Deportivo Alaves v Real Madrid CF - LaLiga EA SportsGetty Images Sport

Sein Ansehen ist angeblich auf einem Tiefpunkt! Neuer brisanter Bericht zu Xabi Alonsos Zukunft bei Real Madrid

Bereits zu Wochenbeginn hieß es in spanischen Medien, Xabi Alonso reichen nicht mehr nur zwei Siege aus den letzten zwei Spielen des Jahres, um sich seines Jobs als Trainer von Real Madrid sicher zu sein. Nun wurde die erste Partie knapp gewonnen - doch ein neuer Bericht stellt dem Coach kein gutes Zeugnis aus.

  • Nach dem 3:2-Sieg im Pokal gegen den Drittligisten CF Talavera schrieb die spanische Zeitung Marca, dass Alonsos Ansehen "weiterhin auf einem Tiefpunkt" sei. Im Verein bestehen demnach weiterhin Zweifel am ehemaligen Leverkusen-Trainer, weil sich Reals Fußball unter ihm nicht verbessert und das Gefühl vorherrscht, "dass das sportliche Projekt nirgendwohin führt".

    Die Marca geht mit dem Spanier hart ins Gericht: "Der Plan von Xabi funktioniert nicht. Die Mannschaft hat ihre Identität verloren, vermittelt keine Überzeugung und steht bei jedem Spiel kurz vor einer Katastrophe", ist dort zu lesen.

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    Alonso soll seine sportliche Autorität "völlig verloren" haben

    Wie das Blatt weiter schreibt, habe man innerhalb des Klubs den Eindruck, Alonso habe die ganze Kraft verloren, mit der vor einigen Monaten in Madrid aufgeschlagen ist. Er sei derzeit "ein Trainer, der versucht, die Mannschaft nicht zu verärgern", heißt es. Zudem soll Alonso seine sportliche Autorität "völlig verloren" haben.

    Gegen den FC Sevilla geht es für Real nun in LaLiga weiter (Samstag, 21 Uhr). Laut Marca ist Alonsos Situation mehr als heikel. Die Vereinsführung fordere sofortige Besserung, man schaue nun von Spiel zu Spiel.

    Das passt zur kürzlichen Berichterstattung der AS. Dort hieß es, dass nicht nur die Ergebnisse stimmen müssen, sondern auch die Leistungen der Mannschaft. Diese habe die Klubverantwortlichen beim 2:1-Sieg in Alonsos erstem "Endspiel" am Sonntag in Alaves trotz der kämpferischen Einstellung nicht überzeugt.

    Sollte sich Real spielerisch steigern, werde Alonso zunächst einmal sicher wieder im Sattel sitzen und nach dem Jahresauftakt gegen Real Betis (4. Januar) auch das Team beim Final Four der Supercopa in Saudi-Arabien verantworten. Dort geht es im Halbfinale zunächst gegen Atletico Madrid.

  • Viele Verletzte bei Real Madrid

    Bei Real fehlen besonders in der Defensive zahlreiche Stützen. Eder Militao, David Alaba, Ferland Mendy, Trent Alexander-Arnold, Daniel Carvajal und Eduardo Camavinga fallen derzeit aus. Zudem fehlen Alvaro Carreras und Endrick zumindest in der Liga aufgrund einer Rotsperre. Beide hatten sich beim desaströsen 0:2 gegen Celta Vigo einen Platzverweis eingehandelt.

    In Folge dieses jüngsten Rückschlags schien Alonsos Zeit als Trainer in Madrid bereits abgelaufen zu sein. Es soll auf höchster Ebene bis tief in die Nacht zu Krisengesprächen gekommen sein, in deren Folge Alonso eine Gnadenfrist für das anschließende Champions-League-Spiel gegen Manchester City gegeben worden sei.

  • Xabi Alonso Vinicius JuniorGetty Images

    Hat sich Xabi Alonso mit den Superstars überworfen?

    In den Wochen zuvor hatten die Königlichen ihre Tabellenführung in LaLiga an den FC Barcelona verspielt. Der Rückstand auf die Katalanen beträgt nun vier Punkte. Zudem war über Zerwürfnisse zwischen Alonso und Teilen der Mannschaft - allen voran mit Vinicius Junior, Jude Bellingham und Federico Valverde - berichtet worden. Die Rede war von einem "Kalten Krieg" in der Real-Kabine.

    Trotz der 1:2-Niederlage gegen die Skyblues blieb Alonso aber in Amt und Würden, anschließend hatten spanische Medien darüber berichtet, dass er nun doch den vollen Rückhalt der launischen Superstars genieße, die die Schuld an der Ergebniskrise in Madrid nur bei sich sähen. Am vergangenen Wochenende folgte dann der Befreiungsschlag für Alonso.

    Real gewann mit einem Kraftakt gegen Alaves. "Die Spieler stehen voll und ganz hinter Xabi Alonso", schrieb die AS: "Eine Einheit, die lange auf sich warten ließ, so lange, dass man sie zeitweise schon für verloren hielt."

  • Real Madrid: Die Spiele in den kommenden Wochen

    • 20. Dezember 2025, 21 Uhr, LaLiga, FC Sevilla (H)
    • 4. Januar 2026, 16:15 Uhr, LaLiga, Real Betis (H)
    • 8. Januar 2026, TBD, Supercopa, Atletico Madrid (A)
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