News Spiele
Mit Video

FC Bayern München, News und Transfergerüchte: Gnabry plant Projekt in der Elfenbeinküste, Matthäus prophezeit Bayern-Meisterschaft

16:10 MESZ 01.05.19
Lothar Matthäus
Der FC Bayern muss am übernächsten Wochenende nach Leipzig, wo Matthäus keinen Sieg erwartet. Derweil engagiert sich Gnabry sozial. Alle Bayern-News.

Der FC Bayern München hat drei Spieltage vor Schluss zwei Punkte Vorsprung auf den BVB. Lothar Matthäus glaubt zwar nicht, dass der FCB das schwere Auswärtsspiel in Leipzig (33. Spieltag) gewinnt, denkt aber, dass die Münchner sich dennoch die deutsche Meisterschaft sichern.

Erlebe die Bundesliga-Highlights auf DAZN. Hol' Dir jetzt Deinen Gratismonat!

Zudem sprach Serge Gnabry über sein Engagement im Sozialwesen. Er will in Afrika ein Projekt aufbauen und damit anderen Menschen helfen.

Hinter den Kulissen wird indes wohl weiter kräftig am Kader für die kommende Saison gearbeitet. Dabei in den Fokus gerückt ist angeblich der 22-jährige Rechtsverteidiger Youcef Atal von OGC Nizza. Der Algerier dürfte aber nicht billig werden, denn es gibt Konkurrenz.

Der FC Bayern München am Mittwoch: Die Nachrichten und Gerüchte rund um den FCB gibt es hier!

Bobic kritisiert Bayern wegen Klub-WM


Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hat vor dem Europa-League-Halbfinale gegen den FC Chelsea den FC Bayern München kritisiert. Der Rekordmeister habe seine Kritik an der geplanten Klub-WM offenbar nur geheuchelt.

"Man gewinnt den Eindruck, dass sich die internationale Fußballelite absetzen will", zitiert die Welt einen besorgten Bobic: "Wir von den Klubs aus der zweiten Reihe werden wenig gefragt, wenn die Verbände in Hinterzimmern entscheiden."

Bobic zielt damit vor allem auf die jüngsten Pläne einer großen Klub-WM ab. Das Verhalten des FC Bayern traf bei ihm dabei auf wenig Verständnis. Erst nämlich protestierte der Rekordmeister gegen die Idee, bevor Uli Hoeneß den Beschluss dann doch begrüßte. "Man muss zu einer Sache stehen", sagte Bobic. "Offenbar fanden die Bayern die Idee von Anfang an gut und haben nur so getan, als wären sie dagegen."


Uli Hoeneß seit 40 Jahren Bayern-Boss: Verhasst, verehrt, verurteilt


Ein zweistöckiger Betonbau mit für die 1970er Jahre typischen Buntsteinputz-Elementen in Untergiesing-Harlaching. Daneben eine Mehrzweckhalle, dahinter ein paar Fußballplätze. Uli Hoeneß erscheint in hellblauem Hemd und grauem Sakko, hat sich geschäftstüchtig einen Notizblock unter den Arm geklemmt, als er seinen neuen Arbeitsplatz betritt. Das Büro in der Geschäftsstelle an der Säbener Straße ist minimalistisch gehalten: Schreibtisch, darauf ein Stapel jungfräuliches Papier nebst mausgrauem Wählscheibentelefon. Alles andere hatte sein Vorgänger Robert Schwan mitgenommen. Nun sollte er, Hoeneß, die Geschicke beim FC Bayern München leiten. Einstiegsdatum 1. Mai 1979, im Alter von 27 Jahren.

