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FC Bayern heute: Liverpool nimmt wohl Abstand von Alaba-Transfer, Flick und Müller nach Pokalpleite bedient - alle News und Gerüchte zum FCB

Nach der Niederlage in der zweiten Runde des DFB-Pokals hängt beim FC Bayern München der Haussegen schief. Gegen Holstein Kiel musste sich der deutsche Rekordmeister am Mittwoch mit 5:6 nach Elfmeterschießen geschlagen geben.

Entsprechend bedient zeigten sich Hansi Flick und Thomas Müller nach der Begegnung im hohen Norden: Das frühe Ausscheiden war jedoch bei weitem kein Zufallsprodukt, sondern eine Konsequenz der vergangenen Wochen.

Zudem: Der FC Liverpool hat sich offenbar gegen einen Transfer von David Alaba entschieden.

Der FC Bayern München heute am Donnerstag: Hier in diesem Artikel findet Ihr alle Infos und News rund um den FCB.

Wenn Ihr mehr wissen wollt, hier noch ein paar nützliche Links:

FC Bayern: Liverpool nimmt wohl Abstand von Alaba-Transfer

Der FC Liverpool hat sich offenbar aus dem Rennen um David Alaba vom FC Bayern zurückgezogen. Wie der Independent berichtet, soll es beim englischen Meister Vorbehalte gegen einen Transfer des 28-Jährigen geben.

DAVID ALABA BAYERN MÜNCHEN BUNDESLIGA 05122020Getty Images Bild: Getty Images

Der gesuchte Neuzugang für die Innenverteidigung soll auf Dauer den 29-jährigen Joel Matip ersetzen. Der Transfer eines Spielers um die 30 soll deshalb nicht zur Debatte stehen und der Verein sich bei Alaba auf ein "striktes Nein" geeinigt haben.

Zwar schätze Liverpool, dass Alaba auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann, gegen ihn soll aber auch seine Körpergröße sprechen. Mit 1,80 Meter sei der österreichische Nationalspieler zu klein für die Innenverteidigung.

Sensation in Kiel: Störche ballern Bayern aus dem DFB-Pokal

Die geschlagenen Bayern schlichen enttäuscht vom Platz, während hinter ihnen die Kieler Spieler zu ihrem Matchwinner Fin Bartels stürmten. Erstmals seit 20 Jahren ist Bayern München im DFB-Pokal schon in der zweiten Runde ausgeschieden.

Der Champions-League-Gewinner unterlag dem KSV Holstein im Elfmeterschießen mit 5:6. Nach 120 Minuten hatte es 2:2 (2:2, 1:1) gestanden. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Bartels gegen den haushohen Favoriten und Titelverteidiger, bei den Bayern hatte Marc Roca verschossen.

"Diesen Abend wird keiner in Kiel, kein Spieler, kein Fan, kein Mensch jemals vergessen", sagte Torhüter Ioannis Gelios bei Sky. Dies sei "definitiv" der größte Moment in seiner Karriere, betonte Gelios, der sich mit den Bayern-Schützen im Vorfeld "gar nicht beschäftigt" hatte. Bei Bartels' Elfmeter schaute er gar nicht hin.

Ein sehenswerter Freistoß von Leroy Sane zwei Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit reichte nicht zum Sieg in der regulären Spielzeit. Holstein-Kapitän Hauke Wahl erzwang per Kopfball (90.+4) 30 zusätzliche Spielminuten. 

Die Gäste mussten nicht nur wegen des schneidenden Windes im Holstein-Stadion lange um das Weiterkommen zittern. Serge Gnabry brachte den Champions-League-Gewinner in der 14. Minute nach einem Patzer von Holstein-Torhüter Gelios in Führung, seine Abseitsstellung übersah Schiedsrichter Robert Schröder allerdings. Nach einem der wenigen Konter traf Bartels für die Platzherren (37.).

Bayern-Trainer Hansi Flick ließ mehrere seiner Topstars zu Spielbeginn auf der Bank. Und so verfolgten Weltfußballer Robert Lewandowski, Weltmeister Benjamin Pavard und David Alaba die Partie zunächst nur vom Spielfeldrand aus. Leon Goretzka war wegen einer Wadenverletzung in München geblieben.

FC Bayern DFB-Pokal 2020-21Getty Images Bild: Getty Images

Spätestens nach der frühen Führung hatte der deutsche Meister die Partie im Griff, verpasste jedoch mehrfach die Chance, den Vorsprung auszubauen. Wie von Holstein-Coach Ole Werner angekündigt, versuchten seine Schützlinge, Lücken in der Münchner Deckung zu finden.

Und nicht immer war die Bayern-Defensive sattelfest. So hätte Alexander Mühling nur zwei Minuten nach dem Sane-Treffer durchaus den erneuten Ausgleich erzielen können. Aber balltechnisch und in Bezug auf die Schnelligkeit war der FC Bayern in den meisten Phasen überlegen.

Dennoch fand Flick immer wieder Anlässe, seine Akteure lautstark zu dirigieren und auch zu kritisieren. Denn nach einer knappen Stunde wurde der Zweitliga-Dritte mutiger und beschwor die eine und andere unangenehme Situation für die Bayern herauf.

Es dauerte aber bis zur 74. Minute, ehe Flick reagierte und den erschöpften Torschützen Sane durch Lewandowski ersetzte. Auch Douglas Costa sollte noch einmal für neuen Schwung sorgen. Die Bayern dominierten daraufhin das Spiel in der Schlussphase und ließen die Gastgeber kaum noch zu gelungenen Kombinationen kommen. Pavard wurde ebenfalls noch kurz vor Abpfiff eingewechselt.

