Nach dem 4:0 (2:0) gegen Atletico Madrid muss der FC Bayern München am zweiten Spieltag der Champions League zu Lokomotive Moskau und möchte gegen den russischen Erstligisten den nächsten Schritt in Richtung Gruppensieg gehen. Anstoß ist am Dienstag bereits um 18.55 Uhr in der RZD-Arena in Moskau.
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Für den amtierenden CL-Sieger hätte der Start in die neue Saison nicht besser verlaufen können: Mit vier Toren überrollte man in Atletico den wohl schwersten Gegner der Gruppe A und legte damit den Grundstein für den Einzug ins Achtelfinale. In der Bundesliga folgte am Samstag zudem ein 5:0 gegen Eintracht Frankfurt.
Lok Moskau, das in der vergangenen Saison bereits in der Gruppenphase gescheitert war, konnte dagegen bei Red Bull Salzburg nicht mehr als ein 2:2 (1:1) einfahren. Gelingt dafür am zweiten Spieltag gegen den deutschen Rekordmeister die Überraschung? Gegen Rotor Wolgograd verlor man Samstag allerdings in Unterzahl noch mit 1:2.
Wer zeigt das Duell zwischen Lok Moskau und dem FC Bayern heute live im TV und im LIVE-STREAM?Goal liefert Euch in diesem Artikel einen Überblick über die Live-Übertragung der Champions League. Zudem findet Ihr hier auch die Aufstellungen, sobald diese offiziell bekanntgegeben wurden.
Lokomotive Moskau gegen den FC Bayern München heute live sehen: Die Übertragung im Überblick
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Getty Images / PoolBild: Getty ImagesWer zeigt / überträgt Lok Moskau gegen den FC Bayern München heute im LIVE-STREAM?
Die Champions League wird bereits seit einigen Jahren ausschließlich im Pay-TV übertragen. MitDAZN hat sich inzwischen jedoch ein zweiter Anbieter neben Sky etabliert. Viele Zuschauer stellen sich deshalb die Frage, welcher Sender am Dienstag die richtige Anlaufstelle ist, um das Duell zwischen Lok Moskau und dem FC Bayern zu sehen.
DAZN zeigt / überträgt Lok Moskau gegen den FC Bayern heute im LIVE-STREAM
Für fünf von sechs Spielen, die der FC Bayern in der Gruppenphase der Champions League bestreitet, hat sich Sky die TV-Rechte gesichert. Die Begegnung mit Lok Moskau wird am Dienstag jedoch ausschließlich auf DAZN gezeigt. Schon um 18.40 Uhr begrüßt Euch Moderator Alex Schlüter zu den Vorberichten.
Als Kommentator ist am Abend Marco Hagemann im Einsatz, den Ihr bereits von den Übertragungen der Bundesliga kennt. Er wird unterstützt von Sandro Wagner, der seit dieser Saison als Experte für DAZN arbeitet und unter anderem von 2018 bis 2019 selbst beim FC Bayern unter Vertrag stand.
Die Champions League heute im LIVE-STREAM sehen - so empfangt Ihr Lok Moskau gegen den FC Bayern
Um DAZN empfangen zu können, müsst Ihr jedoch zunächst ein Abonnement abschließen. Dieses kostet 11,99 Euro monatlich oder im Jahresabo einmalig 119,99 Euro. Mit dem Probemonat, den DAZN all seinen Neukunden schenkt, könnt Ihr die Champions League jedoch kostenlos sehen.
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Dafür müsst Ihr Euch zunächst auf der offiziellen DAZN-Webseite registrieren und könnt anschließend das komplette Programm des Streamingdienstes 30 Tage testen. Hat Euch das Angebot überzeugt, verlängert sich das Abonnement danach automatisch. Solltet Ihr nicht zufrieden gewesen sein, könnt Ihr auch problemlos kündigen.
DAZN könnt Ihr auf allen Geräten mit einem Internetanschluss schauen. Über den PC oder Laptop geht Ihr dafür am besten auf die DAZN-Webseite. Dort müsst Ihr Euch nur mit Euren Anmeldedaten einloggen und schon könnt Ihr auf sämtliche Übertragungen des Streamingdienstes zugreifen.
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Für alle, die den LIVE-STREAM zu Lok Moskau gegen den FC Bayern lieber auf Ihrem Smart-TV anschauen wollen, gibt es ebenfalls eine passende Anwendung. Zudem lässt sich DAZN auch über Google Chromecast, Apple TV oder den Amazon-Fire-TV-Stick nutzen. Alle weiteren Infos findet Ihr bei DAZN News.
