"Ich habe ihm gesagt: Er geht nicht in die Kabine, er setzt sich dort hin. Und ehrlich gesagt war die Auswechslung total berechtigt. Karim hat kein gutes Spiel gemacht. Über die Szene wird zu reden sein und er wird dafür eine Strafe kriegen, weil wir das Thema in den letzten Tagen sehr intensiv mit der Mannschaft besprochen haben. Und die Reaktion will ich nicht sehen. Die will der Trainer nicht sehen, die will keiner sehen. Das gehört sich nicht und das weiß auch Karim", sagte Kehl im Anschluss deutlich am Sky-Mikrofon.
Der 45-Jährige kündigte noch vor dem Wochenende an: "Dass ein Spieler unzufrieden ist, kann er am Ende in der Kabine kundtun und kann am nächsten Tag im Training Gas geben. Aber wir wollen diese Reaktion nicht sehen und deswegen wird er dafür eine Geldstrafe kriegen." Wie die Bild zudem enthüllte, soll es bei den Verantwortlichen zu großen Irritationen geführt haben, dass der Wutausbruch von Adeyemi alles andere als spontan war. Nach seiner Auswechslung verließ er das Spielfeld auf der gegenüberliegenden Seite der Trainerbänke und hatte noch Zeit, unter dem Applaus der Fans sich abzureagieren.