Spanien bei der WM 2018: Kader, Spielplan, Ergebnisse, Highlights

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Erlebt Spanien bei der WM 2018: Hier gibt es alle Informationen zu Kader, Spielplan, Ergebnisse und Tabellen. Die Highlights gibt es auf DAZN.

Der 2014 entthronte Weltmeister Spanien wollte bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2018 in Russland wieder voll angreifen. Schied man vor vier Jahren noch in der Vorrunde aus, war dieses Mal im Achtelfinale gegen Gastgeber Russland Schluss.

In Gruppe B trafen die Iberer um Trainer Fernando Hierro, der den kurzfristig entlassenen Julen Lopetegui beerbt hatte, zuvor auf die Nationalteams aus Portugal, Marokko und dem Iran und sicherten sich mit nur fünf Punkten den Gruppensieg.

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Goal liefert Euch alle Infos zur Endrunde und gibt Euch einen Überblick über die spanische Nationalmannschaft. Hier findet Ihr neben dem kompletten WM-Kader auch den Spielplan, die Ergebnisse und die Tabelle der Gruppe B. Zudem gibt es alle Highlights der Partien auf DAZN.


Der WM-Kader von Spanien


Bei Welt- und Europameisterschaften dürfen die Trainer jeweils 23 Spieler in den Kader berufen. Julen Lopetegui, der mit Bekanntwerden seines Wechsels zu Real Madrid kurz vor der WM für einen echten Paukenschlag sorgte und daraufhin vom Verband sogar noch entlassen wurde, setzte bei seiner Nominierung vor allem auf Akteure von Real Madrid, Atletico Madrid und Barcelona.

Für den gefeuerten Lopetegui, der Mittelfeldmann Thiago Alcantara von Bayern München als einzigen Spieler aus der Bundesliga nominiert hatte, sprang der bisherige Sportdirektor und Real-Legende Fernando Hierro ein und übernahm folgendes Team.

1 David de Gea Tor Manchester United
13 Kepa Arrizabalaga Tor Athletic Bilbao
23 Pepe Reina Tor SSC Neapel
2 Dani Carvajal Abwehr Real Madrid
3 Gerard Pique Abwehr FC Barcelona
15 Sergio Ramos Abwehr Real Madrid
14 Cesar Azpilicueta Abwehr FC Chelsea
4 Nacho Fernandez Abwehr Real Madrid
18 Jordi Alba Abwehr FC Barcelona
16 Nacho Monreal Abwehr FC Arsenal
12 Alvaro Odriozola Abwehr Real Sociedad
5 Sergio Busquets Mittelfeld FC Barcelona
7 Saul Niguez Mittelfeld Atletico Madrid
8 Koke Mittelfeld Atletico Madrid
10 Thiago Mittelfeld Bayern München
6 Andres Iniesta Mittelfeld FC Barcelona
22 Isco Mittelfeld Real Madrid
21 David Silva Mittelfeld Manchester City
20 Marco Asensio Angriff Real Madrid
9 Rodrigo Angriff FC Valencia
11 Lucas Vazquez Angriff Real Madrid
17 Iago Aspas Angriff Celta Vigo
19 Diego Costa Angriff Atletico Madrid

Spanien: WM-Spielplan und Ergebnisse


Gruppe B Portugal - Spanien 3:3 (2:1) TV: ARD und Live-Stream
Gruppe B Iran - Spanien 0:1 (0:0) TV: ARD und Live-Stream
Gruppe B Spanien - Marokko 2:2 (1:1) TV: ZDF und Live-Stream
1/8-Finale Spanien - Russland 3:4 i.E. TV: ZDF und Live-Stream
Fernando Ruiz Hierro.jpg

WM-Tabelle der Gruppe B


POS LAND SPL S U N TOR DIF PKT
1 Spanien 3 1 2 0 6:5 +1 5
2 Portugal 3 1 2 0 5:4 +1 5
3 Iran 3 1 1 1 2:2 ±0 4
4 Marokko 3 0 1 2 2:4 -2 1

Der Gruppensieger und der Gruppenzweite einer jeden Gruppe qualifizieren sich für das Achtelfinale der FIFA-Weltmeisterschaft. Sollten zwei Teams punktgleich sein, entscheidet zunächst die Tordifferenz. Ist diese auch identisch, hat die Mannschaft mit den mehr erzielten Toren den Vorteil. (z.B. 8:3 vor 6:1). Erst dann würde der direkte Vergleich ins Spiel kommen.

