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Hooligan-Gefahr in München: Darum droht das Champions-League-Finale zwischen PSG und Inter zu eskalieren

Paris Saint-Germain und Inter Mailand spielen am Samstagabend im Finale der Champions League in München um den Henkelpott. Noch vor dem Anpfiff droht die Lage unter den Fans jedoch zu eskalieren.

  • WAS IST PASSIERT?

    Die UEFA bewertet das Finale in der Allianz Arena (offiziell: Munich Football Arena) nur als Spiel mit mittlerem Risiko - die Münchner Polizei hingegen stuft es als Hochrisikospiel ein. Nach Informationen der Bild erwarte die Polizei rund 500 potenziell gewaltbereite Fans aus Mailand sowie mindestens 150 weitere aus Paris.

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  • WAS IST DER HINTERGRUND?

    Aus der Hooligan-Szene kursieren nämlich Gerüchte, wonach rechtsgerichtete PSG-Anhänger aus der französischen Hauptstadt anreisen könnten, um gezielt für Unruhe zu sorgen. Die Münchner Polizei sei darauf aber vorbereitet: Mindestens 2000 Einsatzkräfte seien eingeplant. Bereits am Freitag war ein Polizeihubschrauber über der Arena und weiten Teilen der Stadt im Einsatz.

  • WUSSTEST DU?

    Brisant ist auch, dass PSG eine Fanfreundschaft mit der SSC Neapel unterhält - jenem Klub also, der Inter kürzlich die italienische Meisterschaft entriss. Zwischen den Anhängern von Inter und Neapel herrscht seit Jahren eine tiefgehende Rivalität, die sich 2018 zuspitzte, als ein Inter-Ultra von einem Napoli-Anhänger bei Ausschreitungen getötet wurde.

  • WIE GEHT ES WEITER?

    Es ist das fünfte Mal in der Geschichte der Champions League und des Europapokals der Landesmeister, dass ein Finale in München stattfindet. Während Inter nach dem Triumph im Jahr 2010 seinem vierten Champions-League-Titel hinterherjagt, wartet PSG immer noch auf den ersten großen Triumph. 2020 scheiterte man im Finale noch am FC Bayern München. Um 21 Uhr ertönt der Anpfiff.

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