Dass Thomas Müller den FC Bayern München nach der Saison verlassen wird, ist in Stein gemeißelt. Wie es danach jedoch weitergeht, steht noch in den Sternen. Effzeh-Legende Pierre Littbarski ist da etwas deutlicher: Er würde gerne einen Wechsel des 35-Jährigen zum 1. FC Köln sehen.
Getty"Man muss träumen": Effzeh-Legende Pierre Littbarski wünscht sich Wechsel von Bayern Münchens Thomas Müller zum 1. FC Köln
WAS IST PASSIERT?
In seinem jüngsten Instagram-Posting präsentierte der Weltmeister von 1990 nach dem Motto "Nur ein paar Vorschläge" eine Liste von Spielern, die er gerne im Trikot des 1. FC Köln spielen sehen würde. Auf dieser Liste stand auch der Name von Thomas Müller.
AFPWAS IST DER HINTERGRUND?
Dass es jemals zu so einem Wechsel kommt, darf jedoch ausgeschlossen werden. Zwar habe Köln laut der Bild durchaus Geld für Verstärkungen, jedoch nicht für eine in dieser Größenordnung. Im Falle, dass der Aufstieg in die Bundesliga klappt, würde der Etat des Traditionsvereins von 25 Millionen auf 45 bis 28 Millionen Euro steigen und die Geißböcke hätten 10 bis 12 Millionen Euro für Transfers zur Verfügung. Allerdings ist Köln-Sportboss Christian Keller nicht unbedingt dafür bekannt, auf dem Transfermarkt risikoreich zu agieren.
Müllers Zeit beim deutschen Rekordmeister geht nach der Saison zu Ende, nachdem er keinen neuen Vertrag bekommen hatte. Ein Wechsel in die MLS oder ein Karriereende gelten als wahrscheinlichste Optionen.
Getty ImagesWUSSTEST DU?
Müller ist jedoch nicht der einzige große Name auf Littbarskis Liste. Der 65-Jährige sieht unter anderem auch in Fabian Reese (Hertha BSC), Robert Andrich (Bayer Leverkusen), Timo Werner (Tottenham Hotspur) und Wout Weghorst (Ajax Amsterdam) ideale Transferkandidaten. Ähnlich wie bei Müller dürfte es extrem schwierig bis unmöglich sein, auch nur einen dieser Spieler an Land zu ziehen.
WIE GEHT ES WEITER?
Nichtsdestotrotz darf Köln optimistisch in die Zukunft blicken. Aktuell führt man die Tabelle der 2. Bundesliga mit vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz drei an. Der direkte Wiederaufstieg ins deutsche Oberhaus ist zum Greifen nah. Littbarski ist sich sicher: "Der FC steigt mit absoluter Sicherheit auf. Es muss jetzt schon für die erste Liga geplant werden. Christoph Daum hat mir mal gesagt: Man muss träumen, um das Unmögliche möglich zu machen."