Lok Moskau gegen den FC Bayern heute im LIVE-STREAM auf DAZN sehen:
- Beginn der Übertragung: 18.40 Uhr
- Anstoß: 18.55 Uhr
- Kommentator: Marco Hagemann
- Experte: Sandro Wagner
- Moderator: Alex Schlüter
GettyBild: Getty ImagesLokomotive Moskau gegen den FC Bayern München: Die Aufstellungen in der Champions League
Aufstellung Lok Moskau:
Guilherme - Zhivoglyadov, Murilo, Corluka, Rybus - Ignatev, Krychowiak, Magkeev, Miranchuk - Ze Luis, Smolov
Aufstellung FC Bayern München:
Neuer - Pavard, Süle, Alaba, Hernandez - Kimmich, Goretzka - Müller, Tolisso, Coman - Lewandowski
Bayern Münchens Trainer Hansi Flick vertraut am Dienstagabend im zweiten Gruppenspiel der Champions League bei Lokomotive Moskau der Mannschaft, die zuletzt schon Atletico Madrid mit 4:0 bezwungen hatte. Serge Gnabry, der nach einem "falsch positiven" Corona-Test wieder dabei ist, und Leroy Sane sitzen zunächst nur auf der Ersatzbank.
Vor Manuel Neuer bilden Benjamin Pavard, Niklas Süle, David Alaba und Lucas Hernandez die Viererkette. Joshua Kimmich und Leon Goretzka spielen vor der Abwehr. Die Offensivreihe im Mittelfeld hinter Torjäger Robert Lewandowski bilden Thomas Müller, der in der Liga rotgesperrte Corentin Tolisso und Kingsley Coman.
Lokomotive Moskau gegen den FC Bayern München heute live sehen: Die Gruppenphase der Champions League
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Begegnung |
Lokomotive Moskau - FC Bayern München |
Datum |
Dienstag, 17. Oktober 2020 | 18.55 Uhr |
Ort |
RZD-Arena, Moskau |
Lokomotive Moskau gegen den FC Bayern München: Die Opta-Fakten vor der Partie heute
- Lokomotiv Moskau und Bayern München standen sich bisher im Europapokal 2-mal gegenüber, beide Partien gab es 1995-96 im UEFA-Pokal. Die Russen siegten in München mit 1-0, verloren dann aber im September 1995 ihr Heimspiel mit 0-5.
- Die Bayern haben nur 1 ihrer letzten 14 Champions-League-Spiele gegen Teams aus Russland verloren (S10 U3), im bislang letzten Duell im November 2016 gegen FK Rostov (2-3).
- Lokomotiv Moskau hat 8 seiner letzten 9 Europapokal-Spiele gegen Gegner aus Deutschland verloren, den einzigen Sieg gab es letzte Saison in der Champions League mit 2-1 bei Bayer 04 Leverkusen.
- Die Münchner sind in der Champions League seit 13 Auswärtsspielen (ohne Spiele auf neutralem Platz) ungeschlagen, die letzte Niederlage gab es im September 2017 mit 0-3 bei Paris Saint-Germain (S10 U3). Es ist dies der längste Lauf der Münchner in der Königsklasse überhaupt.
- Lokomotiv Moskau hat 6 seiner letzten 7 Europapokal-Heimspiele verloren (S1), darunter auch die letzten 3. 4 Europapokal-Heimspiele in Folge haben die Russen allerdings noch nie verloren.
- Die Bayern haben alle 9 Champions-League-Spiele unter Trainer Hansi Flick gewonnen und dabei 34 Tore erzielt – im Schnitt 3,8 Treffer pro Spiel, mehr als jeder andere Klub in der Geschichte dieses Wettbewerbs unter einem Trainer (min. 5 Spiele).
- Es ist das 2. Mal, dass Moskau in der Champions League auf den Titelverteidiger trifft, 2002-03 ging es gegen Real Madrid (2-2 in Madrid, 0-1 in Moskau).
- Bayern-Stürmer Robert Lewandowski hat 2019-20 9 Auswärtstore in der Champions League erzielt – dies schaffte bisher nur Cristiano Ronaldo in der Saison 2013-14.
- Moskaus Éder könnte das 1. Mal in seiner Laufbahn in 2 aufeinander folgenden Champions-League-Spielen treffen. In seinen bisherigen 6 Heimspielen für die Russen in der Königsklasse schoss er nur 5-mal aufs gegnerische Tor (2 kamen aufs Tor, 0 Treffer).
