Max Eberl Bayern 2024Getty

Kaoru Mitoma als Beispiel: Max Eberls Vorgehen beim FC Bayern München sorgt angeblich für "Stirnrunzeln" auf dem Transfermarkt

Sportvorstand Max Eberl sorgt mit seinem Vorgehen bei den Transfer-Bemühungen des FC Bayern München offenbar für "Stirnrunzeln" und "Verwunderung" auf dem Markt. Das berichtet die Sport Bild.

  • WAS IST DER HINTERGRUND?

    Der Hintergrund: Eberl würde an zahlreiche Transfer-Kandidaten herantreten und mit ihnen Gespräche führen. Oftmals würde das angebliche Interesse dann aber schnell wieder versanden. Ein ähnlicher Bericht kursierte bereits vor rund drei Wochen, damals hieß es im Bild-Podcast "Bayern-Insider": "Die touchen alle Spieler immer ein bisschen an. Aber keiner weiß so richtig, bin ich jetzt Plan A oder Plan B? Viele fühlen sich als Plan C."

    Als Beispiel für die Kritik nennt die Sport Bild nun den Umgang mit Kaoru Mitoma von Brighton & Hove Albion. Dem 28-jährigen Japaner seien zunächst die Pläne des FC Bayern angepriesen worden. Anschließend habe es aber keine Kontaktaufnahme mit seinem Klub über einen möglichen Transfer gegeben - und auch keine weiteren Vorstöße bei ihm.

    Anders soll es immerhin bei Cody Gakpo gelaufen sein. Der 26-jährige Stürmer des FC Liverpool bekam demnach in Folge erster Gespräche eine Absage.

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  • DIE TRANSFER-GESCHICHTE:

    Abgesehen von Mitoma und Gakpo wurden in den vergangenen Wochen noch zahlreiche andere Offensivspieler mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Unter anderem Nico Williams, Bradley Barcola, Leandro Trossard, Xavi Simons, Rafael Leao und Rodrygo.

    Aktuell gelten Luis Diaz (28) vom FC Liverpool und Nick Woltemade (23) vom VfB Stuttgart als Wunschkandidaten. Beide sollen bereits eine Wechsel-Zusage gegeben haben, bei beiden gestaltet sich der Ablöse-Poker mit dem jeweiligen Klub aber als kompliziert.

    Stuttgart lehnte dem Vernehmen nach Ende vergangener Woche ein Angebot über 40 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro Boni ab, alsbald wird mit einem neuen Vorstoß gerechnet. Stuttgart ist angeblich erst ab einer Summe von 65 Millionen Euro zu persönlichen Verhandlungen bereit.

    Bei Diaz scheiterten die Münchner übereinstimmenden Berichten zufolge am Dienstag mit einem zweiten Angebot über 67,5 Millionen Euro. Angeblich verlangt Liverpool mittlerweile über 100 Millionen Euro für Diaz.

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