Augsburgs Philipp Max über Wechselgedanken: "War eine beschissene Phase"

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Spieler, die öffentlich über einen Vereinswechsel sprechen, sind selten beliebt. Das bekam auch Max zu spüren, der nun in Augsburg bleiben muss.

Linksverteidiger Philipp Max vom FC Augsburg hat sich zum ersten Mal über das Ende der Transferperiode und zu seinen Wechselabsichten geäußert. "Es war eine beschissene Phase, ganz ehrlich", sagte der 25-Jährige dem kicker. Der Olympia-Teilnehmer von 2016 hatte sich öffentlich einen Wechsel gewünscht, welcher letztendlich aber nicht zustande kam.

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"So langsam kann man das alles abschütteln und sich auf Fußball konzentrieren", so der Außenverteidiger. Im Mai hatte er öffentlich zugegeben, Augsburg als "Sprungbrett" für den internationalen Fußball nutzen zu wollen, was bei vielen Fans der Fuggerstädter nicht gut ankam. Im Juni hatte er dann angekündigt, dass er Gespräche mit der Klubführung abhalten wolle.

Philipp Max: Barcelona, Dortmund und Paris beschäftigten sich angeblich mit einem Wechsel

Zu einem Wechsel kam es trotzdem nicht. Obwohl ein Transfer zu Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Paris Saint-Germain und dem FC Barcelona im Raum stand, sollte der vierfache Torschütze der vergangenen Saison nicht verkauft werden. Augsburg hatte angeblich mehr als 20 Millionen Euro für den Spieler verlangt, zu viel für die möglichen Abnehmer.

Als Notlösung beschäftigten sich Spieler und Verein dann mit einer Leihe, allerdings klappte auch die nicht. Sowohl ein Wechsel zu Champions-League-Teilnehmer Atalanta Bergamo als auch zum Jugendklub FC Schalke 04 kam dem Bericht zufolge nicht zustande. Jetzt will Max nach eigenem Bekunden die Gedanken an einen Wechsel erst einmal hinter sich lassen.

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