Für ÖFB-Star Marko Arnautovic war das Playoff-Hinspiel in der Nations League gegen Serbien besonders anstrengend. Grund dafür ist eine Panikattacke, die der 35-Jährige zu Beginn der Begegnung erlitten hatte.
Getty"Riesendruck in der oberen Bauchhälfte" Ehemaliger Bundesligastar enthüllt Panikattacke während laufendem Spiel
WAS WURDE GESAGT?
"Ich hatte einen Riesendruck in der oberen Bauchhälfte gespürt, im selben Moment habe ich eine Panik-Attacke bekommen und weiß nicht, wieso. Der Doc hat sich das kurz angeschaut, hat mir ein Heilmittel gegeben, und dann war alles wieder okay, und dann ist es weitergegangen", sagte der Stürmer von Inter Mailand im Anschluss an das 1:1-Unentschieden.
Arnautovic weiter: "Mir ist auf einmal übel und schwindlig geworden. Vielleicht war das wegen der Schmerzen im Knie, das war schon ein extremer Schmerz. Aber dann war alles okay, und ich bin weitermarschiert." Arnautovic musste bereits in der vierten Spielminute verarztet werden, nachdem er sich an einer Werbebande das Knie etwas verletzt hatte.
GettyWAS IST PASSIERT?
Im heimischen Ernst-Happel-Stadion in Wien gingen die Österreicher nach Vorlage von Arnautovic durch Freiburgs Michael Gregoritsch (37.) zuerst in Führung, ehe die Serben in der zweiten Halbzeit in Form von Lazar Samardzic (61.) mit einem traumhaften Weitschuss ausgleichen konnten.
Trotz des ausgeglichen klingelnden Ergebnisses war das Team von Bundestrainer Ralf Rangnick über weite Strecken die gefährlichere Mannschaft, vor allem Arnautovic vergab zahlreiche aussichtsreiche Chancen. "Ich hebe die Hand und sage: Es war ein bisschen auch meine Schuld", gab der ehemalige Werderaner zu.
WIE GEHT ES WEITER?
Das Playoff-Rückspiel zwischen Österreich und Serbien geht am Sonntag um 18 Uhr in Serbien über die Bühne. Der Gewinner der Partie spielt bei der nächsten Nations-League-Auflage in der Liga A, der Verlierer muss sich mit der Liga B zufrieden geben. "Wir müssen am Sonntag eine ähnliche Leistung bringen wie heute. Wenn wir so auftreten, dann haben wir alle Chancen, das Spiel auf unsere Seite zu ziehen", zeigte sich Rangnick im Vorfeld zuversichtlich.