Der Sieger der Gruppe B trifft dabei am Sonntag, den 1. Juli um 16 Uhr in Moskau auf den Zweiten der Gruppe A. Der Zweite der Gruppe B trifft einen Tag zuvor am Samstag, den 30. Juni in Sotschi auf den Sieger der Gruppe A.


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Spanien bei der WM 2018: Das Team-Porträt


Bei der Lehrstunde in Sachen Tiki-Taka hatten die deutschen Weltmeister einen Platz in der ersten Reihe. Links, rechts, direkt, verzögert - aber immer präzise: Dem Tempo der genialen spanischen Passmaschine konnte die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw beim glücklichen 1:1 im WM-Test im März nur selten folgen. Nach einem rastlosen Fußballabend blieben zwei Erkenntnisse: Der Weg Deutschlands zur erfolgreichen Titelverteidigung bei der WM in Russland wird sehr steinig - und Spanien zählt definitiv bei der Endrunde im Sommer definitiv zu den Favoriten.

Vorbei und vergessen ist die Schmach von 2014, als die stolzen Spanier als Weltmeister schon in der Vorrunde scheiterten. Die Iberer haben sich neu erfunden und sind sich doch treu geblieben. Noch immer dreht sich alles um Tiki-Taka, jenem Kurzpass-System, mit dem das Team von 2008 bis 2012 jedes großes Turnier dominiert und gewonnen hat.

Bei dem EM vor zehn Jahren ging der spanische Stern auf. Im Finale war Deutschland damals chancenlos, 2010 folgte der WM-Triumph in Südafrika gegen die Niederlande, und 2012 das 4:0 im EM-Finale gegen Italien. Mit dem Achtelfinal-Aus bei der EM 2016 in Frankreich endete gleichzeitig die Ära des Erfolgstrainers Vicente del Bosque.

Lopetegui noch vor der WM entlassen

Sein Nachfolger Julen Lopetegui machte ebenfalls einen guten Job, schließlich musste er das schwere Erbe von del Bosque und dessen Vorgänger Luis Aragones angetreten. Und der 51-Jährige hatte eine gemischte Mannschaft mit jungen, aufstrebenden Spielern und erfahrenen Stützen zusammengestellt, wobei er mit der Bekanntgabe des Wechsels zu Real Madrid kurz vor WM-Start für einen Paukenschlag sorgte. Der spanische Verband reagierte umgehend und feuerte den Coach nur einen Tag später.

Zwar steht das Gerüst des Teams um Kapitän Sergio Ramos, Innenverteidiger Gerard Pique, WM-Held Andres Iniesta und Offensivkünstler David Silva seit Jahren. Doch Lopetegui ging auch neue Wege, nominierte unbekanntere Spieler wie Rodrigo vom FC Valencia oder Iago Aspas von Celta Vigo. Die Nachricht dahinter war klar: Sein Team sollte bloß nicht krampfhaft am Glanz vergangener Tage festhalten - und Veränderungen sind nicht immer schlecht.

Fernando Hierro übernimmt Spanien

Die Endrunde in Russland wird die erste Bewährungsprobe für die "neuen" Spanier, die ihre Qualifikation souverän gemeistert hatten - nun eben ohne Lopetegui und mit Nachfolger Fernando Hierro. In Gruppe B geht es gleich zum Auftakt gegen den Erzrivalen und Europameister Portugal (15. Juni). Ein wichtiger Gradmesser, auch für die folgenden Spiele gegen den Iran (20. Juni) und Marokko (25. Juni). Die nächste Runde ist Pflicht, der Gruppensieg wird erwartet.

Wie weit die Spanier in Russland kommen, haben sie letztlich selbst in der Hand. Es gibt nur wenige Teams, die eine ähnliche Qualität und Erfahrung in ihren Reihen haben. Was den Iberern 2014 und 2016 zum Verhängnis wurde, waren giftige und aggressive Gegner, die den oftmals verspielten Spaniern den Spaß am Fußball genommen haben. Findet Lopetegui also auch darauf eine passende Antwort, kann der Weg weit führen.

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