Jonas Hoffman, Germany vs England, Nations League 2022Getty

Deutschland, Aufstellung heute: So spielt das DFB-Team in Ungarn

In etwas mehr als fünf Monaten beginnt die WM 2022 in Katar. Daher bilden die Partien im Rahmen der Nations League und insbesondere jene im Juni für Bundestrainer Hansi Flick und seine Mitarbeiter eine ausgezeichnete Gelegenheit, um mögliche Startformationen auszuprobieren. Hierbei stellen sie die Spieler in verschiedenen Konstellationen auf.

Das galt bereits für die Auftritte in Italien sowie in der Münchner Allianz Arena gegen England. Zudem hatten diese Begegnungen gemeinsam, dass die DFB-Auswahl weder gegen die Squadra Azzurra noch gegen die Three Lions überzeugte. Doch während die deutsche Nationalmannschaft am Samstag vor einer Woche mit Joshua Kimmich ausglich und Moral zeigte, verspielte sie am Dienstag einen Vorsprung aus der 50. Minute. Denn: Nach dem Treffer von Jonas Hofmann verwertete Harry Kane in der Schlussphase einen Elfmeter. Nun steht um 20.45 Uhr das richtungsweisende Auswärtsspiel in Ungarn auf dem Programm.

Welche Startaufstellung schickt Hansi Flick ins Auswärtsspiel gegen den überraschenden Zweiten in der Gruppe A3? Feiert Borussia Dortmunds Marco Reus nach seiner krankheitsbedingten Zwangspause sein Comeback? GOAL beantwortet sämtliche Personalfragen vor der heutigen Partie.

Deutschland, Aufstellung heute: So spielt das DFB-Team gegen Ungarn

Ungarn: Gulacsi - Lang, Orban, At. Szalai - Fiola, Styles, A. Nagy, Z. Nagy, Sallai, Szoboszlai - Ad. Szalai

Deutschland: Neuer - Kehrer, Süle, Schlotterbeck, Raum - Kimmich, Goretzka, Hofmann, Havertz, Musiala - Werner

Deutschland, Aufstellung heute: Die Partie gegen Ungarn in der Übersicht

  • Begegnung: Ungarn vs. Deutschland
  • Wettbewerb: Nations League, Gruppenphase
  • Datum: Samstag, 11. Juni (heute), 20.45 Uhr
  • Austragungsort: Puskas Arena, Budapest

Deutschland, Aufstellung heute: Der Kader für die Nations-League-Spiele im Juni

Manuel Neuer

FC Bayern München

Kevin Trapp

Eintracht Frankfurt

Oliver Baumann

TSG 1899 Hoffenheim

Benjamin Henrichs

RB Leipzig

Thilo Kehrer

Paris Saint-Germain

Lukas Klostermann

RB Leipzig

David Raum

TSG 1899 Hoffenheim

Antonio Rüdiger

FC Chelsea

Nico Schlotterbeck

SC Freiburg

Niklas Süle

FC Bayern München

Jonathan Tah

Bayer 04 Leverkusen

Karim Adeyemi

RB Salzburg

Julian Brandt

Borussia Dortmund

Serge Gnabry

FC Bayern München

Leon Goretzka

FC Bayern München

İlkay Gündoğan

Manchester City

Kai Havertz

FC Chelsea

Jonas Hofmann

Borussia Mönchengladbach

Joshua Kimmich

FC Bayern München

Thomas Müller

FC Bayern München

Jamal Musiala

FC Bayern München

Lukas Nmecha

VfL Wolfsburg

Marco Reus

Borussia Dortmund

Leroy Sané

FC Bayern München

Anton Stach

Mainz 05

Timo Werner

FC Chelsea

Deutschland, Aufstellung heute: So startete die DFB-Elf gegen Italien und gegen England

Im Auswärtsspiel gegen Italien ging es Hansi Flick mit dem klassischen 4-2-3-1-System an. Vor der etatmäßigen Nummer eins, Manuel Neuer, bildeten Thilo Kehrer, Antonio Rüdiger, Niklas Süle sowie Benjamin Henrichs die Viererkette. Außerdem fungierten Kimmich und Leon Goretzka als Doppelsechs vor dem von Leroy Sane, Thomas Müller und Serge Gnabry gebildeten offensiven Mittelfeld. Zudem agierte Timo Werner als Einzelspitze. 

