FBL-AFR-2025-MATCH 47-ALG-NIGAFP

Schubsereien und Rudelbildung: Große Tumulte um Luca Zidane beim Afrika-Cup

Im Anschluss an das Viertelfinale zwischen Nigeria und Algerien ist es beim Afrika-Cup auf und neben dem Platz zu Handgreiflichkeiten gekommen. Auch auf Luca Zidane, Sohn von Zinedine Zidane, könnte nun eine Strafe zukommen.

  • Zidane verlor nach Abpfiff bei einer Rudelbildung die Nerven und war kaum zu beruhigen. Zuvor hatten seine Mitspieler Rafik Belghali und Rayan Ait-Nouri schon überaus energisch auf das Schiedsrichtergespann eingeredet. Beim Zwischenstand von 0:0 hatten die Referees ein mögliches Handspiel im Strafraum Nigerias nicht geahndet. Schiedsrichter Issa Sy hatte zunächst entschieden, die Partie weiterlaufen zu lassen, und auch der VAR sah keinen Grund zum Eingreifen.

    Die Spieler Algeriens waren dermaßen wütend nach dem feststehenden Ausscheiden, dass die Offiziellen unter dem Schutz von Ordnern und Sicherheitspersonal in die Kabine begleitet werden mussten. 

    Doch auch danach war noch keine Ruhe eingekehrt. Videos, die in den sozialen Medien die Runde machen, zeigen, dass es auch in der Mixed Zone zu Handgreiflichkeiten kam. Daran beteiligt waren offenbar auch Fans, die den Weg in den Innenraum gefunden hatten. Auch vereinzelte Medienvertreter sollen sich eine Auseinandersetzung geliefert haben, die ebenfalls durch Ordner gestoppt werden musste.

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    Nigeria sichert sich verdienten Sieg - Ägypten dank Salah im Halbfinale

    Sportlich hatte sich Nigeria vor den chaotischen Szenen mit 2:0 durchgesetzt und einen verdienten Einzug in das Halbfinale des Turniers gefeiert. Für die "Super Eagles" war es der fünfte Sieg in der fünften Partie. In der ersten Hälfte hatte Nigeria noch etliche gute Torchancen ausgelassen, bevor Victor Osimhen kurz nach der Pause (47.) den Führungstreffer erzielte. Sein Tor per Kopf war bereits sein viertes Erfolgserlebnis im laufenden Turnier.

    Genau zehn Minuten später traf dann Akor Adams (57.) zur Vorentscheidung. Für Algerien liefen neben Zidane und Superstar Riyad Mahrez mit Ibrahim Maza (Bayer Leverkusen), Fares Chaibi (Eintracht Frankfurt), Mohamed Agoura (VfL Wolfsburg) und Ramy Bensebaini einige Bundesligaakteure auf. 

    Am Samstag komplettierte zudem Ägypten das Halbfinale. Der Rekordsieger setzte sich in seinem Viertelfinalspiel gegen die Elfenbeinküste durch. Dabei glänzte insbesondere Mohamed Salah vom FC Liverpool. Der Angreifer bereitete beim 3:2-Sieg einen Treffer vor und erzielte einen weiteren selbst. Omar Marmoush, der bis zum vergangenen Winter noch für Eintracht Frankfurt spielte, war ebenfalls erfolgreich. Bei der Elfenbeinküste, die zweimal nicht über den Anschlusstreffer hinauskam, lief Yan Diomande (RB Leipzig) in der Startformation auf.

    Ägypten trifft nun im Halbfinale auf den Senegal mit Nicolas Jackson (FC Bayern München). Nigeria ist gegen Gastgeber Marokko gefordert.

  • Die Halbfinalspiele des Afrika-Cups

    • 14.01.2026 (18 Uhr): Senegal - Ägypten
    • 14.01.2026 (21 Uhr): Nigeria - Marokko
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