Der FC Bayern München muss die nächste Hiobsbotschaft rund um Arjen Robben verkraften, der niederländische Superstar wird Berichten zufolge erneut ausfallen und den Kracher gegen den FC Liverpool somit verpassen.
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Derweil ließ Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge verlauten, dass er im Hinblick auf eine feste Verpflichtung von James Rodriguez optimistisch ist. Er gehe davon aus, dass der Kolumbianer auch in der kommenden Saison Teil des Bayern-Kaders sein wird.
Leon Goretzka sprach indes exklusiv mit Goal und SPOX und glaubt nicht, dass die Schwächephase der Reds, die Manchester City zuletzt aufholen ließen, Einfluss auf das Spiel am Mittwochabend in der Allianz Arena haben wird.
Wellen schlägt weiter die Ausbootung der Bayern-Stars Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller aus der deutschen Nationalmannschaft. Uli Hoeneß kündigt eine Reaktion an, der FC Bayern gab bereits ein offizielles Statement heraus und auch die Stars selbst sprachen bereits alle.
Der FC Bayern München am Freitag: Alle wissenswerten News und Gerüchte zum FCB gibt es hier!
Karl-Heinz Rummenigge deutet James-Verpflichtung an: "Gehe fest davon aus"
Auch nach Informationen von Goal und SPOX wird der FCB nach zwei Jahren, in denen James von Real Madrid ausgeliehen war, die Option ziehen und sich die Dienste des Mittelfeldspielers für eine Ablösesumme in Höhe von 42 Millionen Euro sichern. "Die Option, die wir haben, müssen wir bis zum 15. Juni ziehen", berichtete Rummenigge und ergänzte: "Ich muss klar sagen, dass hier alle happy mit ihm sind."
GettyMedien: Robben fehlt dem FC Bayern wieder bis zu drei Wochen
Robben hat sein letztes Spiel für den FC Bayern Ende November 2018 beim 5:1 gegen Benfica Lissabon absolviert, als er zwei Tore erzielte. Seither fällt der Linksfuß aus. Nach einer Zahn-OP Ende Februar ging es bei Robben wieder aufwärts, und er hatte Hoffnung auf einen Einsatz im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League am kommenden Mittwoch gegen den FC Liverpool. Im Sommer beendet Robben seine Bayern-Karriere.
Getty ImagesSandro Wagner sicher: Löw-Ärger hilft dem FC Bayern
"Es tut mir leid für die Jungs. Alle drei sind super Spieler, Weltmeister und tolle Menschen – jeder auf seine Art! Aber ich bin mir sicher: Für die Saison der Bayern wird das sogar positiv sein. Mats, Jerome und Thomas werden jetzt allen zeigen wollen, dass sie immer noch absolutes Top-Niveau haben. Zudem bestärkt diese Geschichte noch mal das Mia san Mia im gesamten Verein", sagte Sandro Wagner der Bild .
Wagner weiter: "Mit dieser Wut und dem Jetzt-erst-Recht-Gefühl werden die Jungs Liverpool bei uns in München weghauen. Und Meister werden wir Bayern sowieso.“
GettyUlreich kritisiert Entscheidung von Jogi Löw
"Ein Stück weit Niedergeschlagenheit war bei ihnen schon da. Es sind verdiente Spieler, die für Deutschland den Weltmeistertitel geholt haben, was davor nur drei andere Mannschaften geschafft haben. Ich weiß nicht, wie die Gespräche gelaufen sind, aber als Spieler wünscht man sich ein anderes Ausscheiden. Aber wir fangen sie hier auf, wir brauchen sie. Es sind Weltklasse-Spieler für mich. Wenn ich überlege, wie Mats Hummels in Liverpool verteidigt hat. Oder auch einen Jerome Boateng mit seiner Erfahrung", sagte Sven Ulreich vom FC Bayern im Interview mit FOCUS Online .