Erst mit dem letzten Spielzug der regulären Spielzeit belohnten sich die Kieler. Eine Flanke von Johannes van den Bergh fand den Weg ins Tor - von der Schulter von Wahl. Manuel Neuer im Tor hatte keine Chance.

In der Verlängerung drückten die Bayern auf den Sieg, Holstein wehrte sich mit letzter Kraft. Echte Torchancen blieben aber Mangelware, zudem hielt Gelios stark.

Quelle: SID

"Es ist ein Schock": Bayern nach Pokalpleite bedient

Der FC Bayern hat zum ersten Mal seit der Saison 2000/01 nicht das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Dementsprechend bedient waren die Münchner, während Holstein Kiel den wohl größten Erfolg in der Vereinsgeschichte feierte. Die Stimmen.

Hansi Flick (Trainer Bayern München)

... zum Spiel:  "Natürlich ist es ein Schock. Wir sind enorm enttäuscht. Letztendlich hat die Mannschaft tolle Moral bewiesen und auch das Spiel bestimmt. Umso ärgerlich ist es, dass wir in letzter Sekunde das 2:2 hinnehmen mussten. Glückwunsch an Kiel. Sie haben gefightet. Es war ein Pokalfight, der für uns letztendlich das Aus bedeutet. Wir müssen das jetzt abhaken und die Dinger besser machen. Wir haben viel zu tun."

... zu den Gegentoren:  "Das ist wieder das gleiche Muster gewesen. Wir haben die Dinge angesprochen, wir müssen in so einer Situation das Zentrum dicht machen und die Tiefe sichern. Das haben wir nicht gemacht. Beim 2:2 war die Box-Besetzung auch nicht optimal. Wir müssen die Dinge trainieren, eine bessere Kompaktheit haben und mehr Druck auf den Ball ausüben. Wir müssen beim großen Ganzen anfangen, gerade die letzte Reihe absichern."

Manuel Neuer Thomas MüllerGetty Images Bild: Getty Images

Thomas Müller (Bayern München)

... zum Spiel:  "Auch wenn es sich blöd anhört nach einer Pokalniederlage gegen einen Underdog aus Kiel - das Spielglück war nicht auf unserer Seite. Es ist sicherlich nicht die beste Phase des FC Bayern. Man kann uns nicht vorwerfen, dass wir mit einer Larifari-Einstellung das Spiel abgeschenkt hätten. Das Ausscheiden ist brutal, das muss man erst einmal sacken lassen."

... zur Stimmung:  "Wir haben gegen einen Underdog verloren, der alles in die Waagschale geworfen hat. Wir hatten in der ersten Halbzeit gute Tormöglichkeiten und keine Pokalsensation, die sich von der ersten Minute an abgezeichnet hat. In der zweiten Halbzeit ist das Spiel fahrig geworden, trotzdem sah es danach aus, dass wir das Spiel gewinnen würden. Die Stimmung ist entsprechend. Wir sind bedient."

Hier geht es zu allen Stimmen!

Erkenntnisse zu Bayerns Pokalblamage: Flicks Defensivkritik verpufft

Der FC Bayern München hat zum ersten Mal seit der Saison 2000/01 nicht das Pokal-Achtelfinale erreicht. Die sensationelle Niederlage in Kiel war jedoch bei weitem kein Zufallsprodukt, sondern eine Konsequenz der vergangenen Wochen. Denn die Gegner der Münchner haben längst Antworten auf das bayrische Spiel gefunden. Die Erkenntnisse. 

Es ist mittlerweile die alte Leier beim FCB: Die defensive Absicherung und das hohe Verteidigen. Bereits vor dem Spiel stellte Trainer Hansi Flick, angesprochen auf die Entstehung des 1:2-Anschlusstreffers gegen Borussia Mönchengladbach am vergangenen Wochenende, klar, dass es keine Frage des Systems, sondern der Ausführung sei: "Wenn kein Druck auf dem Ball ist, muss man die Tiefe absichern. Das war nicht der Fall. Niklas muss da mitgehen, das weiß er auch. Das darf nicht passieren."

Bild: Getty Images

Ungewohnt deutliche Worte in Richtung eines einzelnen Spielers sind eigentlich untypisch für Flick, der sich gewöhnlich schützend vor seine Mannschaft stellt. Noch weniger dürfte es dem Triple-Coach gefallen haben, dass seine Worte offenbar in der Kabine überhaupt keinen Widerhall fanden. Bereitete das Abwehrverhalten in Kiel das gesamte Spiel über Sorgen, gibt es wohl keine Szene, die exemplarischer für das Bayern-Dilemma stehen könnte als das 1:1 durch Bartels. 

Ein vermeintlich harmloser langer Ball von Kiel-Rechtsverteidiger Jannik Dehm flog vorbei an Freund und Feind hinter die letzte Linie der Bayern, Süle stand komplett falsch und wurde zudem von seinen Nebenmännern Lucas Hernandez und Bouna Sarr im Stich gelassen. Diese rückten viel zu wenig ein, Süle sah sich drei Gegenspielern gegenüber und ließ zudem jegliche Handlungsschnelligkeit vermissen. 

Hier geht es zum kompletten Nachdreh!

FC Bayern München: Die nächsten Spiele auf einen Blick

Datum Gegner Wettbewerb
17.01.SC Freiburg (H)Bundesliga
20.01.FC Augsburg (A)Bundesliga
24.01.Schalke 04 (A)Bundesliga
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