FC Schalke 04: Reschke sieht Grammozis als "schlüssige und sinnvolle Lösung" an

Trotz der Trennung von den Knappen hofft Michael Reschke auf die Trendwende bei seinem Ex-Klub. Der neue Trainer könne helfen, meint er.

Der ehemalige Technische Direktor des Bundesliga-Schlusslichts Schalke 04, Michael Reschke, sieht den neuen Coach Dimitrios Grammozis als guten Griff an. Der 42-Jährige sei "gewiss eine schlüssige und sinnvolle Lösung", sagte Reschke bei Sport1, "Grammozis strahlt Energie aus und hat in Darmstadt sehr akribisch und erfolgreich gearbeitet".

Grammozis war im dritten Anlauf Cheftrainer bei den Königsblauen geworden. Reschke: "Bereits zu meiner Zeit auf Schalke war er im engeren Kandidatenkreis und überzeugte in unseren Gesprächen."

Reschke hofft auf Schalker Wende

Für Schalke ("Wir haben meinen Vertrag zum 31. Januar 2021 in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst") hofft Reschke auf eine positive Entwicklung: "Ich habe jede Woche die Hoffnung, dass es für diesen tollen Verein doch noch in eine erfolgreiche Richtung geht."

Als abgeschlagener Tabellenletzter droht den Knappen allerdings der vierte Abstieg der Vereinsgeschichte.

Reschke: Camavinga und Konate "außergewöhnlich"

Beruflich ist der 63-jährige Reschke als Direktor bei der englischen Berateragentur Stellar Football Ltd tätig, die unter anderen Eduardo Camavinga betreut.

"Camavinga und Ibrahima Konate von RB Leipzig sind zwei außergewöhnliche Talente mit herausragenden Qualitäten. Sie werden in den nächsten Jahren mächtige Fußstapfen hinterlassen", meinte Reschke.

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