Nationalspieler Robin Gosens steht kurz vor einem Transfer von Atalanta Bergamo zu Serie A-Meister Inter Mailand. GOAL und SPOX können Medienberichte bestätigen, laut denen die Verhandlungen zwischen den Vereinen weit fortgeschritten sind.
Inter bietet 25 Millionen Euro Ablöse für den 27-Jährigen. Eine Einigung der Klubs auf einen Transfer in diesem Winter ist wahrscheinlich. Gosens soll einen Dreijahresvertrag erhalten und pro Jahr 2,6 Millionen Euro verdienen.
Robin Gosens: Statt Newcastle Inter Mailand?
Zuletzt war Gosens auch mit einem Wechsel zu Newcastle United in Verbindung gebracht worden. Vor kurzem berichtete Sky Italia gar über eine Zusage des Außenbahnspielers in Richtung der Magpies. Demnach hatte er sich mit dem neureichen Premier-League-Klub bereits auf einen Dreijahresvertrag geeinigt.
Getty ImagesNewcastle gab nach Informationen von GOAL und SPOX tatsächlich ein Angebot für Gosens ab, dieser möchte aber lieber nach Mailand und damit in Italien bleiben. Bereits seit 2017 spielt er für Bergamo, nachdem er zuvor fünf Jahre in den Niederlanden verbracht hatte.
Inter für Gosens sportlich attraktiver als Newcastle
Sportlich bietet Inter eine deutlich attraktivere Perspektive. Die Nerazzurri führen die Tabelle in der Serie A momentan an und sind auf Kurs Richtung erneutem Meistertitel. Zudem ist das Team von Trainer Simone Inzaghi noch in der Champions League vertreten, im Achtelfinale wartet der FC Liverpool.
Allerdings erwartet Gosens in Mailand ein harter Kampf um einen Stammplatz. Zwar suchte der Klub händeringend nach einer Verstärkung für die linke Seite im 3-5-2-System, allerdings vor allem als Entlastung für Ivan Perisic. Der Kroate ist unter Inzaghi gesetzt, Gosens müsste sich zunächst wohl mit der Rolle als Herausforderer begnügen.
Im Sommer könnte sich das Blatt aber wenden. Das Arbeitspapier von Perisic läuft nämlich zum Saisonende hin aus. Eine Vertragsverlängerung bahnt sich bislang noch nicht an. Ohnehin fehlt Gosens aktuell die Spielpraxis. Aufgrund einer Oberschenkelverletzung fällt er bereits seit Ende September aus.




