Bei Schalke 04 liegen die Nerven nach der 0:3-Niederlage im Revierderby gegen Borussia Dortmund blank. In der Tabelle steht man mit einem Punkt auf Rang 17 und ist am fünften Spieltag dringend auf einen Sieg angewiesen. Dann geht es in der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart.
Doch auch abseits des Rasens läuft es bei den Königsblauen nicht allzu gut. Mit einem Video auf seinem offiziellen TikTok-Kanal hat der Verein seine Fans gegen sich aufgebracht, zudem fehlt Suat Serdar wohl weitere drei Wochen und die AC Mailand wird wohl erneut wegen Ozan Kabak vorstellig.
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Schalke 04: Suat Serdar fehlt wohl weitere drei Wochen
Schalke 04 muss offenbar weitere drei Wochen auf Suat Serdar verzichten. Der 23-Jährige hatte sich gegen RB Leipzig eine Muskelverletzung zugezogen und steht dem Bundesligisten seitdem nicht zur Verfügung. Wie die Bild -Zeitung berichtet, soll jedoch eine Sehne, die den Muskel mit dem Knochen verbindet, ebenfalls beschädigt sein.
imago images / RHR-Foto Bild: imago images / RHR-Foto Deshalb möchte der Verein bei Serdar offenbar kein Risiko gehen und ihn erst nach der Länderspielpause im November einsetzen. Das würde bedeuten, dass der Mittelfeldspieler neben dem Aufeinandertreffen mit dem VfB Stuttgart am Freitag (20.30 Uhr auf DAZN und im LIVE-TICKER ) auch die Begegnung mit Mainz 05 (07. November) verpasst.
Bericht: Milan plant neuen Versuch bei Kabak
Die AC Mailand plant im kommenden Transferfenster offenbar einen erneuten Vorstoß bei Innenverteidiger Ozan Kabak vom FC Schalke 04. Das berichtet die italienische Gazzetta dello Sport. Demnach soll der Verein, der sich auch im Sommer um Kabak bemüht hatte, schon an einem neuen Angebot arbeiten.
Imago Images / RHR-Foto Bild: imago images / RHR-FotoDamals sei der Transfer an den Finanzen gescheitert. Während Milan 15 Millionen Euro für den türkischen Nationalspieler geboten habe, forderte Schalke wohl mindestens 20 Millionen Euro Ablöse. Anfang Oktober sollen mehrere Vertreter der Rossoneri auf der Tribüne gesessen haben, um Kabak in der Nations League zu beobachten.
Schalke 04 zeigt nach Kritik an TikTok-Video Verständnis
"Uns ist die Rückmeldung aller Fans wichtig, weshalb wir zukünftig bei der Erstellung von TikTok-Videos darauf achten werden, wie sie auch auf anderen Plattformen ankommen könnten, ohne dabei den Sinn und Stil des TikTok-Kanals zu vernachlässigen", schrieb der Verein nach teilweise deutlichen Reaktionen in anderen sozialen Medien.
In dem 13 Sekunden langen Video sind Schwarz-Weiß-Bilder vom verlorenen Derby gegen Borussia Dortmund (0:3) zu sehen. Diese sind mit einer traurigen Babystimme unterlegt, die fragt: "Was los? Geht's dir nicht gut? Tut dir was weh? Soll ich singen? Das hilft mir immer. Bitte, hör auf zu weinen." Schalke hatte unter der Überschrift "Hat jemand tröstende Worte für uns?" um Trost gebeten.
TikTok richtet sich an eine eher junge Zielgruppe, in anderen Netzwerken machte sich am Mittwoch dennoch Kritik breit.
"Wir hören und sehen eure Kritik und haben euer Feedback auf unseren neuesten TikTok-Beitrag wahrgenommen. Das Video, über das aktuell gesprochen wird, wurde explizit für unseren TikTok-Kanal, den es seit Saisonbeginn gibt, erstellt", schrieb Schalke und fügte an: "Wir können aber verstehen, dass viele Fans hier auf Twitter und Facebook ein solches Video nicht lustig finden - vor allem, wenn sie nicht regelmäßig auf diesem Kanal aktiv sind."
Schiedsgericht: Schweinfurt spielt im DFB-Pokal gegen Schalke
Der Pokalstreit hat ein Ende - und der Gegner für Schalke 04 steht endlich fest. Viertligist Schweinfurt 05 hat schon vor der ersten Hauptrunde einen Sieg eingefahren und darf nun doch gegen den Bundesligisten antreten. Dieses Urteil sprach am Dienstagabend das Nürnberger Schiedsgericht und bestätigte damit die Position des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV).
Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München hatte den Platz als bayerischer Vertreter in der ersten Hauptrunde im Zuge der Coronawirren eingefordert, wurde nun aber in die Schranken gewiesen. Denn die Schiedsgerichtsvereinbarung schließt einen folgenden Gang zu ordentlichen Gerichten aus. Gespielt wird nun am Dienstag, 3. November (16.30 Uhr).
"Wir haben uns von Beginn an nach Kräften bemüht, in dieser schwierigen Phase eine gerechte Lösung zu finden", sagte der für Rechtsfragen zuständige BFV-Vizepräsident Reinhold Baier: "Diese schon im Frühjahr geschaffene Lösung wurde jetzt auch so vom unabhängigen Schiedsgericht bestätigt. Wir hätten uns diese gerichtliche Auseinandersetzung sehr gerne erspart. Denn am Ende gibt es hier keine Gewinner, Verlierer war der Fußball."
BFV-Präsident Rainer Koch nahm kurz nach der Entscheidung via Facebook Stellung. "Der BFV steht für sportlich faire Regelungen. Das ist heute auch so gerichtlich bestätigt worden. Und das ist gut so", schrieb er: "Das wochenlange juristische Schauspiel ist final beendet. Und jetzt halten wir es mit Franz Beckenbauer: Geht's raus und spielt's Fußball."
Ursprünglich hätte Schweinfurts Duell mit den Schalkern am 13. September stattfinden sollen, zu diesem Spiel kam es jedoch nicht: Türkgücü war gegen die Meldung des Konkurrenten für den DFB-Pokal im einstweiligen Verfügungsverfahren vorgegangen.
Der BFV rief nun das Schiedsgericht in Nürnberg an, der Zivilsenat des Bayerischen Obersten Landesgerichts (BayObLG) bestätigte dessen Zuständigkeit. Am Montag folgte die mündliche Verhandlung, am Dienstag konnte das Urteil gesprochen werden.
Quelle: SID
imago images / osnapix Quelle: imago images / osnapix Schalke 04: Die nächsten Pflichtspiele von Königsblau
| Datum | Gegner | Wettbewerb |
| 30.10. | VfB Stuttgart (H) | Bundesliga |
| 7.11. | Mainz 05 (A) | Bundesliga |
| 21.11. | VfL Wolfsburg (H) | Bundesliga |


