Luis Suarez hat bestätigt, dass sein Transfer zum argentinischen Spitzenverein River Plate geplatzt ist. Grund dafür ist das Ausscheiden des Klubs aus Buenos Aires in der Copa Libertadores gegen Velez Sarsfield am Mittwochabend. Diesen Wettbewerb wollte Suarez nach eigenen Angaben unbedingt gewinnen.
Suarez, der nach seinem Abschied von Atletico Madrid ablösefrei ist, sagte gegenüber Ovacion: "Vor eineinhalb Monaten habe ich betont, dass ich Europa nicht verlasse. Aber River hat sich so hartnäckig um mich bemüht, dass ein Wechsel dorthin eine echte Möglichkeit war. Ich habe mich darauf gefreut, mit River um die Copa Libertadores zu kämpfen. Nun ist River raus, und das ist keine Option mehr."
Für River Plate ist das ein schwerer Schlag, hatte Trainer Marcello Gallardo doch fest damit gerechnet, dass der 35-Jährige künftig seinen Angriff verstärkt. Noch vor wenigen Tagen sagte Gallardo: "Er ist ein Ausnahmespieler, der sich gerade von einer Knieverletzung erholt. Wir haben einen Versuch gestartet. Wenn er keine Begeisterung gezeigt hätte, würden wir jetzt nicht auf ihn warten."
Luis Suarez hat Atletico Madrid verlassen
Verwundert zeigte sich Suarez derweil darüber, dass ihn sein Ex-Klub Nacional bislang nicht wegen einer möglichen Rückkehr kontaktiert hat. Der Traditionsverein sei schließlich einst sein "Zuhause" gewesen: "Ich bin überrascht, dass die Verantwortlichen von Nacional mich nicht einmal angerufen haben, um sich nach meiner Situation zu erkundigen. Ein Spieler braucht Liebe. River hat sie mir gegeben, und Nacional hätte das versuchen können".
Seitdem Suarez' Abgang von Atletico feststeht, kursieren eine Menge Gerüchte um den langjährigen Barca-Torjäger. Unter anderem wurde er auch bei seinem ehemaligen Verein Ajax und Inter Miami als Neuzugang gehandelt.