Carlo Ancelotti Real Madrid 2025Getty

Laute Auseinandersetzung bei Gipfeltreffen! Streit zwischen Real Madrid und spanischem Verband droht die Eskalation

Bei einem Treffen zwischen den Verantwortlichen von Real Madrid und den Bossen der spanischen Liga kam es am Montag offenbar zu Auseinandersetzungen. Das berichtet die AS.

  • WAS IST PASSIERT?

    Demnach wurde es zwischen den beiden Parteien dabei auch ein wenig lauter, obwohl man nach dem Treffen von einer "herzlichen Atmosphäre und mit absolutem gegenseitigen Respekt" sprach. Sie sollen sich stattdessen sogar "angeschrien" haben.

    Die Madrider Entourage wollte scheinbar Einsicht in weitreichende Audio-Aufnahmen zur Partie am vergangenen Wochenende bekommen, die ihnen letztlich auch gewährt wurde.

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  • WAS IST DER HINTERGRUND?

    Grund für den Besuch war das Verhängen einer Roten Karte für Jude Bellingham beim Spiel der Königlichen gegen CA Osasuna am Samstag. Der Engländer hatte sich dort sichtbar über den Unparteiischen Jose Luis Munuera Montero echauffiert und wurde von diesem in der Folge mit glatt Rot vom Platz gestellt. Montero schrieb im Spielbericht, Bellingham habe "Fuck you" in seine Richtung gesagt. Laut Real-Trainer Carlo Ancelotti handelte es sich aber um ein Missverständnis und Bellingham habe stattdessen den deutlich milderen und nicht beleidigenden Kraftausdruck "Fuck off" benutzt.

    Montero sah sich nach der Partie in den Sozialen Netzwerken üblen Beleidigungen ausgesetzt, woraufhin das Technische Komitee der Schiedsrichter (CTA) mit einem Statement reagierte und die Anfeindungen aufs Schärfste zurückwies. "Wir, die professionellen Schiedsrichter, möchten unsere absolute Ablehnung der Angriffe und Drohungen zum Ausdruck bringen, die unser Kollege über Soziale Netzwerke erhält und die ihn und seine Familie persönlich betreffen."

  • WAS WURDE NOCH GESAGT?

    Auch Real selbst hatte nach dem Spiel heftige Kritik am Schiedsrichter geübt. "Ein Remis in Pamplona mit weiteren Schiedsrichter- und VAR-Kontroversen", lautete etwa die Überschrift des vereinseigenen Spielberichts zum Remis gegen Osasuna, der Schiedsrichter wird darin mehrfach kritisiert.

  • WUSSTEST DU?

    Schon nach dem Spiel gegen Espanyol Barcelona Anfang Februar hatte es von Seiten Reals deutliche Kritik am spanischen Fußballverband RFEF und dessen Schiedsrichtern gegeben. In einem vierseitigen Brandbrief holten die Königlichen dort zum Rundumschlag aus und forderten  eine "vollständige" Reform des Schiedsrichterwesens. Das System habe sich als "von innen heraus korrupt" erwiesen.

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