Der frühere englische Nationalstürmer Daniel Sturridge hat sich wegen der Bezeichnung seines typischen Jubel-Tanzes mit den schwingenden Armen einen kleinen Seitenhieb in Richtung der Fußball-Simulation FIFA von EA Sports erlaubt.
"Das ist der 'Sturridge Dance' und er heißt nicht 'The Wave', wie FIFA ihn genannt hat. Das ist nicht der Name dafür", sagte Sturridge, der seit seinem Aus bei Trabzonspor Anfang März vereinslos ist, auf seinem eigenen YouTube-Kanal. "Das ist der 'Sturridge Dance', lasst uns das festhalten."
Daniel Sturridge: "... ich war eben ein bisschen angetrunken"
Der 30-Jährige, der von Anfang 2013 bis Sommer 2019 beim FC Liverpool unter Vertrag gestanden hatte, erklärte auch den Ursprung seines Jubels: "Ich hing mit meinen Cousins und meinen Freunden in meinem Apartment ab. Wir hörten ein bisschen House-Musik, filmten uns, ein paar Drinks sind auch geflossen. Und dann fing ich einfach an, diesen Move zu machen. Er war noch nicht so geschmeidig und sauber, aber ich war eben ein bisschen angetrunken und begann, mich so zu bewegen."
twitter/@trabzonsporDer Move sei bei seinen Cousins und Kumpels so gut angekommen, dass er kurzerhand entschloss, ihn bei seinem nächsten Tor als Jubel zu vewenden. "Ich glaube, das erste Mal, dass ich den Jubel gemacht habe, war bei einem Spiel mit Chelsea an der Stamford Bridge im Ligapokal gegen Manchester United. Das war das erste Mal. Und er hat sich sehr viel weiterentwickelt seit damals, er war nicht immer so geschmeidig und sauber wie jetzt", erklärte Sturridge.
Der Angreifer spielte neben Chelsea und Liverpool in England auch noch für Manchester City, die Bolton Wanderers und West Bromwich. Vergangenen Sommer war er von Liverpool in die Türkei zu Trabzonspor gewechselt und hatte in 16 Pflichtspieleinsätzen sieben Tore erzielt. Anfang März wurde der Vertrag beim Tabellenführer der Süper Lig allerdings aufgelöst.
