Nach dem 1:0-Sieg des BVB beim FC Augsburg war Torhüter Gregor Kobel mit einer Frage von Sky-Reporter Florian Plettenberg nicht einverstanden.
Getty ImagesMit dieser Frage war er überhaupt nicht einverstanden! BVB-Torhüter Gregor Kobel geht "frechen" Reporter an
WAS IST PASSIETRT?
Plettenberg eröffnete das Interview mit der Frage, ob Kobel überhaupt unter die Dusche müsse, weil er doch so wenig gefordert worden sei. Der Schweizer lächelte daraufhin zwar kurz, entgegnete aber: "Das finde ich jetzt ein bisschen frech. Meine Vorderleute haben es sehr gut gemacht. Das ist der Schlüssel in dieser Saison. Wir sind sehr stabil defensiv, der Gegner hat wenig Chancen und schießt wenig Tore."
gettyEIN BLICK AUF DIE ZAHLEN:
Tatsächlich war Kobel, gerade gegen Ende, nicht komplett beschäftigungslos. Augsburg war statistisch gesehen sogar etwas näher an einem Tor dran als der BVB. Der xG-Wert (expected Goals) von Borussia Dortmund lag lediglich bei 0,4, während die Fuggerstädter auf 0,7 kamen und sogar vier Torschüsse mehr (9) auf dem Konto hatten. Zu einer Parade wurde der 27-Jährige jedoch nur einmal gezwungen.
Es war das bereits siebte Mal in 14 Pflichtspielen, dass Kobel eine Weiße Weste behielt. In der Bundesliga blieb er nach neun Spieltagen allein sechsmal ohne Gegentor.
WAS WURDE GESAGT?
"Wir haben eine sehr gute Teamchemie. Bei so Spielen wie heute sieht man das nochmal mehr. Nach einem 120-Minuten-Fight in Frankfurt, wenn die Energie nicht ganz so da ist, war es heute sehr schwer. Aber das gehört dazu. Dass wir dann klar sein können, hinten den Laden dicht halten, wenig Chancen zu lassen und am Ende eins schießen, weil wir einen Top-Stürmer (Serhou Guirassy; Anm. d. Red.) haben, ist es genau das, worauf es am Ende ankommt", schwärmte Kobel von seiner Mannschaft.
WUSSTEST DU DAS?
Durch die drei Punkte trotz der mäßigen Offensiv-Leistung schob sich der BVB vorerst auf Platz zwei in der Tabelle. Der Sieger des Duells zwischen RB Leipzig und dem VfB Stuttgart könnte am Samstag wieder vorbeiziehen. Gleiches gilt für Eintracht Frankfurt bei einem Erfolg über den 1. FC Heidenheim.