Danach blieb für die Heimpartie gegen England kaum ein Stein auf dem anderen. Zum einen, weil Flick auf Borussia Dortmunds 3-4-2-1-System umstellte. Und zum anderen, weil mit Neuer, Rüdiger, Kimmich und Müller lediglich vier Akteure zum zweiten Mal am Stück von Beginn an aufliefen. In der Abwehr kamen Nico Schlotterbeck und Lukas Klostermann links und rechts von Rüdiger zum Einsatz. Davor ging es im defensiven Mittelfeld İlkay Gündogan neben Kimmich vom Start weg an und Raum sowie Hofmann erhielten auf den Außenbahnen eine Chance. Zudem fungierten Müller und Jamal Musiala als Ballverteiler für Kai Havertz.

Deutschland, Aufstellung heute: So könnte das DFB-Team in der Defensive gegen Ungarn spielen

Somit sorgte Flick zumindest einmal teils für eine faustdicke Überraschung. Denn: Der Bundestrainer rückte erstmals von seiner Grundordnung weg. Denn vieles hatte vorher für ein 4-2-3-1 der DFB-Auswahl gegen die Three Lions gesprochen. GOAL rechnete vor dem Klassiker Deutschland gegen England mit den Einsätzen von Raum und Schlotterbeck. Letzterer sollte aber eine Alternative für Süle bilden und kam dann hingegen als Linksverteidiger zum Einsatz. Dort avancierte er zur tragischen Figur. Denn: Er foulte in der Schlussphase Kane, der den darauffolgenden Strafstoß in der 88. Minute zum 1:1 verwertete.

Nun bleibt abzuwarten, ob Flick im Auswärtsspiel beim ungarischen Nationalteam zu seiner Grundordnung zurückkehren wird. Wir gehen jedoch davon aus, dass Schlotterbeck nach seiner, gelinde gesagt, unglücklichen Vorstellung gegen England Kehrer weichen wird. Völlig anders sieht es für Gündogan aus. Denn: Der Manchester-City-Legionär überzeugte neben Kimmich. Somit könnte sich Leon Goretzka erneut auf der Bank wiederfinden.

Deutschland, Aufstellung heute: Reus verletzt sich vor dem Comeback – wie könnte jetzt die Offensive aussehen?

Wie eingangs erwähnt, nutzen Flick und sein Team die Nations League, um in Hinblick auf die WM 2022 in Katar verschiedenen Startformationen auszuprobieren. Das könnte ein Grund für die Umstellungen in der Offensive gewesen sein. Doch außerdem blieben Sane und Gnabry gegen Italien eindeutig unter den Erwartungen. So kam es, dass Musiala gemeinsam mit Müller das offensive Mittelfeld bilden durfte. Dabei legte er eine bessere Vorstellung als sein Klubkollege bei den Bayern an den Tag.

Reus stand nach seinem Infekt vor dem Comeback und wir waren gespannt, ob und wer dem BVB Star gewichen wäre. Allerdings zog sich der 33-Jährige einen Muskelfaserriss zu. Somit ist davon auszugehen, dass Müller und Musiala erneut gemeinsam von Beginn an auftreten werden. Zudem stünden Karim Adeyemi sowie Julian Brandt zur Verfügung. In der Sturmspitze überzeugte Havertz gegen England ebenso wenig wie Werner gegen Italien. Denn: Er brachte sich immer wieder ein, aber gegen die Innenverteidigung der Three Lions gab es nur kaum ein Durchkommen.  

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