BVB in fortgeschrittenen Gesprächen mit Rapid-Juwel Yusuf Demir? Berater äußert sich

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Borussia Dortmund soll nach Angaben der Bild-Zeitung großes Interesse an einer Verpflichtung des österreichischen Offensiv-Juwels Yusuf Demir haben. Dem Bericht zufolge buhlen auch andere Top-Klubs wie Manchester City und der FC Barcelona um den 17-Jährigen, dessen Berater sich nun bei Goal und SPOX zu den Gerüchten äußerte.

Zwar bestätigte Emre Öztürk, dass es Gespräche über einen Demir-Transfer im kommenden Sommer mit Klubs aus Deutschland gebe, Auskunft darüber, um welche Interessenten es sich handelt, wollte er aber nicht erteilen.

BVB: Yusuf Demir schwärmt vom FC Barcelona

Zuletzt hatte neben der Bild-Zeitung auch die Mediengruppe ÖSTERREICH das Interesse aus Dortmund an Demir publik gemacht und gar von "weit fortgeschrittenen" Gesprächen berichtet. Die Ablöse für das Rapid-Juwel soll bis zu zehn Millionen Euro betragen. Zuvor berichtete außerdem die Mundo Deportivo mit Verweis auf ESPN, dass Demir gar in den Planungen von Barca-Trainer Ronald Koeman eine Rolle spiele.

Der FC Barcelona ist Demirs Traum-Klub. "Irgendwann", so Berater Öztürk vor wenigen Monaten im Gespräch mit Goal und SPOX, wolle der 17-Jährige "mal für Barcelona spielen". Dies spiele jedoch keine Rolle "bei seinem nächsten Schritt", sagte Öztürk, der bereits im November des vergangenen Jahres regen Austausch mit Klubs aus Deutschland bestätigte: "Alle paar Tage klingelt mein Telefon und ein neuer Interessent meldet sich."

GER ONLY Yusuf Demir Rapid

Neben dem BVB wurden aus Deutschland außerdem der FC Bayern München, Bayer Leverkusen und der VfB Stuttgart mit Demir in Verbindung gebracht. Der offensive Mittelfeldspieler, der in dieser Saison für Rapid Wien in 24 Pflichtspielen sechs Tore erzielte und zwei vorbereitete, steht in den kommenden Wochen aber nicht nur vor einer Entscheidung bezüglich seiner Zukunft, sondern außerdem vor seinem Debüt für die österreichische A-Nationalmannschaft.

Yusuf Demir: Der "Austrian Messi" vor dem ÖFB-Debüt

Teamchef Franco Foda berief Demir erstmals in den erweiterten Kader für die im März anstehenden WM-Qualifikationsspiele gegen Schottland (25.), die Färöer (28.) und Dänemark (31.). Sollte er in allen drei Spielen zum Einsatz kommen, wäre er für den ÖFB festgespielt und könnte dann nicht mehr für die türkische Nationalmannschaft auflaufen, für die er aufgrund seiner Herkunft ebenfalls spielberechtigt wäre.

Der türkische Verband meldete sich erst Jahre nach dem österreichischen bei ihm, Demir hatte sich da schon längst beim ÖFB eingelebt. "Insofern gibt es keinen Grund, zu wechseln", sagte Berater Öztürk bereits im November und schloss damit einen Verbandswechsel seines Klienten ohnehin aus.

Die fußballerischen Fähigkeiten Demirs erinnerten Öztürk "sehr an Messi": "Yussi ist sehr kreativ, dribbelstark und hat einen super linken Fuß. Seine Technik und Übersicht sind überragend." Ein Eindruck, den der Guardian bei seiner alljährlichen Liste der weltweit größten Talente ("Next Generation") teilte. "Austrian Messi", nannte das Blatt den 17-Jährigen, dessen Vertrag bei Rapid noch bis 2022 läuft.