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Juventus und Trainer Massimiliano Allegri einigen sich auf Vertragsauflösung

Die große Schlammschlacht ist ausgeblieben: Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin und der entlassene Trainer Massimiliano Allegri (56) haben sich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Dies teilte der Verein am Montag mit.

"Der Verein bedankt sich bei Allegri für die sportlichen Erfolge, die er in den vergangenen Jahren erzielt hat, und wünscht ihm alles Gute für seine zukünftigen Aufgaben", heißt es in der Klub-Mitteilung. Allegris Vertrag war noch bis 2025 gültig.

  • WAS IST DER HINTERGRUND?

    Allegri war vor rund zwei Wochen nach einem Wutausbruch an der Seitenlinie beim Pokalfinale gegen Atalanta Bergamo (1:0) gefeuert worden und hatte anschließend laut Medienberichten gedroht, gegen die fristlose Kündigung vor Gericht zu ziehen.

    Der italienische Coach hatte für sein Verhalten beim 15. Pokalsieg der "Alten Dame" die Rote Karte gesehen, weil er sich lautstark und gestenreich mit dem Vierten Offiziellen angelegt hatte. Später soll er den Chefredakteur der Sporttageszeitung Tuttosport bedroht und beschimpft haben, der italienische Fußballverband FIGC leitete Ermittlungen ein.

  • Allegri Juventus 2024Getty

    EIN BLICK AUF DIE ZAHLEN:

    Es war das erste Mal in der 127-jährigen Vereinsgeschichte, das ein Trainer des Vereins wegen seines Betragens entlassen wurde. Zuvor hatte Allegri Juve in zwei Amtszeiten zu insgesamt zwölf Titeln geführt. Die abgelaufene Saison in der Serie A beendete Juve als Dritter, 23 Punkte hinter Inter Mailand. Als größter Favorit auf die Nachfolge gilt Thiago Motta, der den FC Bologna jüngst in die Champions League führte.

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