Vincent KompanyGetty

Kurioser Grund: Darum soll Sacha Boey den FC Bayern München wirklich verlassen müssen

Sacha Boey hat beim FC Bayern München schon Länger keine wirkliche Zukunft mehr, er absolvierte sein letztes Spiel für den deutschen Rekordmeister im November. Nun enthüllte die Münchner Abendzeitung, warum das Tischtuch zwischen dem Verteidiger und Cheftrainer Vincent Kompany endgültig zerschnitten sein soll. 

  • Trainer Vincent Kompany soll demnach schon seit einiger Zeit immer unzufriedener mit der Arbeitseinstellung des 25-Jährigen gewesen sein. In einer Partie spitzte sich die Situation dem Bericht zufolge zu. Der Belgier hatte wohl eigentlich vor, den Rechtsverteidiger einzuwechseln, doch Boey ließ sich vor dem Tausch angeblich zu lange Zeit beim Umziehen.

    Der FCB-Coach soll dermaßen verärgert gewesen sein über die Trantütigkeit des Rechtsverteidigers, dass er den geplanten Wechsel wieder strich und von diesem Moment an ihm keinerlei Chance mehr gab.

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    Sacha Boey erhielt zunächst überraschend viel Spielzeit

    In der Tat spielte Boey über Wochen keine Rolle mehr in München. Nachdem er im September und Oktober überraschend viel Spielzeit erhalten hatte und in fünf aufeinanderfolgenden Partien sogar in der Startformation gestanden war, stand er danach am 1. November beim 3:0-Heimerfolg gegen Bayer Leverkusen auf dem Feld und wurde für die Schlussviertelstunde eingewechselt.

    Danach stand er zunächst noch im Kader, erhielt jedoch keine Spielzeit mehr. Im Dezember fehlte eroffiziell krankheitsbedingt. 

    Da Boey nun endgültig keine Rolle mehr bei den Münchnern spielt, hören sich die Verantwortlichen wohl mittlerweile nicht mehr nur die Angebote anderer Vereine an, sondern streben aktiv danach, eine Trennung herbeizuführen. Bereits im Sommer war der deutsche Rekordmeister offen für einen Abgang bei einem passenden Angebot, wie Sportvorstand Max Eberl bestätigte. Aufgrund der mangelnden Kaderbreite nach dem Abgang von Adam Aznou und den Verletzungen von Alphonso Davies, Hiroki Ito und Josip Stanisic durfte der Außenverteidiger dann doch zunächst bleiben.

    Jetzt sei man an der Säbener Straße jedoch bei einem passenden Angebot schnell gesprächsbereit, heißt es. Die Hoffnungen liegen hierbei auf Crystal Palace. Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner sucht aktuell Verstärkung auf der rechten Abwehrseite. Glasner pflegt zudem ein gutes Verhältnis zu Bayerns Sportdirektor Christoph Freund. Freund arbeitete von 2006 bis 2023 in verschiedenen Positionen für RB Salzburg, während Glasner zunächst als Sportkoordinator beim österreichischen Topklub tätig war, bevor er in den Saisons 2012/2013 und 2013/2014 als Co-Trainer angestellt war.

  • BoeyIMAGO / Sven Simon

    Sacha Boey: Das sind seine Wechseloptionen

    Bereits Ende November berichtete der Bild-Podcast "Bayern Insider", dass eine erste lose Anfrage von Palace eingegangen sein soll. Genaue Details müssten noch geklärt werden, doch eine Einigung scheint möglich. Die Münchner müssten bei Boey jedoch ein dickes Transferminus in Kauf nehmen. Wie die Bild berichtete, sei ein Verkauf für 15 Millionen Euro Ablöse allerdings schon im Bereich des Möglichen. 2024 hatte der FCB noch 30 Millionen Euro an Galatasaray überwiesen, um sich die Dienste des Rechtsfußes zu sichern.

    Sollte ein Wechsel zu Palace in die Premier League platzen, stehen wohl auch weitere Optionen bereit. Vereine wie Olympique Lyon, AS Monaco, FC Sevilla und sein Ex-Klub Galatasaray wurden bereits als Interessenten genannt. 

  • Sacha Boey beim FC Bayern: Seine Leistungsdaten 2025/26

    • Bundesliga: 9 Einsätze (5-mal Startelf)
    • Champions League: 2 Einsätze (0-Mal Startelf)
    • DFB-Pokal: 2 Einsätze (1-mal Startelf)
    • Supercup: 1 Einsatz (0-Mal Startelf)
    • Einsatzminuten: 625

Häufig gestellte Fragen

Der FC Bayern München wurde am 27. Februar 1900 im Schwabinger Café Gisela gegründet. Gründungsmitglieder waren elf junge Männer, angeführt vom späteren ersten Präsidenten Franz John. Die Gründung bedeutete die Abspaltung vom MTV München.

