Ob es nun um einen Vereinswechsel geht oder um eine Vertragsverlängerung beim aktuellen Klub: In den allermeisten Fällen werden die Spieler dabei von einem Berater begleitet, der für sie die bestmöglichen Konditionen aushandeln soll.
Allerdings gibt es auch Beispiele sehr berühmter Fußballer, die auf einen Berater verzichten.
Haben alle Fußball-Profis einen Berater?
Aufgrund dieser Beispiele kann man diese Frage mit Nein beantworten. Joshua Kimmich machte zum Beispiel Schlagzeilen, als er bei seiner Vertragsverlängerung bei Bayern im August 2021 auf einen Berater verzichtete.
"Ich hatte bei der letzten Verhandlung kein perfektes Gefühl", erklärte Kimmich damals. Details aus den Gesprächen seien nach außen getragen worden, zudem wollte er über den Stand der Verhandlungen stets aus erster Hand informiert sein. "Deshalb war es mir wichtig, dass ich da selbst sitze. Und dass ich mit gutem Gefühl unterschreibe. Dieses Mal war das hundertprozentig der Fall."
Mit Kevin de Bruyne handelte ein weiterer ganz großer Name offenbar ähnlich, als er 2021 einen neuen Vertrag bei Manchester City unterschrieb. Auch der Belgier kam dabei ohne Berater aus, wie Transferexperte Fabrizio Romano vermeldete.
Was macht ein Berater im Fußball?
Die Hauptaufgabe eines Beraters ist es, für seine Spieler mit Vereinen zu verhandeln und die Verträge seines Klienten auszuhandeln und zu prüfen.
Auch beim Einfädeln von Werbe- oder Sponsorendeals für seine Spieler spielt der Berater eine Rolle. Zudem kann er auch an der Öffentlichkeitsarbeit seiner Spieler mitwirken, zum Beispiel TV-Auftritte oder Interviews organisieren.
