Barcelonas Mittelfeldspieler Rafinha ist von einem niederländischen Gericht zu einer Vertragsstrafe von bis zu einer Million Euro verdonnert worden, sollte er nicht die Kleidung seines Ausrüsters adidas tragen.
Der deutsche Sportartikelhersteller brachte den Brasilianer im Juli vor Gericht, nachdem er mit Mizuno-Schuhen auf dem Rasen stand und warf ihm Vertragsbruch vor.
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Gemäß Urteil muss Rafinha nun für jeden Tag, an dem er den Vertrag bricht, eine Strafe in Höhe von 10.000 Euro zahlen. Diese Summe kann bis auf eine Million Euro ansteigen.
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Rafinha wollte gemäß Reuters aus dem 2011 geschlossenen Vertrag mit adidas aussteigen, weil er sich in seiner Verletzungszeit zwischen 2015 und 2017 nicht genug unterstützt fühlte. Adidas indes nutzte eine Klausel, die mit Rafinhas Vater und Berater Mazinho ausgehandelt worden war, um den Kontrakt um fünf Jahre zu verlängern.
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