Mittelfeldspieler Radja Nainggolan von Inter Mailand hat verraten, warum er einst ein Angebot von Juventus Turin abgelehnt hat und deswegen gegen den frischgebackenen Meister der Serie A immer ganz besonders motiviert ist.
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"Die Spiele gegen Juventus waren schon immer besonders für mich, weil sie mich in der Vergangenheit schon verpflichten wollten. Daraus wurde nichts und das lag auch daran, dass ich die besten Teams lieber herausfordere und versuche, gegen sie zu gewinnen", sagte der Belgier im Interview mit DAZN: "Das war schon immer meine Philosophie."
Vor wenigen Wochen trafen Inter und Juventus erst in der Serie A aufeinander. Beim 1:1 steuerte Nainggolan den sehenswerten Treffer zum 1:0 für seine Farben bei.
Inter-Star Nainggolan: Der Traum von einem Titel
Nainggolan, der seit Sommer 2018 für die Nerazzurri auf dem Platz steht, hofft weiter darauf, mit seinen 31 Jahren noch einen großen Titel zu gewinnen. Mit Inter steht er kurz vor Saisonende auf Tabellenplatz drei der italienischen Eliteliga, in der Champions League und in der Coppa Italia ist der Mailänder Klub bereits ausgeschieden.
Auf die Frage, was seinen Charakter auf dem Feld ausmache, antwortete der Belgier: "Der Wunsch, etwas zu gewinnen, auch wenn ich noch keinen großen Titel geholt habe. Das ist auch etwas, was Inter auch schon eine Weile abgeht." Die letzten Erfolge datieren aus der Saison 2010/11, als man italienischer Pokalsieger bzw. Superpokalsieger und FIFA-Klubweltmeister wurde.
Getty ImagesNainggolan will mit Inter Mailand 2019/20 angreifen
Demnach hofft Nainggolan, dessen Vertrag in Mailand noch bis Sommer 2022 läuft, dass er in der kommenden Saison mit dem Team von Luciano Spalletti um Trophäen spielen kann. "Ein Titel würde für die gesamte Fanbase etwas ganz Besonderes bedeuten. Man wartet schon lange darauf, vor allem weil es die Zeit gab, in der regelmäßig Titel gefeiert werden konnten", so Nainggolan weiter.
In der laufenden Saison kam der ehemalige belgische Nationalspieler insgesamt 33-mal für den Serie-A-Klub zum Einsatz. Sechs Tore und drei Assists gingen dabei auf sein Konto. Dennoch machte er kurz vor dem Jahreswechsel auch mit Disziplinlosigkeiten von sich reden.





