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Ex-Blues-Stürmer Chris Sutton ätzt gegen Kepa Arrizabalaga: "Er sollte nie wieder für Chelsea spielen"

21:31 MEZ 24.02.19
Kepa Arrizabalaga Chelsea 2018-19
Mit seiner verweigerten Auswechslung sorgte Kepa Arrizabalaga für einen Eklat beim FC Chelsea. Nun fordert Ex-Blues Stürmer Sutton Konsequenzen.
Der ehemalige Chelsea -Stürmer Chris Sutton fordert nach der verweigerten Auswechslung von Torhüter Kepa Arrizabalaga  im Finale des Carabao Cups gegen Manchester City am Sonntag (3:4 i.E.) Konsequenzen. Wäre er in verantwortlicher Position, würde der Spanier nie mehr für die Blues auflaufen.

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"Kepa sollte nie mehr für Chelsea spielen dürfen", sagte der TV-Experte im Rahmen der Übertragung des Carabao-Cup-Finales bei BBC . "Er ist eine Schande. Ich habe so etwas noch nie gesehen."

Chris Sutton ätzt gegen Chelsea-Torwart: "Kepa sollte entlassen werden, nicht Sarri"

Der 255-fache Premier-League-Stürmer geht sogar noch weiter und kann sich gut vorstellen, dass Trainer Maurizio Sarri aufgrund dieser Szene seinen Posten bei den Londonern räumen wird. "Wäre ich Sarri, würde ich gehen. Seine Autorität wurde massiv untergraben und ich frage mich, warum die übrigen Chelsea-Spieler ihn nicht vom Feld gedrängt haben."

"Kepa sollte entlassen werden, nicht Sarri", führte Sutton aus und legte dem Verein nahe, dass man trotz der jüngsten Ergebniskrise weiter auf den Italiener bauen sollte, der erst vor der laufenden Saison vom SSC Neapel nach London gewechselt war.

Chelsea-Trainer Sarri über Kepa: "Ein großes Missverständnis"

Auch Chelsea-Legende John Terry zeigte sich alles andere als begeistert von Kepas Reaktion: "Wenn deine Nummer aufleuchtet, musst du das Feld verlassen und ein wenig Respekt zeigen", sagte er im Interview mit Sky Sports.

Manchester Citys Kapitän Vincent Kompany konnte über die Szene nur lachen. "Natürlich habe ich so etwas noch nie gesehen", erklärte er gegenüber Sky Sports. "Ich wünschte, ich könnte so etwas auch immer machen, wenn ich ausgewechselt werden soll."

Chelsea-Trainer Maurizio Sarri, der während der Situation seinem Ärger lauthals Luft machte, sprach auf der Pressekonferenz nach der Partie von einem Missverständnis: "Ich dachte, er hätte einen Krampf und wollte nicht, dass er in dieser Verfassung ins Elfmeterschießen geht. Ich wollte Caballero bringen, aber dann versuchte Kepa mich zu überzeugen, dass er doch ins Elfmeterschießen gehen könne. Es war einfach ein großes Missverständnis. Kepa hatte Recht, aber er hat falsch gehandelt. Falsch in dem Sinne, dass er das Kommando übernommen hat, aber mental lag er richtig, weil er sich in der Verfassung sah, ins Elfmeterschießen zu gehen."