Der Hamburger SV hat in Dieter Hecking einen neuen, erfahrenen Trainer für sich gewinnen können. Jetzt begründete der ehemalige Gladbach-Coach, warum er sich für den einstigen Bundesliga-Dino entschied.
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Außerdem äußerte sich Neu-Sportvorstand Jonas Boldt zum heiß diskutierten Aus der HSV-Hymne "Hamburg, meine Perle", das unter der Woche beschlossen wurde.
In diesem Artikel findet Ihr alle News und Transfergerüchte zum HSV vom heutigen Samstag.
Neu-Trainer Dieter Hecking: Darum wechselte ich zum HSV
Dieter Hecking hat sein Engagement beim Zweitligisten Hamburger SV begründet. Eigenen Angaben zufolge sei die Motivation nach vielen Jahren als Bundesliga-Coach verflogen.
"Irgendwann fühlte es sich normal an, nach München, Dortmund oder Bremen zu fahren. Das Kribbeln war nicht mehr so intensiv", verriet der Ex-Gladbacher im Interview mit der Welt. Er schob nach: "Als in Mönchengladbach Schluss war, hätte ich vier Monate Urlaub machen können, um im Herbst einen Verein zu übernehmen, der seinen Zielen hinterherläuft. So war es in den vergangenen Jahren immer gewesen."
Stattdessen sah Hecking im Wechsel in die Hansestadt eine besondere Aufgabe. "Ich wollte das machen, wo ich einen unglaublichen Reiz drin sehe, wo ich etwas bewegen und gute Arbeit leisten kann. Beim HSV habe ich das Gefühl, dass ich mich frei entfalten kann."

HSV: Jonas Boldt äußert sich zu Hymnen-Aus
14 Jahre lang besang Lotto King Karl vor jedem Heimspiel "seine Perle" Hamburg. In der kommenden Saison ist damit Schluss. Das beschloss der HSV unter der Woche. Jetzt äußerte sich Neu-Sportvorstand Jonas Boldt zu der Entscheidung.
"Es gehört zu so einem Klub wie dem HSV dazu, dass über alle möglichen Themen diskutiert wird", sagte der ehemalige Leverkusener im Gespräch mit dem Abendblatt. "Und ganz ehrlich: das waren auch keine einfachen Entscheidungen. Man muss beim HSV nur dahin kommen, nicht immer nur über die tolle Vergangenheit zu sprechen, sondern in die Zukunft zu schauen."
Getty ImagesHSV testet gegen Huddersfield Town: So seht Ihr das Freundschaftsspiel im LIVE-STREAM
Vom 8. bis 14. Juli weilt der Hamburger SV zur Vorbereitung auf die neue Saison im Trainingslager in Österreich. In diesem Rahmen testet der HSV auch gegen den englischen Verein Huddersfield Town. Anstoß der Begegnung ist am Samstag um 16 Uhr auf dem Sportplatz Kitzbühel.
Gegen Olympiakos Piräus trennte man sich am Mittwoch mit einem Unentschieden. Vor 800 Zuschauern musste der HSV in der 80. Minute den Rückstand durch Ruben Semedo hinnehmen, ehe der eingewechselte Lukas Hinterseer drei Minuten vor dem Ende zum 1:1 traf.
Folgt im zweiten Testspiel im Trainingslager nun ein Sieg? Goal erklärt Euch, wie Ihr die Begegnung zwischen dem HSV (Hamburger SV) und Huddersfield Townlive im TV und im LIVE-STREAM schauen könnt.
Ex-HSV-Star Lewis Holtby: Bot er sich selbst bei Besiktas an?
Vor einigen Tagen reiste Lewis Holtby ohne Vertrag aus Istanbul ab, nachdem er mit Besiktas über ein Engagement dort verhandelt hatte. Türkische Medien berichten nun, dass sich der frühere Mittelfeldspieler des Hamburger SV auf eigene Initiative hin bei Besiktas vorgestellt hat.
Demnach hatte Holtby selbst den Kontakt zu Besiktas gesucht, konnte das Trainerteam bei dem Gespräch vor Ort aber offenbar nicht von sich überzeugen. Ein daraufhin geplanter Versuch, sich bei Stadtrivale Basaksehir ebenfalls vorzustellen, soll dann gescheitert sein.
Der HSV hatte bereits Ende März mitgeteilt, dass Holtby keinen neuen Vertrag erhalten und den Zweitligisten nach fünf Jahren verlassen werde. Einen neuen Klub sucht der 28-Jährige nun also weiterhin, auch der griechische Meister PAOK Saloniki soll im Gespräch sein.

Investor Kühne übt Kritik am HSV-Kader
Klaus-Michael Kühne, Investor beim Hamburger SV, hat Kritik an der Zusammenstellung des Kaders beim Zweitligisten geübt. "Noch scheint mir die Mannschaft 'kunterbunt zusammengewürfelt' zu sein“, so Kühne in einer schriftlichen Stellungnahme in der Zeit.
Für mögliche weitere Neuverpflichtungen will der 82-Jährige allerdings kein Geld locker machen: "Ein weiteres finanzielles Engagement habe ich bis auf Weiteres nicht vorgesehen“, erklärte Kühne.
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