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FC Bayern auf Talentejagd: Drei Juwele von PSG und Real Madrid sollen kommen

14:29 MEZ 04.02.22
HASAN SALIHAMIDZIC BAYERN MÜNCHEN
Die Münchner sehen sich weiter im Ausland nach vielversprechenden Talenten um. Drei besonders Begabte sollen nun kommen.

Als der FC Bayern Ende April den Wechsel von Julian Nagelsmann aus Leipzig verkündete, war der Auftrag direkt klar umrissen. "Er soll für eine noch engere Verbindung zwischen den Jugendmannschaften und dem Profiteam sorgen, um in Zukunft mehr und mehr eigene Spieler im Herrenbereich zu haben", sagte Präsident Herbert Hainer. Nagelsmanns Mission also: Titel und Talente. 

Rund acht Monate später ist der Trainer auf einem guten Weg. In der Bundesliga mit sechs Punkten Vorsprung auf den BVB Tabellenführer, und mit dem 16 Jahre alten Paul Wanner gerade erst ein Eigengewächs in den Profi-Kader integriert. Wanner soll nur der Anfang gewesen sein. Während Nagelsmann für Aufstellung und Ausbildung zuständig ist, treiben Sportvorstand Hasan Salihamidzic und der Technische Direktor Marco Neppe die Kaderplanung im Nachwuchsbereich weiter voran. Das Duo ist auf Talentejagd – vor allem im Ausland.

FC Bayern: Talente von Real Madrid und PSG sollen kommen



Nach Informationen von GOAL und SPOX haben die Münchner derzeit drei Top-Talente aus Spanien und Frankreich auf dem Zettel.

Da ist zum einen Alejandro Jimenez. Der 16 Jahre alte Rechtsverteidiger, spanischer U17-Nationalspieler, wird seit 2012 von Real Madrid ausgebildet. Jimenez gilt als Top-Talent, wird von der spanischen Presse wegen seiner präzisen Flanken und Pässe als "Chancenmaschine" gefeiert. In der A-Nationalmannschaft wird er auf seiner Position schon jetzt als legitimer Nachfolger von Dani Carvajal und Chelsea-Kapitän Cesar Azpilicueta gehandelt. Kein Wunder, dass Trainer-Rückkehrer Carlo Ancelotti seine Entwicklung bereits aufmerksam verfolgen soll.

Zum anderen interessiert sich der Rekordmeister für zwei Talente von Paris Saint Germain: Ayman Kari (17) und Warren Zaire-Emery.

Beide spielen in der U19 im zentralen Mittelfeld nebeneinander, gelten als große Talente. Besonders hervor sticht Zaire-Emery. Der "Sechser" ist erst 15, hat einen Jahrgang übersprungen und ist unter den älteren Kollegen schon jetzt Stammspieler und Leistungsträger. Als er Anfang Dezember beim letzten Gruppenspiel in der Youth League gegen Brügge ausnahmsweise nur auf der Bank saß, lag sein Team zur Pause mit 0:2 hinten. Nach seiner Einwechslung in der 55. Minute führte er PSG noch mit einem Tor und einer Vorlage zu einem 3:2-Sieg.

PSG kämpft um Bayern-Kandidat Kari

Während Kari (laut AS sind auch Atletico Madrid und Manchester City interessiert) im Sommer ablösefrei zu haben ist, müsste Bayern für Zaire-Emery die Schatulle öffnen. Der Franzose steht bei PSG noch bis 2024 unter Vertrag. Die Pariser wollen ihn nach Informationen von GOAL und SPOX unbedingt halten. 

Die Personalien bestätigen den jüngsten Münchener Trend, nach der Blaupause mit Jamal Musiala (kam 2019 aus der Jugend von Chelsea) und Tanguy Nianzou (aus der U19 von PSG) künftig noch mehr in Nachwuchsspieler aus dem Ausland zu investieren. Schon in den vergangenen Wochen und Monaten verpflichteten Neppe und Co. Talente aus ganz Europa und darüber hinaus: 

  • Lovro Zvoranek (16) aus Kroatien (Slaven Belupo)
  • Liu Shaoziyang (18) aus China (von Kooperations-Klub Kooperationspartner FC Wuhan Three Towns)

Jetzt könnte ein Trio folgen. Nagelsmann soll möglichst viele davon zu Profis formen.