"Und Thomas Müller ist einfach ein Sprachrohr. Nur mit jungen Spielern geht das glaube ich nicht, man braucht auch gestandene und erfahrende Profis, da wären sie prädestiniert gewesen", so Ulreich weiter. "Thomas Müller und Mats Hummels führen auch in Münchendie Jungen, deswegen ist es für sie und auch für Fußball-Fans wie mich schade, sie nicht mehr in der Nationalmannschaft zu sehen. Sie wären in meinen Augen sicherlich sehr wichtig geworden für die nächsten Turniere."

Leon Goretzka vom FC Bayern exklusiv: Liverpool-Schwächephase "hat keinen großen Einfluss" aufs Achtelfinal-Rückspiel
Mittelfeldspieler Leon Goretzka vom FC Bayern München glaubt nicht, dass die kleine Schwächeperiode des FC Liverpool Auswirkungen auf das Achtelfinal-Rückspiel der Champions League hat .
"Liverpool wird top eingestellt in das Spiel gegen uns gehen", sagte der Nationalspieler am Rande der Film-Premiere von "Trautmann" in München im Gespräch mit Goal und SPOX . Er schob nach: "Denn das ist das Spiel, in dem es drauf ankommt. Das Gleiche würde ich auch von uns behaupten. Deshalb werden die Liga-Ergebnisse keinen großen Einfluss haben."
GettyUli Hoeneß vertagt Kritik an Bundestrainer Joachim Löw: "Muss ich mir noch überlegen"
Präsident Uli Hoeneß vom FC Bayern hat sich verhalten zur Ausbootung von Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller aus der deutschen Nationalmannschaft geäußert.
"Da sind sicherlich einige Dinge nicht so gut gelaufen, aber deswegen werden wir nicht den Stab über Jogi Löw brechen", sagte Hoeneß am Donnerstagabend bei Telekom Magenta Sport am Rande des EuroLeague-Spiels der Bayern-Basketballer gegen Maccabi Tel Aviv.
GettyFC Bayern: Markus Babbel will Franck Ribery nach Australien locken
Markus Babbel, Ex-Nationalspieler und aktueller Trainer der Sydney Wanderers, hat Gespräche mit Bayern-Star Franck Ribery bezüglich eines Transfers nach Australien bestätigt.
"Ich sagte ihm: Okay, wenn du eine Menge Geld verdienen willst, musst du nach Katar oder so gehen. Aber wenn du ein Rockstar sein willst, komm nach Australien", erklärte Babbel dem Sydney Morning Herald .
"Ich kann mir kaum vorstellen, dass er hierher kommen würde", relativierte der Coach allerdings. "Wir sprechen hier über eine Kategorie, die für die A-League nicht realistisch ist."
Der 35-jährige Ribery läuft seit 2007 für den FC Bayern auf und absolvierte seitdem 414 Pflichtspiele für die Münchner. Sein Vertrag läuft im Sommer 2019 aus.
Getty ImagesMats Hummels äußert sich zur DFB-Ausbootung: "Lässt mich alles andere als kalt"
Mats Hummels hat Bundestrainer Joachim Löw für die Art und Weise seiner Ausbootung aus der Nationalmannschaft kritisiert. "Nach meinem Dafürhalten hatte ich zu den handelnden Personen beim DFB immer ein gutes Verhältnis, und wir sind stets fair miteinander umgegangen. Thomas, Jerome und ich haben jahrelang alles für die Nationalmannschaft gegeben und dieser Umgang wird dem, was wir geleistet und erreicht haben, in meinen Augen nicht gerecht. Und das lässt mich alles andere als kalt, weil ich es geliebt habe, für Deutschland zu spielen", teilte der Innenverteidiger des deutschen Rekordmeisters Bayern München am Donnerstag per Twitter und Instagram mit.
Hummels sowie seine Mitspieler Thomas Müller und Jerome Boateng waren am Dienstag von Löw in einem kurzen Gespräch informiert worden, dass sie keine Zukunft in der Nationalmannschaft mehr haben. "Unabhängig von der aus meiner Sicht schwer nachvollziehbaren sportlichen Entscheidung (die ich natürlich respektiere), stößt die Art und Weise bei mir auf Unverständnis", so Hummels.
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