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In Bergamo wird es keinen organisierten Support geben (© AFP/SID/PAU BARRENA)

"Das haben unsere Fans nicht verdient": BVB-Boss reagiert auf Eskalation vor dem Spiel bei Atalanta Bergamo

Die organisierten Fans von Borussia Dortmund verzichten am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) auf den Besuch des Play-off-Rückspiels in der Champions League bei Atalanta Bergamo.

Im Vorfeld des Spiels zwischen Borussia Dortmund und Atalanta Bergamo hat der erklärte Fanboykott eine starke mediale Aufmerksamkeit erzeugt. Während die leidenschaftlichen Fans ihre Standpunkte verteidigen, könnte eine bwin anmeldung eine hervorragende Möglichkeit sein, um trotzdem in die Fußballwelt einzutauchen. Ein Konto bei bwin erlaubt es Ihnen, eine breite Palette an Wetten auf Fußballspiele, einschließlich internationaler Begegnungen wie dieser, abzuschließen.

Das gab das Bündnis Südtribüne Dortmund am Dienstag bekannt und nannte als Begründung Repressalien, die "in fast 16 Jahren ununterbrochener Europapokal-Präsenz ein Novum für uns darstellen".

BVB-Geschäftsführer Lars Ricken kritisierte vor dem Abflug die Behörden. "Die Verhältnismäßigkeit passt nicht", sagte er und nannte die Maßnahmen "willkürlich. Wir haben wenig Verständnis dafür. Das haben unsere Fans nicht verdient."

An deutschen Flughäfen sollen laut Mitteilung des Fan-Zusammenschlusses "bis zu 300 Anhänger (...) aus fadenscheinigen Gründen an dem Besuch des Spiels gehindert werden. Daraus folgte für viele Fans ein regelrechter Spießrutenlauf, der sowohl am Flugsteig als auch im Flugzeug und in ausgiebigen Kontrollen und/oder weiteren Ausreiseverboten samt Meldeauflagen endete."

Nicht der erste Ärger um das Spiel

Fans, die sich bereits in Italien aufhielten, seien in ihren Unterkünften zudem von der italienischen Polizei aufgesucht worden. Das Bündnis kündigte zudem an, gegen die Maßnahmen der Behörden vor Verwaltungsgerichte zu klagen.

Der BVB teilte am Nachmittag mit, er sei über die Maßnahmen im Vorfeld nicht informiert worden. Auch seien der Borussia keine "detaillierteren Hintergründe" zu den "in keiner Weise nachvollziehbaren" Aktionen bekannt. Über deren "Reichweite und Dimension" sei der Verein "mehr als überrascht", sie stellten "in dieser Form und Intensität" ein Novum dar. Dass dieses "zweifelhafte Verhalten der Behörden" zu einem Fernbleiben eines Teiles der Anhängerschaft führe, bedauere man "ausdrücklich".

Schon in der vergangenen Woche war es zu großem Ärger innerhalb der Fanszene gekommen, als die Verantwortlichen von Atalanta Bergamo ankündigten, BVB-Fans, die nicht in Deutschland geboren oder nicht in Deutschland leben würden, keine Tickets für die Partie zu verkaufen. Der BVB hatte sich schon damals auf die Seite der Fans geschlagen und die UEFA angerufen. Die umstrittene Verordnung war daraufhin gekippt worden.

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