Vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr im LIVE-TICKER) wurde am Donnerstagabend seitens der Schalker Klubführung offiziell bestätigt, dass der ehemalige Huddersfield-Trainer David Wagner künftig die Geschicke bei den Königsblauen übernehmen wird.
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Derweil lässt Lothar Matthäus verlauten, dass er sich Liverpool-Trainer Jürgen Klopp aufgrund dessen Emotionalität grundsätzlich eher auf Schalke als beim FC Bayern vorstellen könne.
Des Weiteren sorgen die vakanten Positionen des künftigen technischen Direktors sowie des Sportdirektors weiterhin für Gesprächsstoff. Diesbezüglich macht sich Schalke-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies nun für eine Rückkehr von Horst Heldt stark - dieser sei jedoch bei Weitem nicht der Wunschkandidat aller Gremien.
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Lothar Matthäus: Jürgen Klopp "eher ein Trainer für S04 als für Bayern"
Lothar Matthäus hat verraten, dass er sich Liverpool-Coach Jürgen Klopp grundsätzlich eher als Trainer beim FC Schalke 04 als bei Bayern München vorstellen könne.
"Klopp kann von seinen Qualitäten her jeden Verein der Welt trainieren, dennoch weiß ich nicht, ob er der richtige Bayern-Trainer wäre", sagte der 47-Jährige im Interview mit dem Sportbuzzer. Laut Matthäus sei Klopp prädestiniert für Klubs, die von ihrer Emotionalität leben. "Von daher wäre er eigentlich eher ein Trainer für Schalke als für Bayern", so Matthäus weiter.
Getty ImagesOffiziell: David Wagner wird neuer Trainer bei Schalke 04
Der FC Schalke 04 verpflichtet David Wagner als Trainer für die kommende Saison und stattet den 47-Jährigen mit einem Dreijahresvertrag bis 2022 aus. Dies gaben die Königsblauen am Donnerstagabend bekannt.

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Tönnies befürwortet Heldt-Rückkehr - Manager nicht Wunschkandidat aller Gremien
Schalke-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies hat sich für eine Rückkehr von Manager Horst Heldt zu den Königsblauen stark gemacht. "Ich bin immer noch eng mit Horst befreundet und es gibt nichts, was gegen Horst Heldt spricht für mich", sagte Tönnies gegenüber Sky.
Wie die WAZ jedoch berichtet, sei der kürzlich bei Hannover beurlaubte Manager keineswegs der Wunschkandidat aller Gremien auf Schalke. Zudem betonte Tönnies, dass es in der Hand des Sportvorstands Jochen Schneider läge, die Positionen des technischen Direktors sowie des Sportdirektors neu zu besetzen: "Jochen nimmt nicht irgendeinen, sondern sagt: Der passt genau", so Tönnies.
Heldt war bereits zwischen 2011 und 2016 bei Schalke tätig. Zuletzt fungierte der 49-Jährige als Sportdirektor bei Hannover 96, wo er jedoch Anfang April entlassen wurde.
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Schalke 04: So verpasste Heidel angeblich die Nübel-Verlängerung
Der FC Schalke 04 hatte mit Alexander Nübel offenbar eine besondere Vertragsvereinbarung getroffen. Wie der kicker berichtet, sollte der junge Torhüter für die Saison 19/20 ausgeliehen werden und dabei seinen Vertrag entsprechend verlängern. Da er allerdings zum Stammspieler aufstieg, wurde diese Vereinbarung nichtig.
Dem Bericht zufolge verpasste es Ex-Manager Christian Heidel daraufhin, Gespräche mit Nübel zu führen. Am 20. Januar absolvierte der Keeper seinen achten Einsatz für den FC Schalke 04 in der laufenden Saison, womit sich sein Vertragsende im Sommer 2020 fixierte. Gespräche wurden dennoch nicht begonnen. Diese wurden erst unter Jochen Schneider angestrebt.
Nun hat Nübel inzwischen mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Sein Berater deutete zuletzt einen bevorstehenden Abschied an. Unter anderem wird dem FC Bayern München großes Interesse nachgesagt. Die Schalker wären bald zum Verkauf gezwungen, wollen sie das Talent nicht ablösefrei verlieren.



