News Spiele
Mit Video

Vater nimmt in die Kritik geratenen Luka Jovic in Schutz: "Das verdient er nicht"

16:13 MESZ 16.10.19
Luka Jovic 2019
Bei Real Madrid läuft es nicht für Luka Jovic und auch in Serbien gibt es Diskussionen. Sein Vater verteidigt ihn.
Der Vater des serbischen Nationalstürmers Luka Jovic hat seinen Filius gegen die öffentliche Kritik in der Heimat verteidigt. Serbien-Coach Ljubisa Tumbakovic hatte den Angreifer von Real Madrid für die Partien der jüngsten Länderspielpause nicht nominiert und anschließend war eine Diskussion über das Motiv dafür entbrannt.

Erlebe die EM-Qualifikation auf DAZN. Hol' Dir jetzt Deinen Gratismonat!

Zwar kommt Jovic bei Real nicht regelmäßig zum Einsatz, Grund für die Nichtberücksichtigung soll allerdings sein Verhalten im September bei der Nationalelf gewesen sein. Dort war er nach einem Bankplatz beim 2:4 gegen Portugal vor dem anschließenden Spiel gegen Luxemburg angeschlagen abgereist - um wenige Tage später einen Kurzzeiteinsatz für Real zu absolvieren. Aus Ärger darüber soll Tumbakovic Jovic nun nicht nominiert und ihm so einen Denkzettel verpasst haben.

Luka Jovic wechselte von Eintracht Frankfurt zu Real Madrid

Vater Milan Jovic bezog dazu gegenüber ALO Stellung: "Es stimmt, dass es nicht der perfekte Moment war, die Nationalmannschaft zu verlassen. Sie kämpfte in dem Moment um die Europameisterschaft. Er ist aber der 15. Spieler der Nationalmannschaft, der sich verletzt und dann das nächste Spiel bei seinem Klub bestreitet." Er regte ein klärendes Gespräch zwischen Tumbakovic und seinem Sohn an, betonte aber auch, dass am Ende "immer der Trainer Recht" habe.

Ausdrücklich betonte Jovic senior, dass es keinen Zweifel an der Identifikation Luka Jovics mit der serbischen Nationalelf geben könne: "Das Trikot Serbiens zu tragen, ist für ihn ein Traum. Das Landeswappen ist heilig. Luka ist ein stolzer Serbe. Mich stört es, dass er in diesem negativen Kontext erwähnt wird. Das verdient er nicht. Mir tut das als Vater sehr weh. Luka ist ein Patriot." Das gehe so weit, "dass er selbst mit einem Bein für sein Land spielen will."

Der ehemalige Stürmer von Eintracht Frankfurt absolvierte bisher sieben A-Länderspiele, in denen er zwei Treffer erzielte. Nach seinem 60-Millionen-Transfer von der SGE zu Real im Sommer gibt es aktuell auch in Madrid Gegenwind für Jovic: In sieben Pflichtspielen für die Blancos ist er noch ohne Torerfolg und weit von einem Stammplatz entfernt. Auch deshalb wird er in den spanischen Medien bereits hart kritisiert.