Julian Brandt Niklas Sule Borussia Dortmund 2025Getty Images

Ungewöhnliche Strategie im Sommer: Bosse des BVB treffen bei vier Starspielern wohl knallharte Entscheidung

Der BVB wird sich nach Ende der Achterbahn-Saison im Sommer um wichtige personelle Angelegenheiten kümmern müssen. In Bezug auf vier Stars sollen die Vereinsbosse nun knallharte Entscheidungen getroffen haben.

  • WAS IST PASSIERT?

    Die Bildberichtet, dass die 2026 auslaufenden Verträge von Niklas Süle, Emre Can, Julian Brandt und Pascal Groß in diesem Sommer nicht verlängert werden. Für gewöhnlich wird in solchen Situationen das Arbeitspapier spätestens ein Jahr vor Ablaufen verlängert, um einen ablösefreien Abgang zu vermeiden. Der BVB geht dieses Risiko aber scheinbar wissentlich ein, die Bild nennt verschiedene Gründe. Zum einen wolle man in Dortmund von nun an wieder vermehrt auf das Leistungs-Prinzip setzen. Zum anderen fiel das genannte Quartett im Laufe der Saison mit zu inkonstanten Leistungen auf.

    Bei Süle sei das Jahresgehalt in Höhe von 14 Millionen Euro, das ihn zum Bestverdiener im Verein macht, das Problem. Die Klubführung wisse, dass es für so ein Gehalt keinen Markt geben werde. Zudem spräche Süles Anfälligkeit für Verletzungen gegen ihn. Sollte der 29-Jährige es schaffen, fit zu bleiben, könnte man sich dem Bericht zufolge seitens des Vereins jedoch durchaus vorstellen, im Winter zu geringeren Bezügen doch noch zu verlängern.

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    WAS IST DER HINTERGRUND?

    Auch Can spielt eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen, vor allem zu Beginn der Saison stand der Kapitän enorme in der Kritik. Mittlerweile konnte sich der gelernte Sechser aber als Innenverteidiger rehabilitieren und liefert konstant gute Leistungen ab. Bezüglich einer Verlängerung spiele er jedoch weiterhin "auf Bewährung".

    Anders sieht die Situation der Bild zufolge bei Brandt aus. Trainer Niko Kovac gelte zwar als Befürworter von Brandt, andererseits mehren sich bei Fans und Verantwortlichen die Zweifel, ob er sein Potenzial jemals dauerhaft ausschöpfen könne. Deshalb sei beschlossen worden, dass man Brandt bereits im Sommer abgeben werde, sollte ein passendes Angebot eintrudeln. Die Bild hatte bereits davor berichtet, dass man für den Offensivspieler eine Ablöse zwischen 15 und 20 Millionen Euro fordere.

    Dass Groß' Name auf der Liste auftaucht, hat viel weniger mit seinen Leistungen auf dem Rasen als mehr mit seinem Alter zu tun. Der Mittelfeldspieler wird am Ende seines Vertrags 2026 bereits 35 Jahre alt sein und habe deshalb wenige Zukunftsperspektiven. Am Ende sollen Schnelligkeit und Fitness über sein Schicksal entscheiden, schreibt das Boulevardblatt.

    Der BVB kämpft weiterhin um die Qualifikation für die Champions League. Aktuell liegen die Schwarzgelben auf Rang fünf, einen Zähler hinter dem ersten von vier Champions-League-Plätzen.

  • WIE GEHT ES WEITER?

    Der BVB kämpft weiterhin um die Qualifikation für die Champions League. Aktuell liegen die Schwarzgelben auf Rang fünf, einen Zähler hinter dem ersten von vier Champions-League-Plätzen.

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