Pep Guardiola, Man CityGetty

Manchester City: Guardiolas 110-Millionen-Plan mit Fred und Laporte

Manchester City konzentriert sich nach dem verlorenen Rennen um Alexis Sanchez in der Januar-Transferphase nach Goal-Informationen nun auf Fred von Schachtjor Donezk und Aymeric Laporte von Athletic Bilbao. 

Wie Goal bereits berichtete, hat Pep Guardiola in Mittelfeldspieler Fred seinen Wunsch-Kandidaten für das zentrale Mittelfeld gefunden. Der 24-Jährige ist in den Planungen der Skyblues als langfristiger Fernandinho-Nachfolger vorgesehen. Denn obwohl der Brasilianer kürzlich verlängerte, ist spätestens 2020 Schluss in Manchester. 

Um Fred bereits im Winter aus der Ukraine loszueisen, plant City ein Angebot über 45 Millionen Euro. Weil er in der Champions League nicht spielberechtigt wäre, soll er in der laufenden Saison für Entlastung in der Liga sorgen, bevor er dann in der kommenden Spielzeit zum Fernandinho-Erbe aufgebaut werden soll. 

Guardiola schon zu Bayern-Zeiten an Laporte interessiert

Ebenfalls ins Visier des englischen Tabellenführers ist Amyeric Laporte gerückt. Guardiola gilt als großer Fan des Franzosen und soll ihn übereinstimmenden Medienberichten zufolge bereits beim FC Bayern intensiv beobachtet haben. Nun macht City Ernst. Sportdirektor Txiki Begiristain wird in der kommenden Woche in seine Heimat, das Baskenland, reisen und die Offerte für den 23-Jährigen vorlegen.

Sollte sich der Deal dennoch zerschlagen, ist Jonny Evans Ersatzkandidat. Mit dem Nordiren von West Bromwich Albion laufen nach Goal-Informationen bereits Gespräche, um je nach Ergebnis der Laporte-Verhandlungen schnell reagieren zu können.

Laporte statt van Dijk für das City-Zentrum

Laportes Ausstiegsklausel beträgt 65 Millionen Euro - eine Summe, die City zu zahlen bereit ist, weil Guardiola unbedingt drei gleichwertige Akteure für sein Abwehrzentrum im Kader haben will. Vincent Kompany schlägt sich immer wieder mit Verletzungen herum und Eliaquim Mangala genügt den Ansprüchen Guardiolas nicht. 

Eigentlich plante man deshalb, Virgil van Dijk ins Etihad zu lotsen. Als der FC Liverpool aber entschloss, über 80 Millionen Euro für den Niederländer zu berappen, stieg City aus dem Poker aus. Auch bei Sanchez nahm man von einer Verpflichtung Abstand, das Kernproblem beim Chilenen war allerdings die horrende Forderung seines Beraters Fernando Felicevic

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