Nach Krawallen von Rostock: 311 Club-Fans vorübergehend in Gewahrsam

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Die Polizei hat nach den Krawallen von Rostock Bilanz gezogen. Demnach wurden 311 Fans des 1. FC Nürnberg vorübergehend in Gewahrsam genommen.

Nach den Krawallen rund um das DFB-Pokal-Spiel des Bundesligisten 1. FC Nürnberg bei Hansa Rostock (4:2 i. E.) hat die Polizei Bilanz gezogen. Am Mittwochvormittag hatten sich 330 Nürnberger Fans eine gewalttätige Auseinandersetzung mit rund 50 Hansa-Anhängern geliefert. 311 Club-Fans waren daraufhin in Gewahrsam genommen und gegen 20.50 Uhr in ihren Reisebussen zurück in die Heimat geschickt worden.

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613 Polizisten waren im Einsatz, zwölf wurden leicht verletzt. Unter anderem waren Vermummungsgegenstände, Pyrotechnik und als Kreditkarten getarnte Messer bei den Fans gefunden worden.

Rostocker Fans mit Angriff auf Mitarbeiter des Ordnungsdienstes

Bei einem Aufeinandertreffen der Fangruppen gegen 11.00 Uhr war bereits ein Warnschuss von der Polizei abgegeben worden. Gegen einen 20-jährigen Rostocker wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs eingeleitet.

Nach dem Spiel griffen laut Polizeiangaben mehrere Rostocker Fans im Bereich der Osttribüne Mitarbeiter des eingesetzten Ordnungsdienstes an. Zwei der Angreifer konnten durch Polizeikräfte gestellt werden. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden gegen die beiden Männer eingeleitet.

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