- Robert Lewandowski, letztjähriger Torschützenkönig der Champions League (15 Tore), wartet seit 2 Partien auf seinen nächsten Treffer. 3 Spiele ohne Tor gab es für ihn in der Champions League zuletzt im Mai 2018 (damals 5 Spiele ohne Tor).
Lokomotive Moskau gegen den FC Bayern München: Der SID-Vorbericht zur Champions League
Hansi Flick wischte all die Bedenken an der strapaziösen Risikoreise mit Sondergenehmigung und nächtlichen Corona-Tests einfach beiseite. "Wir reden die letzten Wochen immer nur über Belastung, aber die Mannschaft spielt guten Fußball, das ist Mentalitätssache", betonte der Trainer von Titelverteidiger Bayern München mit Blick auf den ungewöhnlichen Kurztrip zum Champions-League-Spiel bei Lokomotive Moskau am Dienstag. Getreu seinem Motto: "Kein Grund zum Jammern." Dabei ist bei der Reise ins Ungewisse nichts wie sonst.
Das wurde schon vor dem Abflug mit Rückkehrer Serge Gnabry am Montag deutlich. "Wir schauen, dass wir möglichst schnell hin und möglichst schnell wieder zurückkommen, weil das mit zur Belastung gehört", sagte Flick. Das Abschlusstraining fand nicht in der Moskauer RZD-Arena, sondern wie die Pressekonferenz noch in München statt. Im Privatjet ging es um 14.30 Uhr mit den Bossen in die russische Hauptstadt. Dort wurde sofort das Teamhotel Hyatt Regency Moscow Petrovsky Park angesteuert, in dem sich die Bayern hermetisch abschirmen.
"Wir bewegen uns ja, die Amerikaner sagen Bubble, in der Blase", sagte Thomas Müller, "wir sehen außer dem Flughafen und dem Bus nur das Mannschaftshotel und den grünen Rasen." Das habe den Vorteil, dass das Corona-Risiko gering gehalten werde. "Ich wüsste nicht, wo da für uns eine Gefahr liegen sollte", meinte Müller, er halte die Reise für "unbedenklich".
FC Bayern: Vier Auswärtsspiele in zwölf Tagen
Im Umfeld wird alles unternommen, um dieser Haltung gerecht zu werden. Die Bayern sind keine 30 Stunden vor Ort, nach dem Schlusspfiff am Dienstagabend um 22.40 Uhr russischer Zeit fliegen sie um 1.00 Uhr zurück. Dank einer Sondererlaubnis dürfen die Münchner nachts um 2.15 Uhr MEZ zu Hause landen - dann geht es für die müden Kicker direkt zum Klubgelände an die Säbener Straße. Dort sind nach dem ersten von vier (!) Auswärtsspielen mit dem Klassiker in Dortmund (7.11.) binnen zwölf Tagen für 3.15 Uhr nachts die nächsten Corona-Tests angesetzt.
Trotz dieser Widrigkeiten wollen die Bayern nach der 4:0-Gala gegen Atletico Madrid ihren "Flow" auch in Moskau fortsetzen, wie Müller betonte, auch der Titel sei in diesem Jahr wieder "absolut" möglich: "Wir fühlen uns sehr, sehr stark!" Ein neuer Siegrekord, wie von einem russischen Fragesteller nahegelegt, sei zwar nicht das Ziel. "Das ist der völlig falsche Ansatz und wäre sehr überheblich", mahnte Müller, aber: "Die Motivation ist, dass ganz Fußball-Europa auf uns schaut und sagt: Woah!"
Das dürfte die Konkurrenz schon beim Blick auf die Offensive denken, Flick hat dort die Qual der Wahl. Mit Gnabry, der nach seinem "falsch positiven" Test vier negative und zwei negative Antigen-Tests abgelegt hat, stehen ihm wieder vier Flügelstürmer zur Verfügung. "Er ist eine Option für die Startelf, Serge immer", sagte Flick: "Er ist happy und wir sind froh, dass er wieder da ist."
Lok Moskau ist gegen den FC Bayern krasser Außenseiter
In der Abwehr will der Coach nach dem Ausfall von Alphonso Davies (Knöchel) "kreativ" werden. Das dürfte bedeuten, dass erneut Lucas Hernandez links verteidigt. Im Mittelfeld muss sich Flick für den Platz neben Joshua Kimmich zwischen Leon Goretzka und dem in der Liga rotgesperrten Corentin Tolisso entscheiden.
Moskau, das zum Start ein glückliches 2:2 in Salzburg holte, ist krasser Außenseiter. "Ich fürchte, gegen diese Bayern in Topform wird Lok keine Chance haben", sagte der frühere Lok-Sportchef Erik Stoffelshaus dem kicker.
