Chelsea-Verteidiger Antonio Rüdiger fordert härtere Strafen bei Rassimus im Stadion

Kommentare()
Getty Images
Der Verteidiger wurde selbst bereits das Opfer von Rassismus und wünscht sich härtere Konsequenzen für die Übeltäter.

Nationalspieler Antonio Rüdiger hat härtere Konsequenzen bei Rassismus-Vorfällen in Stadien gefordert. Die Verbände und Vereine "müssen mehr tun. Wenn sie das nicht tun, sind sie genau wie die Leute, die es machen", sagte der 25-Jährige bei einem Termin der Stiftung des FC Chelsea.  

Erlebe die Premier League live und auf Abruf auf DAZN. Jetzt Gratismonat sichern!

Der Verteidiger war vor einem Jahr in der Champions-League-Partie gegen den AS Rom (3:3) mit rassistischen Gesängen beleidigt worden. "Vielleicht ist es schwierig, seine eigenen Fans zu bestrafen, aber für mich ist das dann ein Zeichen, dass es akzeptiert wird", sagte Rüdiger. 

Antonio Rüdiger: Opfer vom Rassismus auch als Spieler der Roma

"Ich habe mich immer ruhig verhalten und die italienische Kultur respektiert", sagte Rüdiger, der schon in seiner Zeit als Spieler des AS Rom Opfer rassistischer Anfeindungen geworden war.

"Nur weil es einige Idioten gibt, muss ich da nicht ganz Italien mit reinziehen. Ich hatte dort eine schöne Zeit, aber einige Menschen müssen härter bestraft werden", meinte der ehemalige Stuttgarter.

Mehr zum FC Chelsea und Antonio Rüdiger:

Schließen