Real Madrid mit Rekord-Pleite: Was wird aus Julen Lopetegui?

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Bei Real wird nach der erneuten Pleite über Lopetegui diskutiert. Medien berichten von einem Krisentreffen, die Stars stellen sich hinter den Trainer.

Ein weiterer Negativrekord für Real Madrid dokumentiert die anhaltende Krise beim spanischen Rekordmeister . Bei der 1:2-Heimpleite gegen UD Levante erreichte der Champions-League-Sieger ohne seinen deutschen Nationalspieler Toni Kroos zwischenzeitlich den zuvor in der königlichen Vereinsgeschichte unerreichten Tiefpunkt von 480 Minuten ohne Torerfolg . Der Stuhl von Trainer Julen Lopetegui wackelt.

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"Ich fühle mich stärker denn je zuvor, weil die Mannschaft heute alles auf dem Platz gegeben hat. Sie hat ihr Leben gegeben und wird ihr Leben geben, um sich aus dieser Situation zu befreien", erklärte Lopetegui nach der empfindlichen Pleite.

Spanische Medien berichten von Krisentreffen zwischen Lopetegui und Perez

Eine mögliche Entlassung im Zuge der Real-Krise sei das Letzte, woran er denke. Mehrere spanische Medien, darunter die Sportzeitung  Marca  und der Radiosender Cadena Ser , berichten von einem Krisentreffen des 52-Jährigen mit Real-Boss Florentino Perez.

Demnach ist momentan aber davon auszugehen, dass Lopetegui seinen Job mindestens bis zum Clasico gegen den FC Barcelona behält . Seine Spieler stellten sich demonstrativ hinter ihn. "Es ist nie gut, wenn man den Trainer wechselt", sagte Kapitän Sergio Ramos. Marcelo wurde deutlicher.

Rückendeckung für Julen Lopetegui

Lopetegui habe "sehr klare und gute Ideen", betonte der brasilianische Linksverteidiger. Und weiter: "Ihr Medien seid unfair mit ihm, genauso wie damals mit Rafa Benitez. Mir gefällt es nicht, wenn man den Trainer nicht seinen Job machen lässt."

Der Rückstand auf die Spitze wird am Abend noch größer, wenn der FC Barcelona auf den FC Sevilla trifft.

Zwar brach Marcelo (72.) den seit dem 1:0-Siegtreffer gegen Espanyol Barcelona am 22. September anhaltenden Bann der Madrilenen. Doch reichte der Treffer des Brasilianers nach den frühen Gästetoren durch Jose Morales (6.) und Marti Roger (13., Elfmeter) nicht zur Verhinderung der zweiten Liga-Niederlage hintereinander und sogar des vierten Punktspiels in Serie ohne Sieg (ein Punkt).

"Manchmal ist der Fußball ungerecht. Wir hatten sehr viele Möglichkeiten, mehr als 30 Abschlüsse. Wir hätten den Sieg verdient gehabt, aber die Tore nicht gemacht", sagte Lopetegui.

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