Der Fan-Ausschluss der UEFA hat auch negative Auswirkungen auf die Spieler des FC Bayern München. Vor dem Viertelfinal-Hinspiel beim FC Arsenal in der Champions League herrscht nicht nur aufgrund der sportlichen Situation Frust.
Kaum Karten für Duell mit dem FC Arsenal nach Fan-Ausschluss: Frust bei Spielern des FC Bayern München
EIN BLICK AUF DIE ZAHLEN:
Der deutsche Rekordmeister bekommt dem Vernehmen nach lediglich 200 Karten für die Partie im Emirates Stadium. Diese erhalten zum großen Teil Ehrengäste und wichtige Sponsoren.
Die Angehörigen der Bayern-Stars gehen also weitestgehend leer aus.
WAS IST PASSIERT?
Beim Gruppenspiel in Kopenhagen hatten die Bayern-Fans bereits eine Bewährungsstrafe bekommen, weil sie Pyro zündeten und Gegenstände warfen. Weil es beim Achtelfinal-Hinspiel gegen Lazio Rom erneut zu Vorfällen dieser Art kam, griff die UEFA durch.
Auf großen Support können sich die Bayern-Spieler also nicht einstellen, wenn es gegen den Tabellenführer der Premier League geht.
Erst in einem möglichen Halbfinale - der Gegner heißt entweder Real Madrid oder Manchester City - werden wieder Auswärtsfans zugelassen.
WAS IST DER HINTERGRUND?
Für gewöhnlich dürfen sich Spieler in der Champions League über die Unterstützung ihrer Frauen, Kinder, Eltern und Freunde freuen. Die Karten-Anzahl geht sogar über das normale Kontingent des Klubs hinaus. Durch die Bestrafung sind die Plätze nun streng limitiert.
Am Montag beim Abflug nach London waren deshalb nur wenige Spielerfrauen mit an Bord - unter anderem von Joshua Kimmich, Konrad Laimer und Eric Dier.
WIE GEHT ES WEITER?
Bei der 2:3-Niederlage gegen den 1. FC Heidenheim hatten einige Bayern-Fans dennoch angekündigt, nach London zu reisen.
"Wir fahren trotzdem nach London! Wembley ruft – Sch*ß UEFA“, war auf einem Banner auf Englisch zu lesen.
Nachdem die Meisterschaft so gut wie verloren ist, bleibt den Bayern nur noch die Hoffnung auf den Titel in der Königsklasse. Das Finale steigt wie schon beim Triumph im Jahr 2013 im legendären Wembley.



