Auf der Suche nach einem neuen zentralen Mittelfeldspieler hat Real Madrid wohl Rodri von Manchester City als die 1a-Lösung auserkoren. Das berichtet der spanische Sportjournalist Ramon Alvarez de Mon.
Getty ImagesBekommt Real Madrid Rodri für 50 Millionen Euro?
Demnach geht Real davon aus, dass man Rodri für rund 50 Millionen Euro Ablöse bekommen könnte. Angesichts der enormen Qualität des 29-Jährigen ein vergleichsweise günstiger Preis, allerdings läuft Rodris Vertrag bei City 2027 aus. Sollte er nicht noch vorzeitig verlängern, wäre der englische Topklub im Sommer in der ungünstigen Position, mit Rodri in dessen letztes Vertragsjahr zu gehen. Und dabei würde man einen ablösefreien Abgang des Europameisters ein Jahr später sicher vermeiden wollen.
Laut Alvarez de Mon will man bei Real vor konkreten Bemühungen um Rodri derweil in den kommenden Monaten genauestens beobachten, wie sich der Fitnesszustand des spanischen Nationalspielers entwickelt. Rodri hat schließlich eineinhalb verletzungsgeplagte Jahre hinter sich: Den Großteil der vergangenen Saison verpasste er aufgrund eines Kreuzbandrisses, in der laufenden Spielzeit wurde Rodri dann von Oberschenkelproblemen wochenlang ausgebremst.
Getty/GOALRodri will bis zur WM in Topform sein
Seit Jahresbeginn konnte sich Rodri nun bisher ohne weitere Probleme zurückkämpfen. Zuletzt war er bei City daher wieder gesetzt, insgesamt kam Rodri diese Saison bisher auf 22 Pflichtspieleinsätze (ein Tor).
Ein großes persönliches Ziel von Rodri ist natürlich, bis zur WM im Sommer wieder in absoluter Topform zu sein. Nach dem EM-Titel 2024 will er sich mit Spanien auch beim Weltturnier zum Champion krönen, in der Gruppenphase trifft die Furia Roja auf Kap Verde, Saudi-Arabien und Uruguay.
Pikant: Im Achtelfinale der Champions League bekommen es Rodri und Co. mit Real zu tun. Das Hinspiel steigt am 11. März in Madrid, sechs Tage später kommt es in Manchester zum Rückspiel.
Real Madrid: Rodri statt Vitinha oder Enzo Fernandez?
Für Real ist die Verpflichtung eines neuen zentralen Mittelfeldspielers eine der Prioritäten für das Sommertransferfenster. Nachdem sich mit Toni Kroos (Karriereende 2024) und Luka Modric (wechselte 2025 zur AC Milan) in den vergangenen zwei Jahren nacheinander die beiden Akteure verabschiedeten, die Reals Mittelfeld zuvor ein Jahrzehnt lang gemeinsam prägten, verzichteten die Königlichen auf externen Ersatz.
Stattdessen sollten die Abgänge mit den bereits verfügbaren Federico Valverde, Aurelien Tchouameni, Eduardo Camavinga und Dani Ceballos aufgefangen werden. Zuletzt reifte bei Reals Verantwortlichen aber wohl mehr und mehr die Ansicht, dass es doch die Verpflichtung eines neuen großen Namens für das Mittelfeld benötigt.
Dabei galten mitunter auch Vitinha von Paris Saint-Germain und Enzo Fernandez vom FC Chelsea als Wunschspieler. Beide dürften aufgrund ihrer langfristigen Verträge in Paris (Vitinha, 2029) und London (Fernandez, 2032) allerdings kurzfristig kaum zu bekommen sein. Und wenn doch, dann vermutlich für deutlich mehr Geld als beispielsweise Rodri.
Jener ist gebürtiger Madrilene und spielte in der Jugend für Reals Stadtrivalen Atletico. Den Sprung zum Profi schaffte er später beim FC Villarreal, kehrte 2018 zu Atletico zurück und zog ein Jahr später für 70 Millionen Euro Ablöse nach Manchester weiter.
Getty Images SportRodris Leistungsdaten in dieser Saison
- Einsätze: 22
- Tore: 1
- Assists: 0
- Gelbe Karten: 4
- Gelb-Rote Karten: 1



