Kalidou Koulibaly Napoli 2018-19Getty Images

FC Bayern München: News und Transfergerüchte zum FCB - Kovac sauer auf den Maulwurf, Ancelotti wollte Koulibaly

Ausgerechnet vor dem Schlager gegen Borussia Dortmund patzte der FC Bayern in der Bundesliga. Nach dem 1:1 im Heimspiel gegen den SC Freiburg beträgt der Rückstand auf den BVB in der Tabelle nun vier Zähler.

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Der Ex-Schalker Leon Goretzka ist vor dem Duell in Dortmund besonders heiß und will die Krise möglichst schnell hinter sich lassen. Zuvor geht es am Mittwoch in der Champions League gegen AEK Athen. Bei der Pressekonferenz stärkte Joshua Kimmich Trainer Niko Kovac den Rücken.

Währenddessen plaudert Carlo Ancelottis ehemaliger Co-Trainer aus dem Nähkästchen und verrät, dass Napoli-Star Kalidou Koulibaly der Wunschkandidat des Italieners zu FCB-Zeiten war.

Mittelfeld-Ass Javi Martinez hat hingegen mit seinen Plänen nach seinem Karriereende überrascht, will er doch mehr Sport treiben als jetzt als Fußballprofi.

Hier erfahrt Ihr alles, was am heutigen Dienstag wichtig rund um den FC Bayern ist.


Niko Kovac verärgert, dass Interna nach außen getragen werden


Trainer Niko Kovac vom deutschen Rekordmeister Bayern München spürt trotz zuletzt dürftiger Auftritte seiner Mannschaft den Rückhalt der Bosse. "Die Unterstützung ist intern absolut da, wir tauschen uns regelmäßig aus. Ob das öffentlich gemacht werden soll oder muss, darüber kann man diskutieren", sagte Kovac vor dem Champions-League -Spiel am Mittwoch gegen AEK Athen.

"Es ist wie in der Familie auch: Wenn sie zusammenhält, ist es leicht, wenn nicht, geht sie auseinander", ergänzte der Coach: "Wir müssen zusehen, dass wir keine Luft ranlassen, da darf nichts dazwischenkommen. In der Geschichte gab es genug Beispiele, ob es Troja war, ob es Cäsar war. Wir müssen zusammenhalten, vom Zeugwart bis zum Trainer." Dass immer wieder Interna nach außen getragen würden, sei "nicht förderlich, sowas darf es nicht geben", betonte Kovac.

NIKO KOVAC BAYERN MÜNCHEN

Joshua Kimmich stärkt Niko Kovac: "Wir stehen absolut hinter ihm"


Bayern Münchens Joshua Kimmich hat seinem Trainer Niko Kovac den Rücken gestärkt. Vor dem Champions-League-Heimspiel gegen AEK Athen betonte der deutsche Nationalspieler: "Wir stehen absolut hinter ihm."

Angesprochen auf die zuletzt wenig glanzvollen Spiele des deutschen Rekordmeisters sagte Kimmich auf einer Pressekonferenz: "Wir sind die, die auf dem Platz stehen. Wir stehen in der Verantwortung. Das 1:0 gegen Freiburg darfst du als FC Bayern nicht mehr hergeben. Wir Spieler haben dafür zu sorgen, dass da auf dem Platz nichts mehr anbrennt. Da kann der Trainer nicht viel dafür."

Joshua Kimmich Niko Kovac FC BayernGetty

Ex-Ancelotti-Assistent: Kalidou Koulibaly sollte zum FCB kommen


Carlo Ancelotti, seit vergangenen Sommer Chefcoach der SSC Neapel, hatte als Trainer des FC Bayern (Juli 2016 bis September 2017) offenbar vor, Innenverteidiger Kalidou Koulibaly nach München zu holen. Das verriet nun Ancelottis langjähriger Co-Trainer Giorgio Ciaschini.

