Trainer Diego Simeone von Atletico Madrid ist der Meinung, dass der Wechsel von Antoine Griezmann zum FC Barcelona zur richtigen Zeit kam. Das erklärte der Argentinier in einem Interview mit der spanischen Zeitung La Nacion. So befürchtet Simeone, dass ein Verbleib des Franzosen, die Beziehung der beiden negativ beeinflusst hätte.
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"Ich verstehe, dass Andere auch Bedürfnisse haben. Solange sie Bedürfnisse haben, die meine nicht beeinflussen, ist es großartig. Wenn er geblieben wäre und dabei meine verändert hätte, wären wir möglicherweise nicht Freunde geblieben!", so der 49-Jährige.
Diego Simeone über Griezmann-Abgang: "Hatte es bereits geahnt"
Griezmanns Entscheidung, die Rojiblancos zu verlassen kam für Simeone dabei nicht überraschend. "Als er zu mir kam, um über seinen Abgang zu reden, hatte ich es bereits geahnt. Ich denke, er hat nach dem geeignetsten Moment gesucht, um sich weiter zu verbessern", verriet der ehemalige Weltklubtrainer.
Nach der Verkündung seines Wechselwunsches wurde Griezmann nicht wie seine ehemaligen Teamkollegen Diego Godin, Juanfran und Fernando Torres von den Fans verabschiedet. Laut Simeone lag das vor allem an den unterschiedlichen Rollen, die die Spieler bei Atletico einnahmen.
Diego Simeone über Antoine Griezmann: "Zeit bei Atletico war aus sportlicher Sicht bedeutend"
"Seine Zeit war aus sportlicher Sicht bedeutend. Die anderen haben auf andere Weise die Herzen der Atletico-Fans erobert", erklärte der Coach und führte fort: "Die Zahlen von Antoine sind gewaltig. In fünf Jahren schaffte er es unter die fünf Toptorschützen der Klubgeschichte."

Dabei habe Simeone weiterhin große Wertschätzung für Griezmann übrig: "Er ist jung, er hat Talent, er ist ein außergewöhnlicher Junge, den ich sehr liebe und die beste Art, um die Zuneigung aufrechtzuerhalten, ist mit Respekt."
Simeone steht mit Atletico in diesem Sommer im Umbruch. Neben Griezmann verließen insgesamt 13 Spieler den Verein. Im Gegenzug kam unter anderem das 120-Millionen-Talent Joao Felix von Benfica, der bei den Madrilenen den 28-jährigen Barca-Abgang ersetzten soll.


