Dayot UpamecanoGetty Images

Zeigt der öffentliche Druck des FC Bayern Wirkung? Vertragspoker um Dayot Upamecano offenbar entschieden

Wie Dominique Severac, Insider der französischen Zeitung Le Parisien, in einer Q&A-Runde bekanntgab, ist diese sogar bereits gefallen.

  • Dreesen erhöht den Druck auf Upamecano

    Demnach habe sich Upamecano für eine Vertragsverlängerung beim FC Bayern entschieden und sei somit kein Thema mehr für Paris Saint-Germain, das zuletzt als Interessent am Franzosen galt.

    Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dressen machte jüngst öffentlich Druck und riet Upamecano, das ihm vorliegende Angebot zu unterschreiben, "das wir auch noch mal verbessert haben. Das wurde auch schon mehrfach mit seinen Beratern diskutiert und jetzt auch noch mal mit ihm selber", sagte Dreesen laut t-online beim Besuch des Fanclubs "De roud-weissen Neifinger" am Sonntag in Neufahrn nahe München. "Ich glaube, das, was er jetzt da liegen hat, das sollte er unterschreiben", betonte Dreesen und erklärte, dass Bayern sein Angebot nun nicht mehr nachbessern werde.

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  • Upamecano weiter beim FC Bayern? "Hoffe, dass es bald eine Lösung gibt"

    Upamecano selbst betonte daraufhin, keinen Druck bei den Vertragsgesprächen zu verspüren. "Ich rede mit Max (Eberl, Anm. d. Red.) und Christoph (Freund, Anm. d. Red.), es ist alles gut mit allen. Ich hoffe, dass es bald eine Lösung gibt. Ich bin sehr zufrieden, für diesen großen Verein zu spielen." Er selbst "habe keine Deadline, aber ich rede intensiv mit meinem Berater."

    Der Poker um die Zukunft des Innenverteidigers zieht sich bereits seit Monaten hin. Nach seiner starken Entwicklung in den vergangenen eineinhalb Jahren soll neben PSG zwischenzeitlich auch Real Madrid Interesse am 27-Jährigen bekundet haben. Doch bereits zuletzt deuteten immer mehr Anzeichen auf einen Verbleib beim FC Bayern hin - nicht zuletzt sein jüngster Umzug in den Münchner Nobelvorort Grünwald. Zudem soll das Interesse von Real Madrid dem Vernehmen nach inzwischen wieder deutlich abgekühlt sein.

  • Dayot Upamecano beim FC Bayern: Zahlen und Fakten

    • Kam von: RB Leipzig (2021 für 42,5 Millionen Euro Ablöse)
    • Vertrag bis: 30. Juni 2026
    • Einsätze: 173
    • Tore: 6
    • Platzverweise: 3 (2x Rot, 1x Gelb-Rot)
    • Titel: Deutscher Meister (3x), Deutscher Supercup-Sieger (3x)

Häufig gestellte Fragen

Der FC Bayern München wurde am 27. Februar 1900 im Schwabinger Café Gisela gegründet. Gründungsmitglieder waren elf junge Männer, angeführt vom späteren ersten Präsidenten Franz John. Die Gründung bedeutete die Abspaltung vom MTV München.

An der FC Bayern München AG, die sich insbesondere um die Fußballabteilung kümmert, hält der eigetragene Verein (eV) des FC Bayern München, also die rund 400.000 Mitglieder, mit 75 Prozent den Hauptanteil. Die restlichen 25 Prozent halten die Adidas AG, die Allianz SE und die Audi AG zu gleichen Anteilen (je 8,33 Prozent).

Das Stadion des FC Bayern München befindet sich im Norden der bayerischen Landeshauptstadt (Schwabing-Freimann) und trägt den Namen Allianz Arena.

Das Stadion des FC Bayern München, die Allianz Arena, bietet bei nationalen Spielen 75.024 Plätze, bei internationalen Ansetzungen 70.000.