"Während Carlos Zeit bei Bayern haben wir über ihn gesprochen", erinnerte sich Ciaschini in der Radiosendung "A Tutto Napoli" bei RMC Sport und fügte an: "Ich denke, wenn Koulibaly nach Deutschland gekommen wäre, würden wir immer noch in der Bundesliga arbeiten. Er ist ein absoluter Schlüsselspieler bei Napoli."

Kalidou Koulibaly Napoli 2018-19Getty Images

Goretzka "sehr, sehr heiß" auf Partie gegen BVB


Leon Goretzka vom FC Bayern München geht mit viel Vorfreude in die Partie gegen Borussia Dortmund. Am Samstag will der ehemalige Schalker gegen den aktuellen Tabellenführer unbedingt einen Sieg einfahren. 

"Ein ganz interessantes, hochattraktives Spiel mit vielen Emotionen und einer interessanten Tabellen-Konstellation", sagte Goretzka über die Ansetzung auf der vereinseigenen Homepage. Er selbst sei "sehr, sehr heiß" auf das direkte Duell mit Borussia Dortmund; der BVB ist dem FC Bayern aktuell schon vier Punkte enteilt.

Leon Goretzka FC BayernGetty

Javi Martinez über Zeit nach Karriere: Will mehr Sport machen


Javi Martinez vom FC Bayern München will nach dem Ende seiner Profikarriere mehr Sport machen als aktuell.

"Nach meiner Fußballkarriere werde ich den ganzen Tag Sport machen. Jetzt geht das nicht, weil ich sonst zu erschöpft wäre für meinen Job", sagte Martinez dem Playboy. Als Lieblingssportarten nannte er Basketball, Tennis, Paddle-Tennis, Schwimmen, Radfahren und Wandern.

Javi Martinez Bayern 04112018Getty

FCB: Mats Hummels twittert über Kovac-Oppositionsgerüchte


Innenverteidiger Mats Hummels vom FC Bayern München hat am Montag einen Tweet abgesetzt und damit wohl auf die Medienberichte über das angeblich schwierige Verhältnis zwischen Trainer Niko Kovac und Teilen der Mannschaft reagiert.

"Dagegen wehren bringt ja leider auch nichts, man muss es wohl einfach über sich ergehen lassen", schrieb der Nationalspieler bei Twitter.

Mats Hummels FC BayernGetty

FC Bayern: Hamann glaubt an baldige Kovac-Entlassung


Der ehemalige Bayern-Profi Dietmar Hamann rechnet damit, dass Niko Kovac seinen Job schon bald los ist. Bei Sky90 sagte der Ex-Nationalspieler: "Ich glaube, das Schicksal des Niko Kovac wurde in den letzten Wochen besiegelt. Egal, ob sie in Dortmund gewinnen oder nicht: Ich glaube nicht, dass Kovac in München alt wird."

Er ergänzte: "Der Trainer wird demontiert. Wenn vier oder fünf Tage hintereinander Interna nach Außen kommen, habe ich als Verantwortlicher die Verantwortung, es intern anzusprechen und auch nach Außen zu tragen. Umso länger das nicht passiert, ist es der Führung wohl nicht zu ungelegen. Wenn man aber das Interesse gehabt hätte, hätte man nach dem Gladbach-Spiel hingehen und das ansprechen sollen."

Dietmar Hamann 22082015Getty

Kommentar zur Bayern-Krise: Kovac ist für die Formschwäche der Stars verantwortlich


Für Grundschüler, die Fans des FC Bayern sind, ergibt sich derzeit erstmals in ihrem Leben eine vergleichbare Situation wie sie für Anhänger anderer Bundesligisten seit Jahren normal ist: Ihr Klub spielt schlechten Fußball, gewinnt zu selten und die Verantwortlichen wirken völlig ratlos, wie sie die Wende zum Besseren schaffen sollen.

Den ganzen Kommentar zur Situation beim FC Bayern gibt es hier.

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