Spanien wirft Nationaltrainer Julen Lopetegui raus

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Am Dienstag verkündete Real Madrid, dass Julen Lopetegui den Klub ab Sommer übernimmt. Nun wirft der spanische Verband den Coach kurz vor der WM raus.

Titelanwärter Spanien hat unmittelbar vor dem Auftakt der Weltmeisterschaft in Russland seinen Trainer Julen Lopetegui entlassen. Die sofortige Trennung vom 51-Jährigen, der zur kommenden Saison Trainer von Real Madrid wird, gab der nationale Verband RFEF am Mittwochmittag bekannt.

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"Wir danken Julen für alles, was er getan hat, denn er ist einer der Menschen, die dafür verantwortlich sind, dass wir in Russland sind, aber wir müssen ihn entlassen", sagte Spaniens Verbands-Präsident Luis Rubiales. Es sei eine klare Botschaft vonseiten des Verbandes vonnöten gewesen. 

"Haben fünf Minuten davor davon erfahren"

"Wir hatten überhaupt keine Informationen", sagte Rubiales. "Wir haben es erst fünf Minuten vor der Verkündung, dass er zu Real geht, erfahren. Julen hat mit dem Team großartig gearbeitet, aber wir können nicht akzeptieren, wie das in diesem Fall gehandhabt wurde."

Zwar habe Lopetegui tadellose Arbeit geleistet, der Verband habe aber die Verantwortung, alle Spanier zu repräsentieren. Darin sieht Rubiales nach Lopeteguis Unterschrift bei den Königlichen offenbar einen Interessenkonflikt. 

"Real hat sich nach dem Besten umgesehen"

Zudem erklärte er: "Real Madrid hat sich nach dem besten Trainer umgesehen, das geht für mich in Ordnung."

Real hatte am Dienstag verkündet, dass Lopetegui die Nachfolge von Zinedine Zidane antreten wird. In Madrid unterschrieb der neue Coach einen Vertrag bis 2021. 

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