"Ich war ganz unternehmungslustig und hochmotiviert", lässt Hoeneß seinen ersten Tag als Bayern-Manager jüngst im Gespräch mit der dpa Revue passieren. "Eine Sekretärin hatte ich nicht. Ich habe zwei Stunden rumtelefoniert, dann bin ich wieder nach Hause gegangen." Der Notizblock füllt sich zum Amtsantritt nicht. "Da stand gar nichts drin", verrät er. "Aber danach ging es los. Ich hatte einen Bekannten, der Geschäftsbeziehungen nach Kuwait hatte. Da bin ich dann mal hingeflogen. Damals brachten Freundschaftsspiele in Deutschland nur 10.000 bis 20.000 Mark ein. Und ich dachte, es kann doch nicht wahr sein, dass der FC Bayern für solche Summen durch die Gegend fährt. Damals haben wir zwölf Millionen Mark Umsatz im Jahr gemacht und hatten 20 Mitarbeiter."

Hoeneß und sein Faible für Zahlen, die Leidenschaft für wirtschaftliche Prozesse, wohnt ihm schon in jungen Jahren inne. Nach dem Abitur, das er in seiner Heimatstadt Ulm mit einem Schnitt von 2,4 abgelegt hatte, strebt der Sohn einer Metzgerfamilie ein BWL-Studium in München an. Der Numerus clausus, der zur Zulassung berechtigt, liegt in jenen Jahren bei 3,0 – für Anwärter, die ihr Abitur in Bayern gemacht haben. Bewerbern aus anderen Bundesländern wird ein Malus von einer ganzen Note auferlegt, sodass er die Voraussetzungen nicht erfüllt, stattdessen ein Lehramtsstudium beginnt und nach zwei Semestern abbricht.

HIER geht's zum kompletten Text!


Beckenbauer: "Hoeneß ist ein Glücksfall für Bayern"


Bayern Münchens Ehrenpräsident Franz Beckenbauer hat einmal mehr die Verdienste von Uli Hoeneß beim deutschen Rekordmeister herausgestellt. "Uli Hoeneß ist ein Glücksfall für den FC Bayern. Was der Verein heute ist und für welche Werte er steht, ist zum großen Teil ihm zu verdanken, seinem Fachwissen, seinem Engagement, seiner Kompetenz", sagte Beckenbauer anlässlich des 40-jährigen Dienstjubiläums von Hoeneß bei fcbayern.com.

Hoeneß hatte sein Amt als Manager am 1. Mai 1979 angetreten. Für Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ist der 67-Jährige ein "Pionier des FC Bayern. Er musste den Klub 1979 ein Stück weit neu erfinden", sagte Rummenigge. Hoeneß sei dabei "umtriebig, schlau und erfinderisch" gewesen: "Der FC Bayern ist sein Leben."

Hoeneß hätte "aufgrund seiner Fähigkeiten jeden anderen Verein auch nach oben geführt", betonte auch Günter Netzer. "Der FC Bayern im Speziellen, aber der gesamte deutsche Fußball wäre ohne Uli Hoeneß um ein großes Maß langweiliger – und ganz sicher auch nicht so erfolgreich", fügte der langjährige Hoeneß-Kumpel an.


Lothar Matthäus tippt: Bayern gewinnt nicht in Leipzig - holt aber den Titel


Sky-Experte Lothar Matthäus hat im Gespräch mit der Bild seinen Tipp für das spannende Finale der Bundesliga zwischen Bayern München und dem BVB abgegeben und den Rekordmeister dabei als Sieger genannt.

"Mein Tipp: Bayern gewinnt nicht in Leipzig, macht deswegen erst am letzten Spieltag mit einem Heimsieg den Titel klar. Die Dortmunder hätten nur eine Chance, wenn sie alles gewinnen und Bayern in Leipzig verliert. Unmöglich ist das nicht, zumal Werder und Gladbach nachzulassen scheinen", so der deutsche Ex-Nationalspieler.

Gleichzeitig glaubt Matthäus aber nicht wirklich daran, dass der BVB es schafft, in den verbleibenden drei Partien die volle Punkteausbeute an Land zu ziehen.


