Nach vier sieglosen Spielen findet der FC Bayern langsam zurück in die Spur. Nach dem überzeugenden 3:1-Auswärtssieg gegen den VfL Wolfsburg in der Bundesliga feierten die Münchner auch in der Champions League einen Sieg.
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Beim 2:0-Erfolg bei AEK Athen in Griechenland konnte sich vor allem Nationalspieler Serge Gnabry aufdrängen. Als vermeintlicher Backup verpflichtet, mausert er sich immer mehr zu einem ernsthaften Kandidaten für die erste Elf.
Alles, was beim FC Bayern München am heutigen Donnerstag wichtig ist, erfahrt Ihr an dieser Stelle!
Pep Guardiola: Darum wollte ich dem FC Bayern München beinahe wieder absagen
"Als ich den Vertrag mit Bayern München unterschrieben hatte, begann ich damit, Deutsch zu lernen. Es war so kompliziert", erklärte der Katalane in einem Podcast der BBC . "Ich habe drei oder vier Stunden jeden Morgen die Grammatik gelernt und nach zwei Monaten dachte ich, dass ich anrufen und den Vertrag auflösen müsste. Es ist so schwer für Kinder, wie soll es da für einen 41-Jährigen sein? Aber ich blieb hart", sagte er.
Getty ImagesCarlo Ancelotti stichelt gegen FC Bayern: "Haben immer noch dieselben Probleme wie vor einem Jahr"
Angesprochen auf die Veränderungen von PSG seit dem schicksalshaften Spiel im September 2017, das zur Entlassung von Ancelotti führte, meinte der Italiener: "Es hat sich viel geändert. PSG hat jetzt einen neuen Coach."

Dank Fitnessraum und Selbstvertrauen: Serge Gnabry überzeugt beim FC Bayern
Dank Fitnesstraining mit Arjen Robben und einer gehörigen Portion Selbstvertrauen gehört Serge Gnabry aktuell zu den Lichtblicken beim FC Bayern.
getty ImagesEx-Nationalspieler Philipp Lahm rechtfertigt seine Kritik am FC Bayern: "Ich bin nur ehrlich"
Für ihn sei Ehrlichkeit auch im Profi-Geschäft stets ein wichtiger Faktor gewesen: "Ich werde immer so sein. Ich werde meine Meinung auch immer öffentlich kundtun. Ich stelle einfach Dinge zur Verfügung, um darüber zu disktuieren."
Getty ImagesFC Bayern siegt bei AEK Athen: Das Ende von "Thomas Müller spielt immer"?
Hans-Jörg Butt stand damals im Herbst 2010 gegen Nürnberg im Tor, Danijel Pranjic verteidigte links, die Doppelsechs bildeten Anatoliy Tymoshchuk und Andreas Ottl. Auf der Bank saß Trainer Louis van Gaal und ein paar Plätze neben ihm Thomas Müller. Tatsächlich! Der Müller, der laut van Gaal eigentlich immer spielt, saß nur auf der Bank. Und weil van Gaal auch am Wochenende zuvor bei Borussia Mönchengladbach nicht auf van Gaal gehört hatte, stand Müller somit beim zweiten Pflichtspiel in Folge nicht in der Startelf.
Ein Umstand, der sich daraufhin fast acht Jahre lang nicht wiederholen sollte. Eingetreten ist er erst, als wie damals van Gaal erneut ein Trainer nicht auf sich selbst hörte. Van Gaals Nach-Jupp-Nach-Nach-Jupp-Nachfolger nämlich, Niko Kovac. Unter ihm war es in der laufenden Saison bekanntlich so, dass es als Bayern-Spieler von gewissem Rang ob seines Rotationstriebs (und der gleichzeitigen Kleinheit des Kaders) praktisch unmöglich war, in zwei Pflichtspielen hintereinander nicht in der Startelf zu stehen.
Den kompletten Text findet Ihr hier:
Stimmen zum Sieg des FC Bayern gegen AEK Athen: "Die Kunst ist es, ruhig zu bleiben"
Der FC Bayern hat sich am 3. Spieltag der Champions-League -Gruppenphase mit 2:0 bei AEK Athen durchgesetzt. Dank des zweiten Dreiers in Serie ist den Münchnern somit ein Befreiungsschlag aus der Krise gelungen.
Wir haben die wichtigsten Stimmen zum Spiel für Euch zusammengefasst.
GettyEinzelkritik: Bayern-Trio bei Sieg in Athen stark, Arjen Robben fällt ab
Dabei reichen dem deutschen Rekordmeister zwei starke Minuten, in denen Javi Martinez und Robert Lewandowski drei Punkte herausschossen.
Ein Trio überzeugt aufseiten der Bayern ganz besonders, Arjen Robben fällt etwas ab.

Der Spielbericht: Bayern München müht sich zum Sieg in Athen
Ein Doppelschlag von Javi Martinez und Robert Lewandowski binnen zwei Minuten hat Bayern München das nächste wichtige Erfolgserlebnis verschafft. Mittelfeld-Kämpfer Martinez (61.) in Kung-Fu-Manier und Torjäger Lewandowski (63.) brachten den deutschen Rekordmeister beim 2:0 (0:0) in der Champions League bei AEK Athen nach einer Stunde einfallsloser Quälerei in die Spur.

