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Berater-Honorar: Chelsea-Besitzer Abramovich sollte bei Kante-Deal "nicht in Ohnmacht fallen"

13:44 MEZ 16.11.18
Roman Abramowitsch 10122015
Football Leaks hat enthüllt, dass Kante nicht bei Chelseas Steuertricks mitmachen wollte. Jetzt geht es um die Beraterhonorare bei seinem Wechsel.

Maria Granovskaia, beim englischen Top-Verein FC Chelsea für die Abwicklung von Transfers zuständig, warnte Klubbesitzer Roman Abramovich offenbar vor den immens hohen Berater-Honoraren bei der Verpflichtung des Franzosen N'Golo Kante von Leicester City im Sommer 2016. Football Leaks ist offenbar im Besitz einer E-Mail, in der sie den russischen Milliardär davor warnt, beim Anblick der Zahlungen an die Agenten "nicht in Ohnmacht zu fallen."

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Gregory Dakad und Abdelkarim Douis, die Berater des Franzosen, kassierten für den Transfer ungefähr zehn bzw. sechseinhalb Millionen Euro Provision. Auch Paris Saint-Germain war damals lange an dem defensiven Mittelfeldspieler dran, letztlich bekamen ihn aber die Blues für eine Ablöseseumme in Höhe von rund 36 Millionen Euro.

N'Golo Kante wehrt sich gegen Chelseas Steuertricks

Bei einem Wechsel nach Frankreich hätten die Berater deutlich weniger kassiert. Dort kann man bei einem Wechsel höchstens zehn Prozent der Transfersumme verlangen, in England gibt es ein solches gesetzliches Limit nicht.

Zuletzt wurde dank Football Leaks bekannt, dass sich Kante gegen Chelseas Steuertricks wehrte. Er weigerte sich offenbar, bei seiner Vertragsunterzeichnung seine Bildrechte an Offshore-Firmen in einem Steuerparadies abzutreten. Damit hat er wohl bewusst Steuernachteile in Kauf genommen.

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