Lothar Matthäus appelliert an Bundestrainer Löw: Richtige Position für Müller finden!

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Thomas Müller überzeugte in der Nationalmannschaft zuletzt nicht. Lothar Matthäus zufolge hängt das mit Müllers aktueller Position zusammen.

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat einen eindringlichen Appell an Bundestrainer Joachim Löw gerichtet, den 2014er-Weltmeister Thomas Müller (28) auf einer adäquaten Position in der DFB-Auswahl einzusetzen.

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"Bitte finde die richtige Position für Thomas Müller! Auf der offensiven rechten Außenbahn ist Thomas Müller verschenkt. Das hat man nicht nur gegen Frankreich gesehen. Ihm fehlt das Dribbling und das Tempo", schrieb der 57-Jährige in seiner wöchentlichen Kolumne "So sehe ich das" bei skysport.de.

Matthäus über Thomas Müller im DFB-Team: "... oder man lässt es bleiben"

Für den Kapitän der deutschen Weltmeistermannschaft von 1990 ist klar: "Entweder Löw lässt ihn dort spielen, wo er wertvoll, wichtig und herausragend ist - oder man lässt es bleiben. In Sane, Reus, Werner und dem starken Brandt haben wir mindestens vier Außenspieler, die auch dahin gehören. Thomas Müller zählt nicht dazu."

Dass Löw Münchens Joshua Kimmich zum neuen Sechser in der Nationalmannschaft gemacht hat, kann Matthäus nachvollziehen. "Außer Sebastian Rudy und Emre Can haben wir keine richtigen Sechser. Beides sind wirklich gute Spieler, aber auch nicht mit außergewöhnlicher Qualität ausgestattet", betonte der langjährige Starspieler des FC Bayern.

Matthäus: DFB-Team fehlt ein Knipser

Matthäus konstatierte außerdem, dass es Deutschland derzeit an einem klassischen Mittelstürmer fehle: "Weder Reus noch Werner sind Mittelstürmer. Ja, sie sind torgefährlich, aber das Strafraumzentrum ist nicht ihre Heimat und es sind keine Goalgetter." Nils Petersen wäre eine Alternative, "und er hat absolut die Berechtigung, als Joker gebracht zu werden", betonte Matthäus.

Aber ähnlich wie bei Jonas Hector ist der 150-malige Nationalspieler der Meinung, "dass ein Spieler aus Freiburg oder Köln ohne große internationale Erfahrung nicht das Allheilmittel für eine der führenden Fußballnationen sein kann".

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