Während seiner Zeit als Trainer des BVB erlebte Jürgen Klopp viele Höhen und Tiefen. Vor allem in seiner letzten Saison in Dortmund lief es sportlich überschaubar. Dennoch blieb der 57-Jährige in dieser Zeit erstaunlich gelassen, wie er nun enthüllte.
Getty Images"Ulla dachte, ich bin verrückt geworden": Jürgen Klopp enthüllt witzige Anekdote über schwierige Zeit beim BVB
WAS WURDE GESAGT?
"Als wir 1:2 in Bremen verloren haben und 17. waren, bin ich abends nach Hause gekommen und Ulla (Klopps Ehefrau, Anm.d.Red) dachte, ich bin verrückt geworden, weil ich total gut drauf war. Denn ich war froh, dass die Hinrunde endlich vorbei ist, die Winterpause kommt und die Verletzten zurückkommen", schilderte Klopp im Podcast "Einfach mal Luppen" von Toni und Felix Kroos.
Seine Gelassenheit erklärt sich der damalige BVB-Coach damit, dass er "nie daran gedacht [habe], dass wir absteigen könnten".
WAS IST DER HINTERGRUND?
In der Saison 2014/15, Klopps letzter Spielzeit als BVB-Trainer, hatte Borussia Dortmund hart zu kämpfen. In der Hinrunde hatte man lediglich 15 Punkte nach 17 Spielen auf dem Konto und stand nur aufgrund eines geschossenen Tores mehr vor dem punktgleichen SC Freiburg auf dem vorletzten Platz.
In der Rückrunde stabilisierten sich die Leistungen der Schwarzgelben allerdings. Unter Klopp legte der BVB eine starke Aufholjagd hin und beendete das Jahr auf dem siebten Platz und damit sogar noch im internationalen Geschäft.
EIN BLICK AUF DIE ZAHLEN:
Klopp verließ den Verein anschließend dennoch und heuerte nur wenige Monate später beim FC Liverpool an, wo er bis zum Sommer 2024 arbeitete. Für die Schwarzgelben stand er 319-mal als Cheftrainer an der Seitenlinie, wobei er durchschnittlich 1,91 einfuhr. Unter seiner Regie holte Dortmund zwei deutsche Meisterschaften und einen DFB-Pokal. 2013 verlor man das Champions-League-Finale gegen den FC Bayern München.
WIE GEHT ES WEITER?
Ab dem 1. Januar 2025 wird der 57-Jährige das Amt als Global Head of Soccer bei Red Bull übernehmen.