FC Bayern: Serge Gnabry plant Projekt im Heimatland seines Vaters


Bayern Münchens Offensivspieler Serge Gnabry plant abseits des Platzes ein soziales Projekt in Afrika aufzubauen. Welche Richtung sein Vorhaben genau einschlagen wird, weiß der Flügelspieler aber noch nicht.

"Ich bin so erzogen worden, dass man immer teilen sollte. Deswegen sind mir soziale Projekte wichtig. Ich möchte zu einem Mann reifen, über den man gut spricht. Es ist noch nicht konkret, was ich genau machen werde - aber ich werde definitiv ein größeres soziales Projekt in der Heimat meines Vaters, der Elfenbeinküste, aufbauen", sagte Gnabry im Mitgliedermagazin 51.

Dabei sieht der deutsche Nationalspieler in gleich mehreren Bereichen großen Bedarf: "Im Schulwesen, im Gesundheitswesen - da gibt es viel zu tun, und es muss sich auch gar nicht auf die Elfenbeinküste beschränken."

Auch nach dem Ende seiner Laufbahn kann sich Gnabry vorstellen, im Sozialwesen weiterzuarbeiten: "Ich möchte etwas von dem zurückgeben, was mir das Leben gegeben hat. Es ist gut möglich, dass ich mich nach meiner Karriere vordergründig solchen Projekten zuwende. Wenn sich von null bis 35 Jahren alles bei dir um Fußball gedreht hat, ist es vielleicht auch mal Zeit für etwas anderes."


Uli Hoeneß feiert 40-jähriges Jubiläum als Bayern-Boss



FC Bayern wohl an Youcef Atal interessiert


Der FC Bayern München soll laut Telegraph an Youcef Atal von OGC Nizza interessiert sein. Der Rechtsverteidiger steht demnach aber auch beim FC Chelsea und Atletico Madrid auf dem Zettel.

Das könnte die nötige Transfersumme auf über 40 Millionen Euro anheben. Der Spieler besitzt eine Ausstiegsklausel in Höhe von 70 Millionen Euro. In Nizza ist der 22-jährige Algerier noch bis 2023 gebunden. Am vergangenen Spieltag stellte er seine Offensivgefahr mit einem Dreierpack gegen EA Guingamp unter Beweis.

Die Bayern werden in der kommenden Saison ohne Rafinha auskommen müssen, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Die Neuzugänge Lucas Hernandez und Benjamin Pavard können als Innen- und Außenverteidiger spielen. Joshua Kimmich und David Alaba sind derzeit die Stammbesetzung auf Außen, beide würde aber auch gerne im zentralen Mittelfeld spielen.


Augsburg schnappt sich Bayerns Chefscout Timon Pauls


Der FC Augsburg hat wie erwartet Timon Pauls von Bayern München abgeworben und mit dem 26-Jährigen die Stelle als Chefscout und Kaderplaner besetzt. Wie die Schwaben am Montag mitteilten, erhält er einen "langfristigen Vertrag" ab 1. Mai. Pauls war seit Dezember 2015 als Chefscout im Nachwuchs des deutschen Rekordmeisters tätig, für den er bereits seit 2010 im Jugendbereich arbeitete.

Geschäftsführer Stefan Reuter lobte Pauls, der die slowenische und australische Staatsbürgerschaft besitzt, als "absoluten Fachmann im Bereich Scouting und Kaderplanung". Er passe "perfekt" zur Philosophie des Klubs, "verstärkt auf eigene Nachwuchsspieler und junge Talente zu setzen". Pauls selbst sprach von einer "großen Chance".


Bayern empfängt Real, Fenerbahce und Tottenham zum Audi-Cup


Die Teilnehmer für den Audi-Cup im Sommer stehen fest: Bayern München, Real Madrid, Fenerbahce Istanbul und Tottenham Hotspur spielen in der Vorbereitung auf die kommende Saison um den Pokal. Die sechste Auflage des Turniers findet am 30. und 31. Juli in der Münchner Allianz Arena statt.