“Wir haben zwei Großchancen bekommen, aber es war nicht so, dass Heidenheim 45 Minuten lang geflankt hat oder wir die Bälle nur weggeköpft hätten oder wir nur hinten drin standen”, sagte Bayern Münchens Trainer. Vielmehr habe seine Mannschaft während der zweiten Halbzeit zunächst nicht ihre Konterchancen genutzt und es darum verpasst, das Spiel vorher zu entscheiden.
“Aber ich will noch eins sagen”, fügte Kompany energisch hinzu. “Wir haben auch einen Torwart, der auch mal was halten darf.” Wenn andere Keeper in der Bundesliga 20 Bälle pro Spiel halten müssten, dann sei das normal. Aber wenn ein Bayern-Keeper “ein- oder zweimal den Ball halten muss, dann ist das anders?” Manuel Neuer und der in Heidenheim spielende Jonas Urbig (SPOX-Note: 2,5) hätten die Qualität. Und wenn ein Verteidiger mal zu spät käme, dann kläre eben der Torwart. “Das gehört dazu. Das kann auch passieren”, sagte Kompany. Sogar beim FC Bayern.
Nach dieser Klarstellung ging das Interview wieder seinen normalen Lauf.