FC Bayern News: "Sie haben ihr Pulver verschossen"
Ex-Nationalspieler Steffen Freund (48) sieht nach dem verbalen Rundumschlag der Bayern-Chefs Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß am vergangenen Freitag Probleme auf den deutschen Rekordmeister aus München zukommen. "Die Bayern werden noch einmal in eine Krise kommen, und dann haben sie ihr Pulver bereits verschossen. Was wollen sie machen, wenn es wieder mal nicht läuft, sie in der Champions League nicht weit kommen?", sagte Freund bei "100 Prozent Bundesliga - Fußball bei Nitro ": "Es ist relativ früh in der Saison und mehr können sie nicht machen."
Der Europameister von 1996 hat eine "Doppelmoral" beim FC Bayern ausgemacht. Immerhin sei durch das 3:1 in Wolfsburg der Negativtrend vorerst gestoppt worden: "Sie haben bewirken wollen, dass die Mannschaft reagiert - das haben sie geschafft."
FC Bayern: Niklas Süle mausert sich zum Innenverteidiger Nummer eins
Während seine beiden Innenverteidiger-Kollegen mit Kritik bedacht werden, mausert sich Niklas Süle zur Nummer eins in der Bayern-Defensive.
Abgesehen von der generellen Kritik an der medialen Berichterstattung (u.a. "widerlich") sowie der spezifischen einer Leistung des ehemaligen Angestellten Juan Bernat ("Scheißdreck") im vergangenen April, ging es dem Führungsduo des FC Bayern Münchenzuzüglich Sportdirektor Hasan Salihamidzic bei der denkwürdigen Pressekonferenz am vergangenen Freitag bekanntlich auch um die Verteidigung der eigenen Spieler.
In diesem Zuge sah sich der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge genötigt, Boateng und Hummels zu schützen: "Wenn ich über unsere beiden Innenverteidiger Jerome Boateng und Mats Hummels 'Altherrenfußballer' lesen muss, dann kann ich nur mehr eines sagen: 'Geht's eigentlich noch?'"
Was auch immer ging oder auch nicht: unerwähnt blieb bei Rummenigges Verteidigungsplädoyer im doppelten Sinne der dritte namhafte Innenverteidiger des Klubs, Niklas Süle. Dies lag vermutlich daran, dass Rummenigge - anders als über Boateng und Hummels - über Süle nichts lesen musste, was er nicht wollte. Was seinerseits daran liegen könnte, dass es bei ihm anders als bei den beiden anderen einfach keinen Anlass zur Niederschrift von Worten gab, die Rummenigge nicht lesen wollte.
Weiterlesen? Dann einfach hier klicken und Ihr gelangt zum kompletten Text mit dem Titel: "Niklas Süle beim FC Bayern München: Markteroberung mit offenen Schnürsenkeln"

FC Bayern beobachtet offenbar Nabil Fekir
Der FC Bayern München hat offenbar Interesse an Nabil Fekir von Olympique Lyon . Das berichtet der kicker . Demnach soll Chefscout Laurent Brusser den französischen Weltmeister Anfang Oktober bei einer Partie vor Ort beobachtet haben.
Getty ImagesFCB-Legende Breitner kritisiert PK der Bayern-Bosse: "Deprimiert"
Der frühere Nationalspieler Paul Breitner ist nach der viel diskutierten Pressekonferenz der Bosse von Bayern München fassungslos. "Ich bin nach wie vor deprimiert, weil ich mir nie vorstellen konnte in 48 Jahren, die ich mit oder am Rande des FC Bayern lebe, dass sich dieser Verein diese Blöße gibt. Dass er diese Schwäche zeigt", sagte Breitner bei Blickpunkt Sport im Bayerischen Rundfunk .
Dem Weltmeister von 1974 stieß vor allem der Auftritt seines Freundes Uli Hoeneß am vergangenen Freitag sauer auf. "Karl-Heinz (Rummenigge) kommt vorbereitet da rein, bringt das Grundgesetz vor - und zehn Minuten später tritt der neben ihm dieses Grundgesetz mit Füßen", sagte er.
AfshaadVerbalattacke auf Bernat: Starke verteidigt Hoeneß

"Uli Hoeneß ist bei dieser Aussage ein bisschen auf dem falschen Fuß erwischt worden", sagte Starke gegenüber Amazon . "Ich glaube, seine Intention war es nicht, sich gegen Juan Bernat zu äußern, sondern Stellung zu nehmen zur Kritik an der Personalpolitik des Vereins."
Juan Bernat reagiert auf Kritik von Bayern-Präsident Hoeneß
GettyHoeneß hatte am Freitag den im Sommer nach Paris transferierten Bernat angegriffen und diesem bescheinigt, im Champions-League-Spiel beim FC Sevilla (2:1) in der vergangenen Saison "einen Scheißdreck" gespielt zu haben. Danach sei die Entscheidung gefallen, den Iberer am Ende der Spielzeit abzugeben. Bernat war in diesem Match der Königsklasse zur Halbzeit ausgewechselt worden.


