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"Momentan mein größter Wunsch": HSV-Star Luka Vuskovic dementiert Transfer-Spekulation über Sommerwechsel zum FC Bayern München

Luka Vuskovic, Innenverteidiger beim HSV, ist in den letzten Wochen immer wieder mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht worden. Der Shootingstar selbst sieht die Gerüchte allerdings relativ nüchtern. Der kroatischen Newsplattform Tportal sagte der 18-Jährige über das angebliche Interesse des Rekordmeisters: "Ja, das habe ich gehört. Ich weiß nicht, was passieren wird, aber darüber werden wir im Sommer sprechen."

  • Aktuell ist der Defensivspieler von Tottenham Hotspur nach Hamburg ausgeliehen. Die Spurs planen wohl, dass der Shootingstar zur nächsten Saison für sie auflaufen wird. "Tottenham hat ebenfalls angefragt, da ich bis 2030 bei ihnen unter Vertrag stehen", erklärte Vuskovic in dem Gespräch. Sich selbst will er zunächst keinen Zeitdruck machen: "Nach meiner möglichen Teilnahme an der Weltmeisterschaft werden wir sehen, wie es weitergehen wird und wie wir vorgehen."

    Vuskovic äußerte in dem Interview zudem erneut, dass auch der HSV noch immer eine Rolle in seiner Planung spielt: "Was mich angeht, hätte ich eigentlich kein Problem, wenn ich weiter für den HSV spielen würde. Mario wird im Herbst wieder spielen können, dann hätte ich die Chance, mit ihm zu spielen, was momentan mein größter Wunsch ist."

    Mario Vuskovic, der ältere Bruder von Luka, wurde 2021 an den HSV ausgeliehen, der ihn später fest verpflichtete. Seit 2022 fehlt der 24-Jährige allerdings aufgrund einer Dopingsperre. Der Bundesligaaufsteiger hatte jedoch immer wieder betont, auf den Kroaten setzen zu wollen, wenn er wieder spielen darf. Mitte November 2026 ist Mario wieder spielberechtigt.

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    "Zu arrogant am Ball": Lehnte der FCB einen früheren Wechsel von Vuskovic ab?

    Die Verbindung des einstigen Bundesliga-Dinos zu Mario hatte auch bei dem Transfer von Luka eine große Rolle gespielt. Der jüngere Bruder wurde von den Spurs, die sich schon 2023 seine Dienste für 2025 gesichert hatten, aufgrund besserer Einsatzmöglichkeiten im vergangenen Herbst an den HSV verliehen.

    Der Kroate hätte angeblich schon früher nach Deutschland wechseln können. Nach Angaben der Bild hätten die Bayern schon im Februar 2023 die Chance, Vuskovic zu verpflichten. Drei Millionen Euro hätte die damalige Sockelablöse angeblich betragen. Weitere zwei Millionen Euro hätten an Bonuszahlungen noch draufkommen können. 

    Der FCB entschied sich jedoch gegen eine Verpflichtung des jungen Abwehrspielers. Die Scouting-Abteilung soll nicht gänzlich überzeugt gewesen sein. Sie beschrieb Vuskovic wohl als "zu arrogant am Ball" und kam demnach zu der Einschätzung: "Wir mochten ihn nicht wirklich."

  • Max EberlGetty Images

    Eberl über Vuskovic-Transfer: "Wir sind doch keine Geldscheißer"

    Drei Jahre nach der ersten Gelegenheit kochten die Gerüchte um einen Wechsel an die Säbener Straße nun wieder hoch. Vuskovics Landsmann Ivan Rakitic schwärmte kürzlich bei Sky: "Ganz Fußball-Europa spricht momentan über ihn. Der FC Bayern muss Gas geben. Ich glaube, der Junge muss zum FC Bayern."

    Weiter lobte der ehemalige Mittelfeld-Star: "Es ist unglaublich schön zu sehen, dass so ein junger Typ die Fußball-Welt so aufmischen kann." An einen Verbleib bei den Spurs hat er daher große Zweifel: "Ich bin gespannt, ob es Tottenham schaffen wird, ihn über den Sommer hinaus zu behalten, weil er für mich schon bereit ist für den nächsten Schritt zu einem der absoluten Top-Klubs. Und davon gibt es für mich nur vier oder fünf in Europa."

    Es soll bereits eine erste Kontaktaufnahme zwischen den Bayern bezüglich Vuskovic, der beim 2:2 des HSV gegen den FCB den Ausgleichstreffer erzielte, gegeben haben. Sportvorstand Max Eberl drückte zuletzt jedoch auf die Bremse: "Wir können doch nicht jeden guten Spieler, bei dem die Öffentlichkeit meint, der müsse unbedingt zum FC Bayern, verpflichten." Er verwies dabei auch auf den mächtigen Aufsichtsrat um Ehrenpräsident Uli Hoeneß und Ex-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge: "Weil dann kommt irgendwann die andere Seite und sagt: 'Max, wir sind doch kein Geldscheißer.'"

    Zudem würden gerade die "internen Transfers" im Vordergrund stehen. Dennoch sei Vuskovic, der auch offensiv schon mit vier Toren glänzte, "ein sehr guter Spieler ohne Frage".

  • Luka Vuskovic: Seine Statistiken beim HSV in der Bundesliga

    • Spiele: 18
    • Tore: 4
    • Vorlagen: -
    • Gelbe Karten: 4
    • Rote Karten: -
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