An der FC Bayern München AG, die sich insbesondere um die Fußballabteilung kümmert, hält der eigetragene Verein (eV) des FC Bayern München, also die rund 400.000 Mitglieder, mit 75 Prozent den Hauptanteil. Die restlichen 25 Prozent halten die Adidas AG, die Allianz SE und die Audi AG zu gleichen Anteilen (je 8,33 Prozent).

Das Stadion des FC Bayern München befindet sich im Norden der bayerischen Landeshauptstadt (Schwabing-Freimann) und trägt den Namen Allianz Arena.

Das Stadion des FC Bayern München, die Allianz Arena, bietet bei nationalen Spielen 75.024 Plätze, bei internationalen Ansetzungen 70.000.

Der FC Bayern München hat in seiner langen Historie eine Vielzahl von nationalen und internationalen Titeln gewonnen. Darunter zählen:

  • 33-mal deutscher Meister (22/23, 21/22, 20/21, 19/20, 18/19, 17/18, 16/17, 15/16, 14/15, 13/14, 12/13, 09/10, 07/08, 05/06, 04/05, 02/03, 00/01, 99/00, 98/99, 96/97, 93/94, 89/90, 88/89, 86/87, 85/86, 84/85, 80/81, 79/80, 73/74, 72/73, 71/72, 68/69, 31/32)
  • 20-mal DFB-Pokal Sieger (19/20, 18/19, 15/16, 13/14, 12/13 , 09/10, 07/08, 05/06, 04/05, 02/03, 99/00, 97/98, 85/86, 83/84, 81/82, 70/71, 68/69, 66/67, 65/66, 56/57)
  • 3-mal Champions League Sieger (19/20, 12/13, 00/01)
  • 3-mal Europapokal der Landesmeister Sieger (75/76, 74/75, 73/74)
  • 2-mal FIFA Klub-WM Sieger (20/21, 13/14)
  • 2-mal Weltpokal Sieger (2001 , 1976)
  • 2-mal UEFA Supercup Sieger (20/21, 13/14)
  • 1-mal UEFA Cup Sieger (95/96)
  • 1-mal Europapokal der Pokalsieger Sieger (66/67)
  • 10-mal deutscher Superpokalsieger (22/23, 21/22, 20/21, 18/19, 17/18, 16/17, 12/13, 10/11, 90/91, 87/88)
  • 6-mal deutscher Ligapokalsieger (07/08, 04/05, 00/01, 99/00, 98/99, 97/98)
  • 1-mal süddeutscher Pokalsieger (56/57)

Der FC Bayern München hat 33-mal die deutsche Meisterschaft gewonnen.

Aktuell hält Thomas Müller den Rekord für die meisten Einsätze für den FC Bayern München. Müller absolvierte bislang 746 Pflichtspiele für den FCB.

Die meisten Tore für den FC Bayern München hat Gerd Müller geschossen. Die mittlerweile verdorbene Vereinslegende traf 570-mal im Dress des deutschen Rekordmeisters. Dafür brauchte er 613 Spiele.

Für den FC Bayern München spielten eine Vielzahl an legendären Fußballern. Folgende Spieler trugen allesamt das Trikot des FCB:

Oliver Kahn, Sepp Maier, Manuel Neuer, Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Klaus Augenthaler, Philipp Lahm, David Alaba, Bixente Lizarazu, Lúcio, Georg "Katsche" Schwarzenbeck, Stefan Effenberg, Michael Ballack, Bastian Schweinsteiger, Lothar Matthäus, Franz "Bulle" Roth, Joshua Kimmich, Xabi Alonso, Franck Ribéry, Arjen Robben, Jamal Musiala, Mehmet Scholl, Uli Hoeneß, Gerd Müller, Karl-Heinz Rummenigge, Giovane Élber, Robert Lewandowski, Thomas Müller und Claudio Pizarro.

Beim FC Bayern München standen in der Geschichte viele berühmte und erfolgreiche Trainer an der Seitenlinie. Dazu gehören:

Zlatko "Tschik" Cajkovski, Udo Lattek, Dettmar Cramer, Jupp Heynckes, Erich Ribbeck, Franz Beckenbauer, Giovanni Trapattoni, Otto Rehhagel, Ottmar Hitzfeld, Felix Magath, Jürgen Klinsmann, Louis van Gaal, Pep Guardiola, Carlo Ancelotti, Hansi Flick und Thomas Tuchel.

Der Spitzname des FC Bayern München nimmt Bezug auf die Vereinsfarben. So werden die Spieler des deutschen Rekordmeisters meist nur "die Roten" genannt.

Darüber hinaus ist auch der Begriff "FC Hollywood" gebräuchlich, welchen der ehemalige Trainer Giovanni Trapattoni prägte. Der Spitzname bezieht sich auf eine turbulente Zeit des Vereins während der 90er-Jahre, als es zwischen einigen hochrangigen Spielern und Funktionären des Klubs zu Auseinandersetzungen kam - ähnlich wie in einer täglichen Seifenoper.

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