Der FC Bayern München hat in seiner langen Historie eine Vielzahl von nationalen und internationalen Titeln gewonnen. Darunter zählen:

  • 33-mal deutscher Meister (22/23, 21/22, 20/21, 19/20, 18/19, 17/18, 16/17, 15/16, 14/15, 13/14, 12/13, 09/10, 07/08, 05/06, 04/05, 02/03, 00/01, 99/00, 98/99, 96/97, 93/94, 89/90, 88/89, 86/87, 85/86, 84/85, 80/81, 79/80, 73/74, 72/73, 71/72, 68/69, 31/32)
  • 20-mal DFB-Pokal Sieger (19/20, 18/19, 15/16, 13/14, 12/13 , 09/10, 07/08, 05/06, 04/05, 02/03, 99/00, 97/98, 85/86, 83/84, 81/82, 70/71, 68/69, 66/67, 65/66, 56/57)
  • 3-mal Champions League Sieger (19/20, 12/13, 00/01)
  • 3-mal Europapokal der Landesmeister Sieger (75/76, 74/75, 73/74)
  • 2-mal FIFA Klub-WM Sieger (20/21, 13/14)
  • 2-mal Weltpokal Sieger (2001 , 1976)
  • 2-mal UEFA Supercup Sieger (20/21, 13/14)
  • 1-mal UEFA Cup Sieger (95/96)
  • 1-mal Europapokal der Pokalsieger Sieger (66/67)
  • 10-mal deutscher Superpokalsieger (22/23, 21/22, 20/21, 18/19, 17/18, 16/17, 12/13, 10/11, 90/91, 87/88)
  • 6-mal deutscher Ligapokalsieger (07/08, 04/05, 00/01, 99/00, 98/99, 97/98)
  • 1-mal süddeutscher Pokalsieger (56/57)

Der FC Bayern München hat 33-mal die deutsche Meisterschaft gewonnen.

Aktuell hält Thomas Müller den Rekord für die meisten Einsätze für den FC Bayern München. Müller absolvierte bislang 746 Pflichtspiele für den FCB.

Die meisten Tore für den FC Bayern München hat Gerd Müller geschossen. Die mittlerweile verdorbene Vereinslegende traf 570-mal im Dress des deutschen Rekordmeisters. Dafür brauchte er 613 Spiele.

Für den FC Bayern München spielten eine Vielzahl an legendären Fußballern. Folgende Spieler trugen allesamt das Trikot des FCB:

Oliver Kahn, Sepp Maier, Manuel Neuer, Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Klaus Augenthaler, Philipp Lahm, David Alaba, Bixente Lizarazu, Lúcio, Georg "Katsche" Schwarzenbeck, Stefan Effenberg, Michael Ballack, Bastian Schweinsteiger, Lothar Matthäus, Franz "Bulle" Roth, Joshua Kimmich, Xabi Alonso, Franck Ribéry, Arjen Robben, Jamal Musiala, Mehmet Scholl, Uli Hoeneß, Gerd Müller, Karl-Heinz Rummenigge, Giovane Élber, Robert Lewandowski, Thomas Müller und Claudio Pizarro.

Beim FC Bayern München standen in der Geschichte viele berühmte und erfolgreiche Trainer an der Seitenlinie. Dazu gehören:

Zlatko "Tschik" Cajkovski, Udo Lattek, Dettmar Cramer, Jupp Heynckes, Erich Ribbeck, Franz Beckenbauer, Giovanni Trapattoni, Otto Rehhagel, Ottmar Hitzfeld, Felix Magath, Jürgen Klinsmann, Louis van Gaal, Pep Guardiola, Carlo Ancelotti, Hansi Flick und Thomas Tuchel.

Der Spitzname des FC Bayern München nimmt Bezug auf die Vereinsfarben. So werden die Spieler des deutschen Rekordmeisters meist nur "die Roten" genannt.

Darüber hinaus ist auch der Begriff "FC Hollywood" gebräuchlich, welchen der ehemalige Trainer Giovanni Trapattoni prägte. Der Spitzname bezieht sich auf eine turbulente Zeit des Vereins während der 90er-Jahre, als es zwischen einigen hochrangigen Spielern und Funktionären des Klubs zu Auseinandersetzungen kam - ähnlich wie in einer täglichen Seifenoper.

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